Denzel Medical GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Denzel Medical GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Denzel Medical GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Website

Adresse

Take-off-Gewerbepark 65
78579 Tuttlingen

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Denzel Medical GmbH & Co. KG: Profil

Die Denzel Medical GmbH & Co. KG mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt medizinische Instrumente und Produkte her und vertreibt sie im Tuttlinger Cluster. Der Schwerpunkt liegt auf Instrumenten für den chirurgischen und medizinischen Einsatz. Innerhalb der Medizintechnikregion orientiert sich das Unternehmen an Vorgaben, die für Patientensicherheit und Behandlungseffektivität relevant sind.

Leistungen und Produkte

Denzel Medical bietet medizinische Instrumente für den klinischen Einsatz an. Das Sortiment umfasst beispielsweise:

  • Chirurgische Instrumente für verschiedene Fachrichtungen, wie allgemeine Chirurgie, Orthopädie und Gynäkologie
  • Wundversorgungsprodukte, die auf die Bedürfnisse von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen abgestimmt sind
  • Lösungen für die minimalinvasive Chirurgie, die sich auf Eingriffszeit und postoperative Genesung auswirken
  • Produkte im Bereich der Instrumentenaufbereitung mit Bezug zu Hygiene und Sicherheit

Durch die Nähe zu anderen Herstellern im Tuttlinger Cluster nutzt Denzel Medical Synergien und entwickelt seine Produkte weiter. Das Unternehmen hält die gängigen Qualitäts- und Sicherheitsstandards ein. Die Zertifizierung nach ISO 13485 bildet dabei die Grundlage der Qualitätssicherung im Bereich Medizintechnik.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Denzel Medical unterliegen den regulatorischen Anforderungen, die für Medizintechnikprodukte in der Europäischen Union gelten. Dazu zählt die CE-Kennzeichnung, die belegt, dass die Produkte den europäischen Richtlinien entsprechen. Das Unternehmen steht im Austausch mit den zuständigen Aufsichtsbehörden, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Eine zentrale Rolle spielt die Risikobewertung, die vor dem Markteintritt die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte prüft.

Regionale Bedeutung

Tuttlingen zählt mit über 400 Medizintechnikunternehmen zu den großen Clustern für chirurgische Instrumente und gilt als Zentrum für Medizintechnik. Denzel Medical ist als ortsansässiges Unternehmen in dieses Netzwerk eingebunden und nutzt die Synergien mit benachbarten Betrieben. Für die Entwicklung neuer Technologien und Verfahren arbeitet das Unternehmen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen.

Besonderheiten und Verfahren

Denzel Medical setzt in der Produktentwicklung und Fertigung auf verschiedene Technologien. Dazu zählen Fertigungstechniken wie additive Fertigung und Robotik, mit denen sich Effizienz und Präzision in der Herstellung steuern lassen. Auf dieser Basis lassen sich Produkte an die Anforderungen einzelner Kunden anpassen.

Daneben berücksichtigt Denzel Medical Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das Unternehmen ergreift Maßnahmen, um den ökologischen Fußabdruck seiner Produkte zu verringern, und setzt umweltfreundliche Materialien ein, wo dies möglich ist.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Denzel Medical GmbH & Co. KG

Was macht Denzel Medical GmbH & Co. KG?

Denzel Medical GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Denzel Medical GmbH & Co. KG ansässig?

Denzel Medical GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Denzel Medical GmbH & Co. KG tätig?

Denzel Medical GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik