Medicalpart GmbH

Medizintechnik · Gießen

Medicalpart GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medicalpart GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Konrad-Adenauer-Strasse 20
35440 Gießen

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Medicalpart GmbH im Überblick

Medicalpart GmbH ist ein Handels- und Distributionsunternehmen für medizintechnische Ersatzteile und Komponenten aus Gießen in Hessen. Das Unternehmen beliefert Medizintechnik-Servicebetriebe, Kliniken und Hersteller mit Originalteilen und kompatiblen Ersatzteilen für medizinische Geräte. Durch den Fokus auf erstklassige Qualität stellt Medicalpart sicher, dass ihre Produkte die strengen Anforderungen im Gesundheitswesen erfüllen. Darüber hinaus ist das Unternehmen nach ISO 9001 zertifiziert, was die Einhaltung internationaler Qualitätsstandards bekräftigt.

Leistungen und Produkte

Medicalpart bietet Ersatzteile und Zubehör für bildgebende Systeme, Laborgeräte und Therapiegeräte. Im Bereich der bildgebenden Systeme umfasst das Portfolio Teile für CT-, MRI- und Ultraschallgeräte. Zudem werden auch Komponenten für umfangreiche Laborgeräte wie Analytikgeräte, Pipettierstationen und Kühlgeräte bereitgestellt. Der Bereich der Therapiegeräte umfasst sowohl chirurgische als auch physiotherapeutische Geräte, wobei medizinische Fachkräfte jederzeit von einer repositorischen und technischen Unterstützung profitieren können.

Das Unternehmen unterstützt Servicetechniker und Biomedizin-Ingenieure mit schneller Teilelieferung und technischer Beratung für Geräteparks in Kliniken und Laboratorien. Ein ausgeklügeltes Logistiksystem sorgt dafür, dass die benötigten Teile meist binnen 24 Stunden nach Bestellung verfügbar sind. Darüber hinaus bietet Medicalpart Schulungen für Personal an, um sicherzustellen, dass das Fachpersonal optimal mit den gelieferten Geräten und Ersatzteilen umgehen kann.

Regulatorische Einordnung

Medicalpart GmbH agiert innerhalb strenger regulatorischer Richtlinien, die in der Medizintechnik etabliert sind. Alle Produkte, die das Unternehmen vertreibt, sind nach der EG-Richtlinie 93/42/EWG als Medizinprodukte kategorisiert. Diese umfangreiche regulatorische Einordnung gewährleistet, dass die Produkte sicher und wirksam sind. Die enge Zusammenarbeit mit Benannten Stellen für die Produktzertifizierung ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie und trägt dazu bei, die hohen Qualitätsanforderungen des Marktes zu erfüllen.

Regionale Bedeutung

Gießen ist eine mittelhessische Universitätsstadt mit der Justus-Liebig-Universität und dem Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM). Das UKGM ist eines der größten Universitätskliniken Deutschlands und ein bedeutender Abnehmer für Medizintechnik-Zulieferer wie Medicalpart. Aufgrund der Nähe zu diesem großen Klinikum und weiteren Gesundheitseinrichtungen hat sich Medicalpart in der Region als bevorzugter Partner etabliert. Die lokale Vernetzung ermöglicht es dem Unternehmen, auf spezifische Anforderungen und Entwicklungen im Gesundheitssektor schnell reagieren zu können.

Ein weiterer Vorteil der regionalen Lage ist die gute Anbindung an wichtige Verkehrswege, die eine flächendeckende Belieferung in Hessen und angrenzenden Bundesländern gewährleistet. Dies ist besonders wichtig für die zeitkritische Versorgung von Kliniken und medizinischen Einrichtungen mit hochwertigen Ersatzteilen.

Besonderheiten und Innovationskraft

Medicalpart ist nicht nur für seine schnelle Lieferfähigkeit bekannt, sondern auch für seine Innovationsbereitschaft. Das Unternehmen investiert fortlaufend in Forschung und Entwicklung, um trendsichere Produkte anbieten zu können. Besonders im Hinblick auf digitale Lösungen werden neue Technologien erforscht, die den Service und die Effektivität der Medizintechnik erhöhen können.

Durch Partnerunternehmen und enge Kooperationen mit Entwicklern ist Medicalpart in der Lage, innovative Produkte schneller und effizienter zu implementieren. Diese Flexibilität in der Produktentwicklung und das Engagement für die neueste Technologie stellen sicher, dass Medicalpart im Wettbewerb der Medizintechnikbranche stets einen Schritt voraus ist.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Labore

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Häufige Fragen zu Medicalpart GmbH

Was macht Medicalpart GmbH?

Medicalpart GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medicalpart GmbH ansässig?

Medicalpart GmbH hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medicalpart GmbH tätig?

Medicalpart GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik