Katz Medizintechnik

Medizintechnik · Tuttlingen

Katz Medizintechnik ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Katz Medizintechnik Adresse & Kontakt

Adresse

Industriestr. 25
78532 Tuttlingen

Katz Medizintechnik in Tuttlingen

Katz Medizintechnik fertigt und vertreibt chirurgische Instrumente im Tuttlinger Medizintechnikcluster. Das Unternehmen wurde in den frühen 1990er Jahren gegründet und ist seitdem in der Medizintechnik tätig. Produziert und vertrieben werden chirurgische Instrumente für den nationalen und internationalen Markt, geprägt von der für Tuttlingen typischen handwerklichen Präzision. Das Unternehmen investiert dafür laufend in seine Fertigungstechniken und -prozesse.

Leistungen und Produkte

Das Produktsortiment von Katz Medizintechnik umfasst chirurgische Instrumente aus Edelstahl für verschiedene operative Disziplinen. Dazu gehören Klemmen, Scheren, Zangen, Wundhaken und Grundinstrumente. Für spezifische Anwendungen werden auch Spezialwerkzeuge nach Kundenvorgabe entwickelt. Über moderne Fertigungstechnologien lassen sich auch komplexe Anforderungen flexibel und präzise umsetzen. Die Fertigung entspricht den Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR, was eine Voraussetzung für den Zugang zu internationalen Märkten ist.

Ein weiterer Bereich der Dienstleistungen ist die Aufbereitung und Reparatur gebrauchter Instrumente. Das Unternehmen bietet hierzu Lösungen, die die Lebensdauer der medizinischen Geräte verlängern und den Kunden Kosten sparen sollen. Diese Angebote tragen zu Nachhaltigkeit und Effizienz im Gesundheitswesen bei.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als Zentrum der chirurgischen Instrumentenherstellung. Über 600 Medizintechnikunternehmen sind hier konzentriert und bilden das dichteste Cluster der Medizintechnikbranche weltweit. Die Region hat eine Tradition im Instrumentenbau, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Diese Tradition stützt sich auf spezialisierte Facharbeiter, die durch zahlreiche Bildungs- und Ausbildungsangebote in der Medizintechnik nachrücken. Der Standort verfügt über ein Netzwerk aus Zulieferern, Forschungseinrichtungen und Fachverbänden, die den Austausch von Wissen fördern.

Katz Medizintechnik ist nicht nur Hersteller, sondern auch Arbeitgeber in der Region. Das Unternehmen beschäftigt qualifizierte Fachkräfte und bildet Nachwuchs in der Medizintechnik aus. Die Förderung des Fachkräftenachwuchses kommt dem Unternehmen wie auch der Region Tuttlingen zugute. Die Zusammenarbeit mit lokalen Schulen und Hochschulen hilft, den Nachwuchs auf die Anforderungen der Branche vorzubereiten.

Zusätzlich führt Katz Medizintechnik Schulungen und Workshops durch, um medizinisches Fachpersonal über die Technologie und die Handhabung der Instrumente zu informieren. Die Weiterbildung unterstreicht die Rolle des Unternehmens gegenüber seinen Kunden im Gesundheitssektor.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu Katz Medizintechnik

Was macht Katz Medizintechnik?

Katz Medizintechnik ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Katz Medizintechnik ansässig?

Katz Medizintechnik hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Katz Medizintechnik tätig?

Katz Medizintechnik ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig ☎ Telefon 🌐 Website

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik