Eckart Rase Medizintechnik

Medizintechnik · Gießen

Eckart Rase Medizintechnik ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Eckart Rase Medizintechnik Adresse & Kontakt

Adresse

Ludwig-Rinn-Strasse 14-16
35452 Gießen

Eckart Rase Medizintechnik im Überblick

Eckart Rase Medizintechnik wurde Anfang der 2000er Jahre in Gießen, Hessen, gegründet. Seither hat sich das Unternehmen als regionaler Serviceanbieter und Händler für medizintechnische Geräte etabliert. Der Fokus liegt auf der umfassenden Betreuung niedergelassener Ärzte, Physiotherapeuten und kleiner Kliniken in Mittelhessen. Durch gezielte Dienstleistungen in den Bereichen Gerätewartung, Reparatur und Beschaffung bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen, die den besonderen Anforderungen dieser Einrichtungen gerecht werden.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsportfolio von Eckart Rase Medizintechnik umfasst mehrere Kernbereiche. Zunächst führt das Unternehmen sicherheitstechnische Kontrollen (STK) nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) durch. Diese regelmäßigen Prüfungen sind unerlässlich, um die ordnungsgemäße Funktion der Geräte sicherzustellen und die Patientensicherheit zu gewährleisten.

Darüber hinaus bietet Eckart Rase Medizintechnik Reparaturdienstleistungen für eine Vielzahl von Diagnose- und Therapiegeräten an. Dazu zählen unter anderem Elektrotherapiegeräte, Ultraschallgeräte sowie EKG-Geräte, die essentielle Funktionen in der Patientenversorgung übernehmen. Die Analyse und Behebung von Störungen erfolgt vor Ort oder in der betriebseigenen Werkstatt, die mit modernsten Werkzeugen und Technologien ausgestattet ist.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Dienstleistungen ist die individuelle Beratung bei der Beschaffung neuer Geräte. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden nicht nur bei der Auswahl geeigneter Produkte, sondern auch bei der Finanzierung und der Einweisung in die Handhabung. Durch enge Zusammenarbeit mit Herstellern kann das Unternehmen seinen Kunden Zugang zu den neuesten Technologien im Bereich der Medizintechnik bieten. Dazu gehören innovative Geräte, die sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie eingesetzt werden.

Standort Gießen / Hessen

Gießen ist nicht nur Universitätsstadt, sondern auch ein bedeutendes Zentrum für Gesundheitsversorgung in Mittelhessen. Die Stadt beherbergt das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), das zu den größten Klinikverbünden in Deutschland zählt. Diese enge Verzahnung zwischen akademischer Lehre und praktischer Medizin schafft einen stabilen Markt für Medizintechnikdienstleister. Die hohe Dichte an Medizinern und Therapieeinrichtungen in Gießen macht die Stadt zu einem optimalen Standort für Eckart Rase Medizintechnik.

Die Lage in Mittelhessen ermöglicht es dem Unternehmen, schnell und effizient auf die Bedürfnisse seiner Kunden zu reagieren und eine erstklassige Servicequalität zu bieten. Dies ist besonders wichtig, da in der Medizintechnik oft zeitnahe Unterstützung erforderlich ist, um den reibungslosen Betrieb der medizinischen Geräte sicherzustellen und die Patientenversorgung nicht zu gefährden. Darüber hinaus pflegt das Unternehmen enge Beziehungen zu lokalen Gesundheitsdienstleistern und anderen Organisationen, was sich positiv auf die Qualität der Dienstleistungen auswirkt.

Durch diese regionale Verankerung spielt Eckart Rase Medizintechnik eine bedeutende Rolle für die Gesundheitsversorgung und Medizintechnikbranche in der Region. Das Unternehmen trägt dazu bei, dass medizinische Einrichtungen ihre Geräte in einwandfreiem Zustand halten und somit die bestmögliche Versorgung für Patienten gewährleisten können.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Eckart Rase Medizintechnik

Was macht Eckart Rase Medizintechnik?

Eckart Rase Medizintechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Eckart Rase Medizintechnik ansässig?

Eckart Rase Medizintechnik hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eckart Rase Medizintechnik tätig?

Eckart Rase Medizintechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik