IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt
IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH
Das IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH wurde 2005 gegründet und sitzt in Gießen, Hessen. Als unabhängiges Ingenieurbüro arbeitet es in der medizintechnischen Entwicklung und Beratung. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung auf diesem Gebiet unterstützt das Unternehmen Hersteller von Medizinprodukten bei Produktentwicklung, klinischer Bewertung und regulatorischer Zulassung. Das Profil verbindet technisches Wissen mit Marktkenntnis und richtet sich an Unternehmen der Medizintechnikbranche.
Leistungen und Produkte
IfM bietet Entwicklungsdienstleistungen für Medizingeräte an. Dazu zählen die Erstellung von Technischen Dokumentationen nach der EU-Verordnung über Medizinprodukte (EU-MDR), Risikomanagement gemäß ISO 14971 sowie Beratung zu klinischen Studien. Das Ingenieurbüro begleitet Hersteller vom Konzept über die Entwicklung bis zur Markteinführung und der CE-Kennzeichnung. Das Leistungsportfolio umfasst zudem die Unterstützung bei der Entwicklung von Medizingeräten, die auf die Bedürfnisse der Patienten und die Anforderungen der Gesundheitsbranche abgestimmt sind.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Beratung entlang der spezifischen Anforderungen jedes Kunden. IfM setzt dabei technische Verfahren ein, um die Qualität der Produkte und Dienstleistungen zu sichern. Dazu gehören 3D-Modeling und Simulationstechniken, die eine Prototypenerstellung ermöglichen. Ergänzend werden Tests und Validierungen durchgeführt, um Sicherheit und Wirksamkeit der entwickelten Produkte zu prüfen.
Standort Gießen / Hessen
Gießen ist eine Universitätsstadt in Mittelhessen mit einer hohen Dichte an akademischen Institutionen und Forschungseinrichtungen. Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) und die Justus-Liebig-Universität gehören zu den zentralen Akteuren der medizinischen Forschung und eröffnen IfM Kooperationsmöglichkeiten. Über solche Partnerschaften kann sich IfM an klinischen Forschungsprojekten beteiligen, die die Entwicklung neuer medizinischer Produkte und Lösungen im Gesundheitswesen betreffen.
Hinzu kommt die Vernetzung mit anderen Medizintechnikfirmen, Start-ups und Forschungsgruppen in der Region. Diese Kontakte fördern den Wissensaustausch und die Entwicklung neuer Technologien in der Medizintechnik. Gießen ist damit ein Standort für Unternehmen aus der Medizintechnik, zu dessen Umfeld IfM beiträgt.
Die Rolle von IfM in der Region zeigt sich auch an Arbeitsplätzen und der Förderung von Fachkräften. Das Unternehmen beteiligt sich an der Ausbildung künftiger Ingenieure und Medizintechniker durch Praktikumsplätze und Kooperationen mit Hochschulen. Das stärkt die wirtschaftliche Basis der Region und trägt zur Ausbildung von Fachleuten für die Medizintechnikbranche bei.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore
Häufige Fragen zu IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH
Was macht IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH?
IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Gießen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH ansässig?
IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Gießen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH tätig?
IfM Ingenieurbüro für Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.