Polar Electro GmbH

Medizintechnik · Groß-Gerau

Polar Electro GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Groß-Gerau, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Polar Electro GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hessenring 2
64572 Groß-Gerau

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Polar Electro GmbH: Profil

Die Polar Electro GmbH ist die deutsche Niederlassung des finnischen Sportgeräte- und Herzfrequenzmesser-Herstellers Polar Electro und hat ihren Sitz im Kreis Groß-Gerau, Hessen. Das Unternehmen ist im Bereich Medizintechnik tätig. Seit 1977 bietet Polar Electro Produkte zur Herzfrequenzmessung an, die im Leistungssport und im Rehabilitationstraining eingesetzt werden. Ziel des Unternehmens ist es, Anwender bei der Verfolgung ihrer Fitnessziele mit messbaren Daten zu unterstützen.

Leistungen und Produkte

Polar vertreibt Produkte für Sportler und medizinische Fachkräfte. Das Angebot umfasst:

  • Herzfrequenzgurte: Diese Geräte messen die Herzfrequenz in Echtzeit und eignen sich für Freizeit- wie für Leistungssportler. Sie liefern Daten für Training und Leistungsdiagnostik.
  • GPS-Sportcomputer: Für Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren und Schwimmen geeignet, erfassen diese Geräte sportliche Leistung per GPS-Tracking und über verschiedene Fitness-Metriken.
  • Sportuhren: Die Sportuhren von Polar integrieren die Herzfrequenzmessung und bieten Funktionen wie Trainingseffekte, Kalorienverbrauch und persönliche Zielvorgaben.
  • Klinische Herzfrequenz-Monitoring-Systeme: Diese Produkte sind für den Einsatz in der Sportmedizin und Rehabilitation konzipiert und unterstützen Ärzte und Therapeuten bei der Überwachung der Herzgesundheit ihrer Patienten.

Die Polar-Herzfrequenzsensoren werden in der Leistungsdiagnostik im Leistungssport und in der Sportmedizin eingesetzt. Polar entwickelt die Produkte fortlaufend weiter und richtet sie an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der Polar Electro GmbH unterliegen medizintechnischen Vorschriften und Normen, die in der Europäischen Union (EU) und in Deutschland gelten. Jedes Produkt wird gemäß der Medizinprodukteverordnung (MDR) entwickelt und geprüft, um die Anforderungen an Sicherheit und Effektivität zu erfüllen. Die medizinischen Monitoring-Systeme sind zertifiziert und für den klinischen Einsatz geeignet. Diese regulatorische Einordnung stellt sicher, dass die Produkte den geltenden Sicherheitsanforderungen entsprechen.

Regionale Bedeutung

Der Standort Groß-Gerau liegt im Rhein-Main-Gebiet, einer Region mit ausgeprägter Medizintechnik- und Gesundheitswirtschaft in Deutschland. Die Infrastruktur und die Nähe zu Forschungseinrichtungen und Universitäten ermöglichen es Polar, mit medizinischen Fachkräften und Sportwissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Diese Vernetzung unterstützt den Wissens- und Technologietransfer sowie die Produktentwicklung.

Besonderheiten der Produktpalette

Ein Merkmal der Polar-Produkte ist die Anbindung an digitale Plattformen. Viele Geräte sind mit der Polar Flow App verbunden, die das Training in Echtzeit verfolgt und Fortschritte sowie Ziele auswertet. Zudem lassen sich die Produkte in das Zubehör und die Infrastruktur von Sporteinrichtungen einbinden, was den Einsatz in Vereinen und Fitnessstudios erleichtert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Sanitätshäuser Übersicht

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Häufige Fragen zu Polar Electro GmbH

Was macht Polar Electro GmbH?

Überblick über Polar Electro GmbH Polar Electro GmbH ist ein weltweit führender Anbieter von tragbaren Fitness- und Sporttechnologieprodukten, insbesondere Herzfrequenzmessgeräten

Wo befindet sich Polar Electro GmbH?

Polar Electro GmbH hat seinen Sitz in Groß-Gerau (Hessen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Polar Electro GmbH tätig?

Polar Electro GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik