Thomas RECORDING GmbH

Medizintechnik · Gießen

Thomas RECORDING GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Thomas RECORDING GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Winchester Strasse 8
35394 Gießen

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Thomas RECORDING GmbH im Überblick

Die Thomas RECORDING GmbH, ansässig in Gießen, Hessen, hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von Elektrophysiologie-Messgeräten und Mikroelektroden spezialisiert. Das Unternehmen erzeugt hochpräzise Aufzeichnungssysteme, welche sowohl in der Grundlagenforschung der Neurowissenschaften als auch in der klinischen Praxis, insbesondere der Tiefen Hirnstimulation (DBS), Anwendung finden. Gegründet in den frühen 2000er-Jahren hat sich Thomas RECORDING zu einem bedeutenden Akteur im Bereich der neurotechnologischen Geräte entwickelt und beliefert Kunden über die gesamte Welt.

Leistungen und Produkte

Thomas RECORDING bietet eine Vielzahl innovativer Produkte, die auf die Bedürfnisse von Forschern und Klinikern abgestimmt sind. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Mehrkanal-Mikroelektrodensysteme: Diese Systeme ermöglichen präzise Messungen elektrischer Aktivitäten neuronaler Zellen.
  • Multi-Electrode-Arrays (MEA): Diese Arrays sind für komplexe Untersuchungen der neuronalen Interaktionen konzipiert und unterstützen sowohl in vitro als auch in vivo Experimente.
  • Vorverstärker: Die Vorverstärker sorgen für eine optimale Signalverarbeitung und Anhebung der Schwachsignale, die während neuronaler Messungen erzeugt werden.
  • Datenaufzeichnungssoftware: Zur Analyse und Visualisierung der erfassten Daten bietet Thomas RECORDING spezialisierte Softwarelösungen an, die eine reibungslose Integration in bestehende Systeme gewährleisten.

Die Produkte finden Anwendung in neurochirurgischen Kliniken, die auf Parkinson- und Epilepsie-Chirurgie spezialisiert sind, sowie in Forschungsinstituten, die Grundlagenforschung am Hirngewebe betreiben. Dank internationaler Zulassungen sind die Geräte von Thomas RECORDING in vielen Ländern präsentiert und anerkannt, was die regulatorische Einordnung als Klasse II Medizinprodukt in Europa und entsprechenden Zulassungen in anderen Märkten unterstreicht.

Regionalität und Kooperationen

Die enge Verbindung zur Universitätsstadt Gießen ist ein weiterer Vorteil für die Thomas RECORDING GmbH. Gießen beherbergt nicht nur die renommierte Justus-Liebig-Universität, sondern auch das Universitätsklinikum Gießen, welches eine wichtige Plattform für klinische Studien und Forschung darstellt. Das Fachgebiet Neurologie und Neurochirurgie am UKGM ist ein wesentlicher Kooperationspartner, der die klinischen Anforderungen und Entwicklungen in der Neurophysiologie mit Thomas RECORDING teilt. Diese enge Zusammenarbeit fördert die kontinuierliche Innovation und Anpassung der Produkte an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Darüber hinaus spielt das Unternehmen eine aktive Rolle in regionalen und überregionalen Netzwerken der Medizintechnik. Auch die Teilnahme an Messen und Konferenzen in Deutschland und Europa ermöglicht den Austausch mit anderen Fachleuten und Unternehmen der Branche und trägt zur Sichtbarkeit von Thomas RECORDING bei. Dies stärkt die Position als regionaler Vorreiter im Bereich der neurotechnologischen Lösungen und trägt zur Stärkung der hessischen Medizintechniklandschaft bei.

Besonderheiten und Innovation

Ein besonderer Aspekt von Thomas RECORDING ist die stetige Innovationskraft. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um die Produkte an die schnelllebigen wissenschaftlichen Fortschritte und technologischen Entwicklungen anzupassen. Die Kombination aus technologischer Expertise, einem engagierten Team von Wissenschaftlern und Technikern sowie einer starken Kundenorientierung stellt sicher, dass die Lösungen von Thomas RECORDING stets den höchsten Standards entsprechen.

Ein Beispiel für innovative Produkte ist das neueste Mikroelektrodensystem, das eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit und Datenqualität bietet, sowie flexiblere Konfigurationen zur Anpassung an unterschiedliche Forschungsbedingungen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Labore

``` In diesem erweiterten HTML-Content werden die Leistungen und Produkte von Thomas RECORDING detailliert beschrieben, die Regionalität des Unternehmens wird unterstrichen und die Bedeutung von Kooperationen hervorgehoben. Zudem werden die Innovationskraft und Besonderheiten des Unternehmens betont, um einen umfassenden Überblick zu geben.

Häufige Fragen zu Thomas RECORDING GmbH

Was macht Thomas RECORDING GmbH?

Thomas RECORDING GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Thomas RECORDING GmbH ansässig?

Thomas RECORDING GmbH hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Thomas RECORDING GmbH tätig?

Thomas RECORDING GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik