Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik Adresse & Kontakt
Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik
Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik fertigt Präzisionsteile und medizintechnische Komponenten in Tuttlingen in Baden-Württemberg. Der Betrieb verbindet fertigungstechnisches Know-how mit den Anforderungen der Medizintechnikproduktion und beliefert Instrumentenhersteller in der Region. Hinter der Produktion steht ein Team aus Fachkräften, das mit der eingesetzten Maschinentechnik arbeitet. Durch die Fertigungstiefe und die Anpassungsfähigkeit der Produkte lassen sich Aufträge flexibel umsetzen.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum umfasst die Zerspanung und Bearbeitung von Präzisionskomponenten für chirurgische Instrumente sowie medizintechnische Baugruppen. Hans Martin fertigt unter anderem Implantate, chirurgische Werkzeuge und weitere medizinische Komponenten, die in den Bereichen Orthopädie, Traumatologie und Kardiologie Anwendung finden. Auf den eingesetzten Fertigungsmaschinen und über die Prozesskontrolle entstehen Teile nach den Spezifikationen der Medizinprodukteindustrie. Der Betrieb arbeitet nach ISO 13485 und erfüllt damit die regulatorischen Anforderungen der europäischen und internationalen Märkte.
- Zerspanungstechniken: Fräs- und Drehtechniken für die Fertigung von Komponenten.
- Oberflächenbehandlung: Oberflächenbearbeitung für die Biokompatibilität und Langlebigkeit der Produkte.
- Produktentwicklung: Unterstützung von der Idee bis zur Serienproduktion.
- Logistiklösungen: Logistiksysteme für eine termingerechte Belieferung der Kunden.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
In der Medizintechnik ist die Einhaltung regulatorischer Vorgaben zentral. Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik ist nach ISO 13485 zertifiziert, die Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme für Hersteller von Medizinprodukten festlegt. Die Zertifizierung dokumentiert, dass die Produkte hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit den geltenden Anforderungen entsprechen. Darüber hinaus arbeitet der Betrieb nach den Richtlinien der MDR (Medical Device Regulation), die in der Europäischen Union die Vorgaben für die Vermarktung von Medizinprodukten regelt.
Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg
Tuttlingen gilt als zentraler Standort der Chirurgieinstrumentenherstellung. Mehr als 400 Unternehmen im Cluster produzieren zusammen rund 40 Prozent aller weltweit genutzten chirurgischen Instrumente. Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik ist Teil dieses Industrienetzwerks und arbeitet eng mit anderen Unternehmen der Region zusammen. Die Bedeutung des Standortes zeigt sich auch in der hohen Dichte an Fachkräften und der Verfügbarkeit von Ausbildungsplätzen in der Medizintechnik. Der Standort wirkt damit über den einzelnen Betrieb hinaus auf das wirtschaftliche Umfeld der Region.
Besonderheiten und Innovationskraft
Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik entwickelt seine Fertigungsprozesse fortlaufend weiter. Der Betrieb setzt dabei auch auf additive Fertigungsverfahren, um weitere Möglichkeiten der Produktgestaltung und -herstellung zu erschließen. Die Kombination aus Präzisionsarbeit und ergänzenden Fertigungstechniken erlaubt kundenspezifische Lösungen für die Anforderungen der Medizintechnik. Daneben beteiligt sich das Unternehmen an Forschungsprojekten und Kooperationen mit Hochschulen, um neue Ansätze in der Medizintechnik aufzugreifen und in Produkte zu überführen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
```Häufige Fragen zu Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik
Was macht Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik?
Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik ansässig?
Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik tätig?
Hans Martin Medizin- & Fertigungstechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.