LEKIS Therapiematerial und Spiele

Medizintechnik · Dessau-Roßlau

LEKIS Therapiematerial und Spiele ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

LEKIS Therapiematerial und Spiele Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Brauereistrasse 1-2
06847 Dessau-Roßlau

LEKIS Therapiematerial und Spiele: Profil

LEKIS Therapiematerial und Spiele wurde 1998 gegründet und hat seinen Sitz in Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen stellt Therapiematerialien, Lernspiele und pädagogische Hilfsmittel für Fachkräfte in der Gesundheits- und Bildungsbranche her und vertreibt sie. In Zusammenarbeit mit Therapeuten und Pädagogen entstehen Produkte, die auf die Anforderungen dieser Berufszweige zugeschnitten sind. Die Materialien zielen auf die Förderung motorischer, kognitiver und kommunikativer Fähigkeiten, die in der Entwicklung von Kindern und in der Rehabilitation von Erwachsenen eine Rolle spielen.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von LEKIS umfasst Therapiematerialien für verschiedene Bereiche der Rehabilitations- und Bildungstherapie. Zu den Hauptkategorien zählen:

  • Feinmotorik-Übungssets: Diese Sets bestehen aus Materialien, die Fingerfertigkeit und Hand-Augen-Koordination trainieren. Sie kommen in der Ergotherapie für Kinder und Erwachsene zum Einsatz.
  • Kommunikationshilfen: Hierunter fallen Hilfsmittel für die verbale und nonverbale Kommunikation, darunter Spiele, die Sprachverständnis und Ausdruck fördern.
  • Wahrnehmungsspiele: Diese Spiele schulen die sensorischen Fähigkeiten und das Bewusstsein für verschiedene Sinneseindrücke.
  • Lernspiele: Ergänzend zu den Therapiematerialien bietet LEKIS Lernspiele für die frühkindliche Bildung an. Diese fördern Lernen und soziale Interaktion unter den Kindern.

Zum Angebot von LEKIS gehören Begleitmaterialien für Fachkräfte, die den Einsatz der Produkte unterstützen. Dazu zählen Anleitungen, Schulungen sowie regelmäßige Workshops zur Weiterentwicklung der Therapietechniken. Die Produkte haben Prüfungen und Zertifizierungen durch externe Institutionen durchlaufen.

Standort Dessau-Roßlau / Sachsen-Anhalt

Dessau-Roßlau liegt an den Flüssen Elbe und Mulde in Sachsen-Anhalt zwischen Halle und Magdeburg und ist durch das Bauhaus als UNESCO-Weltkulturerbe im Bereich Design und Baukunst geprägt. Die Nähe zu Bildungseinrichtungen und Rehabilitationszentren in der Region erleichtert den Austausch zwischen Theorie und Praxis und ermöglicht direkte Rückmeldungen von Endnutzern. Durch lokale Produktion und Arbeitsplätze trägt LEKIS zur Wirtschaft der Region bei.

Für Medizinprodukte gelten die Vorgaben von Regulierungsbehörden wie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die LEKIS erfüllt. Die Zusammenarbeit mit diesen Institutionen stellt sicher, dass die Produkte den gesetzlichen Anforderungen und den Sicherheitsvorgaben für Anwender entsprechen. LEKIS richtet die Produktentwicklung an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

Häufige Fragen zu LEKIS Therapiematerial und Spiele

Was macht LEKIS Therapiematerial und Spiele?

LEKIS Therapiematerial und Spiele ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Dessau-Roßlau. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist LEKIS Therapiematerial und Spiele ansässig?

LEKIS Therapiematerial und Spiele hat seinen Sitz in Dessau-Roßlau. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist LEKIS Therapiematerial und Spiele tätig?

LEKIS Therapiematerial und Spiele ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik