MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH

Medizintechnik · Recklinghausen

MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Mo – Fr: 8.00 – 17:00 Uhr

Mo. - Fr.: 8:00 - 17:00 Uhr

Adresse

Zechenstrasse 3a
45772 Recklinghausen

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MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH im Überblick

Die MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH ist ein auf medizintechnischen Service und Wartung spezialisiertes Unternehmen aus Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, höchste Standards in der Wartung und Instandhaltung von medizinischen Geräten zu gewährleisten. MTS erbringt sicherheitstechnische Kontrollen (STK), messtechnische Kontrollen (MTK) sowie Instandhaltungsleistungen für medizinische Geräte in Kliniken und Arztpraxen im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Mit einem qualifizierten Team aus Technikerinnen und Technikern stehen die Bedürfnisse der Kunden stets im Fokus, um eine professionelle und zuverlässige Betreuung zu bieten.

Leistungen und Produkte

Das Dienstleistungsangebot von MTS umfasst gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV), die eine sichere und fehlerfreie Nutzung von medizinischen Geräten sicherstellt. Darüber hinaus bietet MTS umfassende Reparatur- und Instandhaltungsdienste an, die sich über eine Vielzahl von Geräten erstrecken, darunter:

  • Diagnosetechnische Geräte wie Ultraschall- und Röntgenanlagen
  • Anästhesiegeräte und Beatmungsgeräte
  • Laborgeräte, die in der Diagnostik und Forschung eingesetzt werden
  • Medizinische Möblierung, wie OP-Tische und Patientenliegen

Ein weiterer bedeutender Servicebereich ist die Geräteverwaltung und Bestandsführung für Gesundheitseinrichtungen. MTS implementiert moderne Softwarelösungen zur Verwaltung von Geräteständen und unterstützt dadurch die Effizienz der Klinikabläufe. MTS arbeitet herstellerunabhängig und betreut ein breites Spektrum medizinischer Geräte, damit Gesundheitseinrichtungen sich auf die Patientenversorgung konzentrieren können.

Regulatorische Einordnung

Die Arbeit von MTS ist stark von regulatorischen Anforderungen geprägt, die die Sicherheit und Effektivität von medizinischen Geräten sicherstellen. Der Betrieb ist nach ISO 13485 zertifiziert, was bedeutet, dass das Unternehmen strikte Qualitätsmanagementrichtlinien einhält, die für alle Aspekte seines Dienstleistungsangebots relevant sind. Zudem orientiert sich MTS an den Richtlinien der Medizinprodukteverordnung (MDR), die detaillierte Anforderungen an die Qualität und Sicherheit von Medizinprodukten und deren Betrieb stellen. Diese regulatorische Sicherheit stellt sicher, dass alle angebotenen Dienstleistungen in Übereinstimmung mit den höchsten europäischen Standards durchgeführt werden.

Standort Recklinghausen / Nordrhein-Westfalen

Recklinghausen liegt im Kreis Recklinghausen, dem nördlichsten Kreis des Ruhrgebiets, und spielt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung einer der dicht besiedelten Regionen Deutschlands. Das dichte Klinikumfeld im Ruhrgebiet mit Krankenhäusern in Herne, Gelsenkirchen, Bottrop und Bochum bietet MTS ein breites Servicepotenzial für die Wartung medizintechnischer Geräte. Diese geografische Lage ermöglicht es MTS, schnell und effizient auf die Bedürfnisse seiner Kunden zu reagieren und einen hervorragenden Service- und Wartungszyklus anzubieten.

Darüber hinaus legen die Mitarbeitenden Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den lokalen Gesundheitseinrichtungen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die den speziellen Anforderungen von Kliniken und Praxen gerecht werden. Durch diese regional verankerte Dienstleistungskultur hat MTS sich als vertrauenswürdiger Partner in der Medizintechnik etabliert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik NRW | Medizintechnik Deutschland

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Häufige Fragen zu MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH

Was macht MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH?

MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Recklinghausen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH ansässig?

MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH hat seinen Sitz in Recklinghausen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH tätig?

MTS Medizintechnische Servicegesellschaft mbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik