laserKRAFTwerk GmbH Adresse & Kontakt
laserKRAFTwerk GmbH: Lasertechnik für die Medizintechnik
Die laserKRAFTwerk GmbH wurde im Jahr 2015 gegründet und stellt Lasertechnik für die Medizintechnik her. Vom Hauptsitz im Enzkreis in Baden-Württemberg aus konzentriert sich das Unternehmen auf Laserbearbeitungssysteme und Lasermarkierungsanlagen für die Medizintechnikindustrie. Das Team entwickelt Lösungen, die auf die Anforderungen der Branche ausgelegt sind.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum von laserKRAFTwerk umfasst Anwendungen für die Herstellung und Bearbeitung von medizinischen Geräten. Zu den zentralen Dienstleistungen gehören:
- Lasermarkierung: Die Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten ist vorgeschrieben. laserKRAFTwerk setzt die MDI-Kennzeichnung gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) um. Dabei werden Markierungen auf medizinischen Bauteilen vorgenommen, um deren Herkunft und Sicherheitsdaten nachverfolgen zu können.
- Laserschneiden: Die Trennung von Materialien wie Edelstahl, Titan und Kunststoffen ist Teil der Herstellung von Medizingeräten. Mit den Laserschneidanlagen von laserKRAFTwerk werden Schnitte durchgeführt, die Materialintegrität und Maßhaltigkeit einhalten.
- Laserschweißen: Per Laser werden Bauteilzusammenfügungen durchgeführt, die in der Medizintechnik erforderlich sind. Das Laserschweißen verbindet verschiedene Materialien, ohne die benachbarten Strukturen zu beeinträchtigen, was bei empfindlichen medizinischen Anwendungen wichtig ist.
- Lohnbearbeitung: Für medizintechnische Zulieferer bietet laserKRAFTwerk Lohnbearbeitung an. Diese Leistungen richten sich nach den Anforderungen der Kunden und erlauben es Unternehmen, ihre Produktionskapazitäten flexibel zu erweitern.
Standort Enzkreis / Baden-Württemberg
Der Enzkreis, unweit von Pforzheim gelegen, ist ein Zentrum für Feinmechanik und Präzisionstechnik. Die Region ist durch ihre industrielle Tradition sowie die Nähe zu Medizintechnikstandorten wie Tuttlingen, Stuttgart und Karlsruhe geprägt. Diese Lage erlaubt es laserKRAFTwerk, auf ein Netzwerk an Fachleuten, Zulieferern und Kunden zurückzugreifen.
Die Bedeutung des Enzkreises als Standort für Medizintechnikunternehmen wird durch die ansässigen Forschungsinstitute und Bildungseinrichtungen gestützt, die an der Entwicklung neuer Technologien arbeiten. laserKRAFTwerk pflegt dazu Kooperationen mit regionalen Hochschulen und Forschungszentren. Über den Wissensaustausch und gemeinsame Projekte fließen Ergebnisse in die eigene Produktentwicklung ein.
Die laserKRAFTwerk GmbH verbindet Lasertechnik mit kundenorientierten Dienstleistungen in der Medizintechnik. Das Unternehmen ist regional verankert und im Markt für Medizintechnik tätig.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu laserKRAFTwerk GmbH
Was macht laserKRAFTwerk GmbH?
laserKRAFTwerk GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Enzkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist laserKRAFTwerk GmbH ansässig?
laserKRAFTwerk GmbH hat seinen Sitz in Enzkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist laserKRAFTwerk GmbH tätig?
laserKRAFTwerk GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.