PMS Precision Medical Specialties GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

PMS Precision Medical Specialties GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

PMS Precision Medical Specialties GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Kreuzstr. 5
78532 Tuttlingen

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PMS Precision Medical Specialties GmbH

Die PMS Precision Medical Specialties GmbH fertigt medizinische Spezialteile in Tuttlingen in Baden-Württemberg. Das Unternehmen produziert Komponenten und Baugruppen für Medizintechnikhersteller aus dem Tuttlinger Cluster und dem internationalen Markt. Der Schwerpunkt liegt auf der Präzisionsbearbeitung medizintechnischer Bauteile. Forschung und Entwicklung dienen dazu, neue Technologien und Verfahren in die Fertigung zu übernehmen.

Leistungen und Produkte

PMS fertigt Dreh- und Frästeile, Mikrobauteile und Sonderkomponenten aus Materialien wie Edelstahl, Titan, Kobalt-Chrom und biokompatiblen Kunststoffen. Das Produktionsprogramm umfasst Implantatkomponenten, chirurgische Instrumententeile und Spezialkomponenten für Diagnostiksysteme nach ISO 13485. Die implantierbaren Produkte mit meist kleinen und komplexen Formen durchlaufen Prüfprozesse und Tests, um die biomedizinische Verträglichkeit sicherzustellen.

  • Dreh- und Frästeile: Präzisionskomponenten mit komplexen Geometrien für verschiedene Anwendungen in der Medizintechnik.
  • Mikrobauteile: Für spezielle medizinische Geräte mit hohen Genauigkeitsanforderungen, etwa minimalinvasive Instrumente.
  • Impf- und Implantatkomponenten: Produktlinien für den direkten Einsatz im Körper.
  • Chirurgische Instrumententeile: Teile, die bei operativen Eingriffen verwendet werden.

Zudem entwickelt das Unternehmen Lösungen für spezifische Kundenanforderungen. Das Team arbeitet eng mit den Kunden zusammen und begleitet Produktentwicklungen von der Idee bis zur Serienfertigung. Um auf die Anforderungen der Medizintechnik zu reagieren, investiert PMS in Maschinen und Fertigungsprozess-Technologien.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen gilt als globales Chirurgieinstrumenten-Cluster und ist damit ein passender Standort für Präzisionsfertiger wie PMS. Das dichte Netzwerk aus Abnehmern, Werkzeugmachern und Oberflächenbearbeitern ermöglicht kurze Fertigungszyklen. Der Standort hat sich zu einem Schwerpunkt für Unternehmen der Medizintechnik entwickelt. Die regionale Bedeutung zeigt sich nicht nur an den ansässigen Unternehmen, sondern auch an Fachmessen und Kongressen, die in Tuttlingen stattfinden und den Austausch innerhalb der Branche fördern.

Darüber hinaus profitiert PMS von kurzen Wegen zu Zulieferern und Partnern, was die Entwicklungs- und Produktionsprozesse beschleunigt. Das wirkt sich auf die Kosten aus und verkürzt die Zeit bis zur Marktreife. Die Infrastruktur in Baden-Württemberg unterstützt das Unternehmen, da Fachkräfte und Bildungseinrichtungen in der Nähe vorhanden sind.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Baden-Württemberg | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu PMS Precision Medical Specialties GmbH

Was macht PMS Precision Medical Specialties GmbH?

PMS Precision Medical Specialties GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist PMS Precision Medical Specialties GmbH ansässig?

PMS Precision Medical Specialties GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist PMS Precision Medical Specialties GmbH tätig?

PMS Precision Medical Specialties GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik