Paul Leibinger GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Paul Leibinger GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Paul Leibinger GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Daimlerstr. 14
78532 Tuttlingen

Paul Leibinger GmbH & Co. KG im Überblick

Die Paul Leibinger GmbH & Co. KG hat ihre Wurzeln in der Gründungsgeschichte eines kleinen Unternehmens, das heute zu den führenden Herstellern von Kennzeichnungstechnologien zählt. Gegründet im Jahr 1948 von Paul Leibinger in Tuttlingen, Baden-Württemberg, hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Produktion innovativer Kennzeichnungssysteme spezialisiert. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung und Investitionen in Forschung und Technologie hat sich die Leibinger GmbH zu einem Pionier in der deutschen Kennzeichnungstechnologie entwickelt. Mit einer globalen Präsenz und Kunden in über 100 Ländern ist das Unternehmen nicht nur lokal, sondern auch international ein gefragter Partner der Industrie.

Leistungen und Produkte

Im Mittelpunkt der Produktpalette der Paul Leibinger GmbH stehen die Continuous Inkjet-Drucker (CIJ), die speziell für die Anforderungen der Medizintechnik, Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie konzipiert sind. Die hochwertigen CIJ-Drucker ermöglichen die zuverlässige Kennzeichnung von Medizinprodukten mit witterungsbeständigen und überprüfbaren Informationen wie Chargennummern, Verfallsdaten und den attraktiven UDI-Kennzeichnungen, die gemäß der Medical Device Regulation (MDR) erforderlich sind. Diese Systeme sind nicht nur einfach in bestehende Produktionslinien integrierbar, sondern überzeugen auch durch eine benutzerfreundliche Bedienung und Wartungsfreundlichkeit.

Darüber hinaus bietet die Paul Leibinger GmbH umfassende Dienstleistungen an, die von einem qualifizierten Kundenservice über maßgeschneiderte Tintensysteme für unterschiedliche Anwendungen bis hin zu Schulungen für Mitarbeiter reichen. Die Schulungsprogramme sind speziell auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten und tragen dazu bei, den vollen Nutzen der Produkte auszuschöpfen. Dies ist besonders wertvoll für Unternehmen, die in hochregulierten Branchen arbeiten und in der Lage sein müssen, die Einhaltung von Vorschriften und Normen in allen Produktionsschritten sicherzustellen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen, als Teil des Medizintechnikclusters in Baden-Württemberg, spielt eine entscheidende Rolle für die Paul Leibinger GmbH. Die Stadt ist bekannt für ihre hohe Dichte an Medizintechnik-Unternehmen, und die enge Zusammenarbeit zwischen den Firmen hat zur Entwicklung innovativer Produkte und Technologien geführt. Die aktuelle UDI-Kennzeichnungspflicht nach MDR hat die Nachfrage nach präzisen Kennzeichnungslösungen weiter verstärkt, was Leibinger in eine Schlüsselposition innerhalb der mehr als 400 Medizintechnikhersteller in Tuttlingen bringt. Die Region bietet nicht nur ein starkes Netzwerk an Fachkräften, sondern auch Zugang zu modernsten Forschungseinrichtungen, was die Innovationskraft der Paul Leibinger GmbH unterstützt.

Besonders hervorzuheben ist das Engagement des Unternehmens für Qualität und Nachhaltigkeit. Paul Leibinger hat zahlreiche Zertifizierungen erworben, die die hohen Standards in der Produktion und im Kundenservice belegen, darunter ISO 9001 und ISO 13485 für die Medizintechnik. Dieses Engagement für Qualität zeigt sich in allen Aspekten der Unternehmensführung und gewährleistet, dass alle Produkte den höchsten Ansprüchen genügen.

Insgesamt betrachtet hat die Paul Leibinger GmbH & Co. KG durch ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen nicht nur die Qualität der medizinischen Kennzeichnung verbessert, sondern auch einen bedeutenden wirtschaftlichen Beitrag zu der stark spezialisierten Region Tuttlingen geleistet. Ihr fortwährender Erfolg beruht auf einer soliden Basis aus technischem Know-how, Kundennähe sowie einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Kunden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Lohnhersteller Übersicht

Häufige Fragen zu Paul Leibinger GmbH & Co. KG

Was macht Paul Leibinger GmbH & Co. KG?

Paul Leibinger GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Paul Leibinger GmbH & Co. KG ansässig?

Paul Leibinger GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Paul Leibinger GmbH & Co. KG tätig?

Paul Leibinger GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Paul Leibinger GmbH & Co. KG in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik