Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH

Medizintechnik · Passau

Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Passau, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Salzweger Strasse 5
94034 Passau

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Profil der Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH

Die Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH vertreibt Medizintechnik und hat ihren Sitz in Passau, Bayern. Das Unternehmen handelt mit medizintechnischen Geräten und Waren für Gesundheitseinrichtungen. Das Angebot richtet sich an Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen und deckt verschiedene medizinische Anwendungen ab. Durch die Lage im Dreiländereck zwischen Bayern, Österreich und Tschechien hat die Firma Zugang zu Märkten über die Landesgrenzen hinaus. Passau liegt als Dreiflüssestadt nah an internationalen Märkten und bietet so Ansatzpunkte für grenzüberschreitende Geschäfte.

Leistungen und Produkte

Kohn & Dorfner führt medizintechnische Produkte, die auf den Bedarf von Gesundheitseinrichtungen abgestimmt sind. Zu den Produktgruppen zählen:

  • Diagnostische Geräte, wie z.B. Röntgen- und Ultraschallgeräte, die eine präzise Dokumentation und Diagnosestellung ermöglichen.
  • Therapeutische Geräte, darunter physiotherapeutische Geräte für die Rehabilitation von Patienten.
  • Verbrauchsmaterialien, die für den Klinik- und Praxisbetrieb unerlässlich sind, inklusive OP-Materialien, Desinfektionsmittel und Verbrauchsmaterialien für diagnostische Anwendungen.
  • Medizinische Softwarelösungen zur Unterstützung von Verwaltungs- und Dokumentationsprozessen im Gesundheitswesen.

Neben dem Vertrieb übernimmt Kohn & Dorfner die Beratung, die Einrichtung von Medizintechnik sowie Schulungen für medizinisches Personal. Über technische Servicedienstleistungen und regelmäßige Wartungsarbeiten wird die Funktion der Geräte aufrechterhalten, um die Patientenversorgung nicht zu unterbrechen.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Kohn & Dorfner unterliegen den regulatorischen Anforderungen, die durch die europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR - Medical Device Regulation) und weitere Normen festgelegt sind. Der Vertrieb erfolgt nach den geltenden gesetzlichen Vorschriften. Das Unternehmen verfügt über die erforderlichen Zulassungen und Zertifizierungen, damit die Produkte den nationalen und internationalen Standards entsprechen.

Regionale Bedeutung

Der Standort von Kohn & Dorfner in Passau liegt im östlichsten Bayern, unmittelbar an der Grenze zu Österreich und Tschechien. Dadurch ist das Unternehmen sowohl regionaler Anbieter als auch Verbindung zu Märkten in den Nachbarländern. Kliniken und Fachärzte in der Region zählen zum Kundenkreis.

Kohn & Dorfner ist zudem im Gesundheitsnetzwerk der Region eingebunden und kooperiert mit lokalen Institutionen sowie Bildungseinrichtungen im Bereich Medizintechnik.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Kohn & Dorfner richtet das Angebot an den wechselnden Anforderungen im Gesundheitssektor aus. Im Zuge der Digitalisierung nimmt das Unternehmen neue Technologien und Produkte ins Sortiment auf. Geplant ist eine Erweiterung des Produktportfolios, insbesondere im Bereich telemedizinischer Anwendungen.

Das Unternehmen plant außerdem, neue Märkte zu erschließen und die Marktanteile in angrenzenden Regionen auszubauen. Über internationale Partnerschaften und ein Netzwerk in der Medizintechnikbranche will Kohn & Dorfner weiterhin in der regionalen und grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung tätig sein.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Medizintechnik Bayern

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Häufige Fragen zu Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH

Was macht Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH?

Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Passau. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH ansässig?

Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH hat seinen Sitz in Passau. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH tätig?

Kohn & Dorfner Medizintechnik-Vertriebs GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik