Fine Science Tools GmbH

Medizintechnik · Heidelberg

Fine Science Tools GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Heidelberg, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Fine Science Tools GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Vangerowstrasse 14
69115 Heidelberg

Fine Science Tools GmbH

Die Fine Science Tools GmbH mit Sitz in Heidelberg in Baden-Württemberg stellt Präzisionsinstrumente für die biomedizinische Forschung und die Mikrochirurgie her. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und startete als kleiner Betrieb für die seinerzeit wachsende biomedizinische Forschung. Mit der steigenden Nachfrage nach spezialisierten, hochpräzisen chirurgischen Instrumenten erweiterte Fine Science Tools das Produktportfolio. Heute produziert und vertreibt das Unternehmen Pinzetten, Scheren, Skalpelle und weitere Feinchirurgie-Instrumente für Forscher und Mediziner. Fine Science Tools exportiert in über 70 Länder. Zu den Stationen der Unternehmensgeschichte zählt die Entwicklung von Produkten, die in der Neuroradiologie und Transplantationschirurgie eingesetzt werden und wissenschaftliche Auszeichnungen erhalten haben.

Leistungen und Produkte

Fine Science Tools bietet über 1.000 verschiedene Präzisionsinstrumente für Zellbiologie, Neurochirurgie, Kardiologie und weitere Forschungsgebiete an. Die Produktkategorien umfassen Pinzetten, Scheren, Klemmen, Nadelhalter und Dissektionswerkzeuge. Bei der Fertigung kommt es auf die Materialauswahl und die Fertigungstechnik an, um die nötige Präzision und Handhabung sicherzustellen. Zum Sortiment gehören neben Mikropinzetten auch ergonomisch gestaltete Resistenzscheren und Multifunktionswerkzeuge für unterschiedliche klinische und wissenschaftliche Anwendungen. Zu den Kunden zählen Universitäten, Forschungsinstitute, Biopharma-Unternehmen und Kliniken.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Fine Science Tools erfüllen die Richtlinien und Vorschriften der Medizintechnik und unterliegen regelmäßigen Qualitätskontrollen im Rahmen der ISO 13485-Zertifizierung. Diese belegt die Standards des Unternehmens in Produktentwicklung, Produktion und Vertrieb. Fine Science Tools richtet die Konformität der Produkte an den relevanten medizinischen Standards aus, was für die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Instrumente in der medizinischen Praxis maßgeblich ist. Das Unternehmen passt die Produkte an die jeweils aktuellen regulatorischen Anforderungen an.

Bedeutung für die Region

Heidelberg ist eine Universitätsstadt mit dem Universitätsklinikum Heidelberg sowie dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). Dieses Forschungsumfeld bildet einen passenden Standort für einen Anbieter von Forschungsinstrumenten wie Fine Science Tools. Das Unternehmen kooperiert mit lokalen Hochschulen und Forschungsinstitutionen. Diese Zusammenarbeit unterstützt den Wissensaustausch sowie die Entwicklung neuer Technologien und Produkte für die medizinische Forschung. Fine Science Tools stellt regionale Arbeitsplätze bereit und unterstützt lokale Initiativen. Zudem bietet das Unternehmen Praktikums- und Ausbildungsplätze in der Medizintechnik an.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Fine Science Tools GmbH

Was macht Fine Science Tools GmbH?

Fine Science Tools GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Heidelberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Fine Science Tools GmbH ansässig?

Fine Science Tools GmbH hat seinen Sitz in Heidelberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Fine Science Tools GmbH tätig?

Fine Science Tools GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik