MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K. Adresse & Kontakt
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MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K.
MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K. ist ein inhabergeführtes Fachunternehmen für medizintechnische Produkte und Sanitätsbedarf mit Sitz in Bautzen in Sachsen. Bautzen ist die Kreisstadt des Landkreises Bautzen und ein kulturelles Zentrum der Oberlausitz nahe der polnischen Grenze. MEDICA Bautzen versorgt Arztpraxen, Therapeuten und Privatkunden in der Region mit medizinischen Hilfsmitteln und Produkten. Das Unternehmen richtet sich am Bedarf der lokalen Gesundheitsdienstleister aus und liefert direkt an diese.
Leistungen und Produkte
Das Sortiment umfasst medizinische Hilfsmittel, Verbandsmaterialien, Pflegeprodukte und diagnostische Verbrauchsmaterialien. Die Produktbereiche umfassen unter anderem:
- Inkontinenzprodukte: Artikel zur Unterstützung von Patienten mit Blaseninkontinenz, sowohl für den häuslichen Gebrauch als auch für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen.
- Rehabilitationshilfen: Produkte für Patienten in der Genesungsphase, darunter Gehhilfen, Rollstühle und Therapiegeräte.
- Verbandsmaterialien: Wundversorgungsprodukte für die Erstversorgung und die nachfolgende Wundpflege.
- Puls- und Blutdruckmessgeräte: Diagnosetechnik für die eigenverantwortliche Kontrolle von Gesundheitszuständen aus dem häuslichen Umfeld.
Als inhabergeführtes Unternehmen bietet MEDICA Bautzen persönliche Beratung und direkten Kundenkontakt für Praxen und Patienten in der Oberlausitz. Das Unternehmen ist Vertragspartner von Krankenkassen für ausgewählte Hilfsmittelkategorien, was den Zugang zu Hilfsmitteln erleichtert und die Kostenübernahme regelt.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
MEDICA Bautzen orientiert sich an den Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) und stellt sicher, dass die vertriebenen Produkte den geltenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Das Unternehmen nutzt Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung der Zulassungen und zur Qualitätssicherung. Die Einhaltung dieser Vorschriften dient der Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte für die Endverbraucher.
Standort Bautzen / Sachsen
Bautzen liegt im Osten Sachsens nahe der polnischen Grenze und ist ein Zentrum der Sorben. Die Stadt hat eine lange Geschichte und eine vielfältige Kulturszene, in der auch die Gesundheitsdienstleistungen eine Rolle spielen. Das Krankenhaus Bautzen und die Nähe zu Görlitz mit dem dortigen Städtischen Klinikum bilden wichtige medizinische Ankerpunkte für die Region. Diese Nähe zu größeren medizinischen Einrichtungen erleichtert MEDICA Bautzen die Zusammenarbeit mit anderen Gesundheitsdienstleistern und die Berücksichtigung aktueller Entwicklungen im Gesundheitswesen.
Regionale Bedeutung und Zukunftsperspektiven
In ländlichen Gebieten steigt der Bedarf an medizinischer Versorgung. MEDICA Bautzen deckt diesen Bedarf in der Region als Anbieter von Sanitätsbedarf und medizintechnischen Produkten ab. Durch Projekte zur Aufklärung über Gesundheitsthemen und die Einführung neuer Produkte beteiligt sich das Unternehmen an der Gesundheitsversorgung in der Oberlausitz. MEDICA Bautzen plant zudem, die Produktlinien weiter auszubauen und neue Produkte aufzunehmen, um auch künftig eine Anlaufstelle für medizinische Hilfsmittel und Produkte in der Region zu bleiben.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Sachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K.
Was macht MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K.?
MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K. ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bautzen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K. ansässig?
MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K. hat seinen Sitz in Bautzen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K. tätig?
MEDICA Bautzen Andreas Titz e.K. ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.