INLOG Industriewaren KG

Medizintechnik · Göttingen

INLOG Industriewaren KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Göttingen, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

INLOG Industriewaren KG Adresse & Kontakt

Adresse

Lindenberg 1
37130 Göttingen

INLOG Industriewaren KG aus Göttingen

Die INLOG Industriewaren KG mit Sitz in Göttingen in Niedersachsen handelt mit Industriewaren und Verbrauchsmaterialien für medizintechnische Einrichtungen und industrielle Kunden. Der Standort Göttingen verbindet Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Mit dem Universitätsklinikum Göttingen (UMG) verfügt die Stadt über eine große medizinische Einrichtung. INLOG richtet das Sortiment an den Anforderungen dieser Region aus und führt Industriewaren und Verbrauchsmaterialien, die auf die Standards der medizintechnischen Branche abgestimmt sind.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von INLOG umfasst verschiedene Kategorien, die auf die Anforderungen von Kliniken, Laboren und technischen Betrieben ausgerichtet sind. Zu den Kernbereichen gehören:

  • Reinigungsmittel: INLOG liefert allgemeine sowie speziell formulierte Reinigungsmittel für den Einsatz in klinischen und labortechnischen Umgebungen. Diese Produkte unterstützen die Einhaltung von Hygienestandards.
  • Schutzausrüstungen: Zum Angebot zählen Schutzausrüstungen wie Einweg-Handschuhe, Atemschutzmasken und Schutzkleidung für die Sicherheit von medizinischem Personal und Patienten.
  • Verbrauchsmaterialien: INLOG vertreibt eine Vielzahl von Verbrauchsmaterialien, von chirurgischen Instrumenten bis hin zu Laborbedarf, die im täglichen Betrieb benötigt werden.
  • Technisches Zubehör: Das Unternehmen bietet technisches Zubehör für die Ausstattung und den Betrieb von medizinischen Geräten und Laboren.

Die Produkte erfüllen die geltenden Vorschriften und Qualitätsstandards der Medizintechnik und der Industrie und sind auf Sicherheit und Effizienz im Betrieb ausgelegt.

Regulatorische Einordnung

Die INLOG Industriewaren KG erfüllt die gesetzlichen Anforderungen und Normen, die für den Vertrieb von Medizintechnikprodukten in Deutschland und der EU gelten. Dazu zählt die Zertifizierung nach DIN EN ISO 13485, die für Hersteller und Händler von Medizinprodukten verpflichtend ist. Die Produkte durchlaufen Qualitätskontrollen und werden regelmäßig auf ihre Konformität mit nationalen und internationalen Normen überprüft. Diese Einordnung dient der Sicherheit und Zuverlässigkeit der gelieferten Produkte.

Regionale Bedeutung

Die Lage in Göttingen ist für INLOG von Bedeutung, da die Stadt ein Wirtschaftsstandort in Niedersachsen ist. Das Universitätsklinikum Göttingen (UMG) zählt zu den großen Kliniken der Region und ist zugleich ein Forschungsstandort im Bereich Medizintechnik. Die Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen erlaubt INLOG, das Angebot an aktuellen Entwicklungen im Gesundheitssektor auszurichten.

Zudem liegt die Region an einem Schnittpunkt für Lieferketten, sodass INLOG Logistikleistungen zeitnah erbringen kann. Die Erreichbarkeit für überregionale Kunden und Partner erleichtert Geschäftsbeziehungen in angrenzende Bundesländer und darüber hinaus.

Besonderheiten und Innovationskraft

Ein Merkmal von INLOG ist der Einsatz digitaler Technologien im Vertrieb und in der Produktentwicklung. Das Unternehmen nutzt digitale Lösungen, um Prozesse zu strukturieren und die Kundenkommunikation zu unterstützen. So lassen sich Bestellungen über eine Online-Plattform verwalten. INLOG bildet seine Mitarbeiter weiter und beobachtet Entwicklungen in der Medizintechnik, um sie bei Bedarf in das Produktportfolio aufzunehmen.

Mit der Kombination aus regionaler Verankerung, regulatorischer Kompetenz und dem Einsatz digitaler Technologien arbeitet die INLOG Industriewaren KG für den Gesundheitssektor und die Industrie in Niedersachsen und darüber hinaus.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Niedersachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu INLOG Industriewaren KG

Was macht INLOG Industriewaren KG?

INLOG Industriewaren KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Göttingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist INLOG Industriewaren KG ansässig?

INLOG Industriewaren KG hat seinen Sitz in Göttingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist INLOG Industriewaren KG tätig?

INLOG Industriewaren KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik