FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH

Medizintechnik · Saale-Orla-Kreis

FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Saale-Orla-Kreis, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Jahnstraße 2
07819 Saale-Orla-Kreis

```html

FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH im Überblick

Die FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH im Saale-Orla-Kreis in Thüringen ist ein spezialisiertes Unternehmen in der Spritzgusswerkzeug- und Kunststoffkomponentenfertigung für die Medizintechnik. Mit einer klaren Fokussierung auf die Bedürfnisse ihrer OEM-Kunden entwickelt und fertigt FKT hochpräzise Formen und Komponenten, die in einer Vielzahl von medizinischen Geräten und Produkten Verwendung finden. Das Unternehmen nutzt modernste Technologien und eine weitreichende Expertise, um Produkte zu liefern, die strengen Sicherheits- und Qualitätsstandards genügen.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der FKT GmbH umfasst die umfassende Konstruktion und Fertigung von Spritzgusswerkzeugen sowie die Serienproduktion von hochwertigen Kunststoffbauteilen für medizintechnische Anwendungen. Besonders hervorzuheben ist die Verarbeitung von biokompatiblen Kunststoffen, darunter ABS, Polycarbonat (PC), Polypropylen (PP) sowie spezielle medizintechnische Polymere, die den spezifischen Anforderungen im Gesundheitsbereich gerecht werden. Die Fertigung erfolgt in einem Reinraum-geeigneten Umfeld, was die Entwicklung von Komponenten ermöglicht, die höchsten Hygienestandards entsprechen.

FKT legt großen Wert auf Qualitätssicherung und -management. Das Unternehmen ist nach ISO 13485 zertifiziert, einer international anerkannten Norm für Qualitätsmanagementsysteme in der Medizintechnik. Des Weiteren erfüllt FKT die Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR), was eine zusätzliche Gewähr für die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte darstellt. Zudem begleitet FKT seine Kunden intensiv von der ersten Produktidee über die Prototypenentwicklung bis hin zur Serienreife, um maßgeschneiderte Lösungen zu bieten, die exakt auf die jeweiligen Anwendungsbedürfnisse abgestimmt sind.

Regulatorische Einordnung und Herstellungsstandards

Die regulatorische Einordnung der FKT GmbH als Hersteller von medizintechnischen Produkten ist entscheidend für den Erfolg im hochregulierten Umfeld der Medizintechnik. Durch die Einhaltung der strengen Vorschriften sicherstellt, dass jedes Produkt nicht nur funktional, sondern auch sicher für den Endverbraucher ist. Die strikte Kontrollen der Herstellungsprozesse sowie der verwendeten Materialien sind dabei essenziell. Die FKT GmbH unterliegt den Vorschriften des Medizinproduktegesetzes (MPG) und hat sich die kontinuierliche Weiterbildung und Schulung ihrer Mitarbeiter zur Pflicht gemacht, um immer auf dem neuesten Stand der Technik und der gesetzlichen Anforderungen zu sein.

Standort Saale-Orla-Kreis / Thüringen

Der Saale-Orla-Kreis, in dem die FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH ansässig ist, hat sich als wichtiger Standort für die medizintechnische Industrie in Thüringen etabliert. Die Region ist bekannt für ihre mittelständische Industrie, die sich auf die Bereiche Kunststofftechnik, Optik und Feinmechanik konzentriert. Dies schafft nicht nur ein ideales Umfeld für Unternehmen wie die FKT GmbH, sondern fördert auch eine enge Zusammenarbeit unter den Unternehmen sowie mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Thüringen kann auf eine gut ausgebaute Hochschullandschaft im technischen Bereich verweisen, die essenziell für die Ausbildung von Fachkräften und die Innovationskraft der Region ist.

Die Bedeutung der FKT GmbH erstreckt sich über die regionale Ebene hinaus, indem das Unternehmen auch internationale Kunden beliefert und somit zur wirtschaftlichen Stabilität der Region beiträgt. In einer Zeit, in der Präzision und Qualität in der Medizintechnik entscheidend sind, stellt die FKT GmbH sicher, dass sie nicht nur national, sondern auch international als verlässlicher Partner gilt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

```

Häufige Fragen zu FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH

Was macht FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH?

FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Saale-Orla-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH ansässig?

FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH hat seinen Sitz in Saale-Orla-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH tätig?

FKT Formenbau und Kunststofftechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik