medica Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Biberach

medica Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Biberach, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

medica Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Blumenweg 8
88454 Biberach

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Profil der medica Medizintechnik GmbH

Die medica Medizintechnik GmbH mit Sitz in Biberach an der Riß bietet medizintechnische Produkte und Serviceleistungen an. Der Standort in Oberschwaben liegt in der Nähe des Hauptsitzes von Boehringer Ingelheim, einem der Pharmastandorte Deutschlands, woraus sich Kontakte innerhalb der regionalen Industrie ergeben. medica Medizintechnik beliefert Kliniken und Arztpraxen in der Region und erbringt neben dem Produktvertrieb auch technische Dienstleistungen für die Patientenversorgung.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsportfolio von medica Medizintechnik umfasst Medizinprodukte, die auf die Anforderungen von Kliniken und ambulanten Einrichtungen ausgerichtet sind. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Diagnosetechnologie: Geräte und Systeme zur Diagnosestellung.
  • Therapeutische Geräte: Lösungen zur Unterstützung von Behandlungsverfahren.
  • Chirurgische Instrumente: Instrumente für verschiedene medizinische Fachrichtungen.
  • Hygiene- und Pflegeprodukte: Produkte für Hygiene und Patientenkomfort.

Ein weiterer Bereich von medica Medizintechnik ist die Gerätewartung samt technischer Serviceleistungen. Diese reichen von der Erstinstallation über regelmäßige Wartungen bis hin zu Reparaturen und Schulungen für das medizinische Personal. Die regionale Aufstellung des Unternehmens ermöglicht kurze Reaktionszeiten beim Service für Praxen und Kliniken in Oberschwaben.

Regulatorische Einordnung

medica Medizintechnik ist nach den Richtlinien der Medizinprodukterichtlinie (MDR) zertifiziert. Das Unternehmen ist regelmäßig auf Messen und Fachkonferenzen präsent, um aktuelle Entwicklungen in der Medizintechnik zu verfolgen und das Produktangebot anzupassen. Die Einhaltung der regulatorischen Vorgaben stellt sicher, dass die Produkte den geltenden Standards entsprechen.

Standort Biberach / Baden-Württemberg

Biberach an der Riß ist ein Zentrum für die Pharma- und Medizintechnikindustrie. Die Nähe zu Ulm mit seinem Universitätsklinikum und der Zugang zum Tuttlinger Medizintechnikcluster prägen die medizintechnische Infrastruktur der Region. Daraus ergeben sich Möglichkeiten für Technologietransfer. Das Unternehmen arbeitet in diesem Umfeld mit anderen Branchenakteuren zusammen, um Technologien in seine Produktpalette aufzunehmen.

Die regionale Einbindung von medica Medizintechnik zeigt sich in Partnerschaften mit medizinischen Einrichtungen und weiteren Medizintechnikherstellern. Diese Kooperationen betreffen den Standort Biberach und die Region Oberschwaben mit Blick auf die Gesundheitsversorgung.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu medica Medizintechnik GmbH

Was macht medica Medizintechnik GmbH?

medica Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Biberach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist medica Medizintechnik GmbH ansässig?

medica Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Biberach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist medica Medizintechnik GmbH tätig?

medica Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik