Eckart Rase Medizintechnik: Profil
Eckart Rase Medizintechnik wurde Anfang der 2000er Jahre in Gießen, Hessen, gegründet. Das Unternehmen arbeitet als regionaler Serviceanbieter und Händler für medizintechnische Geräte. Der Fokus liegt auf der Betreuung niedergelassener Ärzte, Physiotherapeuten und kleiner Kliniken in Mittelhessen. Angeboten werden Dienstleistungen in den Bereichen Gerätewartung, Reparatur und Beschaffung, die auf die Anforderungen dieser Einrichtungen zugeschnitten sind.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsportfolio umfasst mehrere Kernbereiche. Zum einen führt das Unternehmen sicherheitstechnische Kontrollen (STK) nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) durch. Diese regelmäßigen Prüfungen dienen dazu, die ordnungsgemäße Funktion der Geräte und die Patientensicherheit sicherzustellen.
Daneben bietet Eckart Rase Medizintechnik Reparaturen für eine Reihe von Diagnose- und Therapiegeräten an. Dazu zählen unter anderem Elektrotherapiegeräte, Ultraschallgeräte sowie EKG-Geräte. Die Analyse und Behebung von Störungen erfolgt vor Ort oder in der betriebseigenen Werkstatt.
Ein weiterer Bestandteil der Dienstleistungen ist die Beratung bei der Beschaffung neuer Geräte. Das Unternehmen unterstützt Kunden bei der Auswahl geeigneter Produkte sowie bei Finanzierung und Einweisung in die Handhabung. Über die Zusammenarbeit mit Herstellern erhalten Kunden Zugang zu Geräten, die sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie eingesetzt werden.
Standort Gießen / Hessen
Gießen ist Universitätsstadt und ein Zentrum für Gesundheitsversorgung in Mittelhessen. In der Stadt liegt das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), einer der größten Klinikverbünde in Deutschland. Die Verbindung aus akademischer Lehre und praktischer Medizin schafft einen stabilen Markt für Medizintechnikdienstleister. Die hohe Dichte an Medizinern und Therapieeinrichtungen macht Gießen zu einem passenden Standort für Eckart Rase Medizintechnik.
Die Lage in Mittelhessen ermöglicht es dem Unternehmen, schnell auf Anfragen von Kunden zu reagieren. Das ist in der Medizintechnik oft wichtig, da kurzfristige Unterstützung den Betrieb der Geräte und die Patientenversorgung sichert. Das Unternehmen pflegt zudem Kontakte zu lokalen Gesundheitsdienstleistern und anderen Organisationen.
Durch die regionale Verankerung trägt Eckart Rase Medizintechnik zur Gesundheitsversorgung und Medizintechnikbranche in der Region bei. Das Unternehmen hilft medizinischen Einrichtungen dabei, ihre Geräte in einwandfreiem Zustand zu halten und damit die Versorgung der Patienten zu sichern.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu Eckart Rase Medizintechnik
Was macht Eckart Rase Medizintechnik?
Eckart Rase Medizintechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Eckart Rase Medizintechnik ansässig?
Eckart Rase Medizintechnik hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Eckart Rase Medizintechnik tätig?
Eckart Rase Medizintechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.