Pluradent AG

Medizintechnik · Bremen

Pluradent AG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Bremen, Bremen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Pluradent AG Adresse & Kontakt

Adresse

Paul-Feller-Strasse 19
28199 Bremen

```html

Pluradent AG aus Bremen

Die Pluradent AG ist ein deutsches Dentalhandelsunternehmen und vertreibt Produkte, Geräte und Materialien für Zahnarztpraxen sowie zahntechnische Labore. Als Teil der Pluradent-Gruppe beliefert das Unternehmen Dentalpraktiker in Deutschland mit einem Sortiment an Zahnmedizin-Verbrauchsmaterialien und Praxisausstattung. Bremen dient dabei als Vertriebsstandort für den norddeutschen Raum.

Das Unternehmen wurde 1971 gegründet und ist seither in der Dentalbranche tätig. Die Produkte stammen von verschiedenen Herstellern, mit denen Pluradent zusammenarbeitet. Über diese Partnerschaften erhalten Zahnarztpraxen Zugang zu Technologien und Produkten für ihre Behandlungsabläufe.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsportfolio umfasst mehrere Produktbereiche für den Praxisalltag. Dazu gehören:

  • Dentalverbrauchsmaterialien: Dazu zählen Materialien, die in der Zahnmedizin verwendet werden, wie Zement, Kleber und Desinfektionsmittel.
  • Abdruckmaterialien: Verschiedene Typen von Abdruckmaterialien für präzise Abformungen, die für die Herstellung von Zahnersatz benötigt werden.
  • Füllstoffe: Pluradent bietet Füllstoffe, die sowohl für temporäre als auch permanente Anwendungen geeignet sind.
  • Prothetische Werkstoffe: Materialien für Kronen, Brücken und Prothesen mit ästhetischen und funktionalen Anforderungen.
  • Zahntechnische Geräte: Geräte für den Einsatz in zahntechnischen Laboren, wie Fräsen und Polymerisationsgeräte.

Ergänzend zur Produktpalette bietet Pluradent digitale Technologien für die Zahnmedizin an. Die digitalen Dentalsysteme (CAD/CAM) ermöglichen die Planung und Umsetzung von Behandlungen. Hinzu kommen Beratungsleistungen zur Praxisoptimierung, mit denen Zahnarztpraxen ihre Abläufe verbessern können.

Pluradent kombiniert klassischen Außendienst mit einer Online-Plattform, über die Bestellungen abgewickelt werden. Zahnarztpraxen können darüber flexibel bestellen.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen

Die Produkte von Pluradent unterliegen regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen ist als Händler von Medizinprodukten gemäß den EU-Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) zertifiziert. Zudem erfüllt Pluradent die Anforderungen der ISO 13485, die für Qualitätsmanagementsysteme im Bereich Medizinprodukte gilt.

Standort Bremen

Bremen ist ein Stadtstaaten-Bundesland in Norddeutschland und ein Standort für die Medizintechnik. Die Lage ermöglicht kurze Lieferzeiten für Zahnarztpraxen in Bremen, Bremerhaven sowie im angrenzenden Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Standort verfügt über eine gute Verkehrsanbindung und liegt in der Nähe mehrerer Fachmessen und Netzwerkveranstaltungen.

Pluradent arbeitet zudem mit regionalen Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen. Über diese Zusammenarbeit fließen wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien in das Angebot ein, sodass Zahnarztpraxen in der Region Zugang zu aktuellen Entwicklungen in der Zahnmedizin erhalten.

Die Pluradent AG ist damit nicht nur als Handelsunternehmen tätig, sondern auch Teil eines Netzwerks in der Medizintechnikbranche.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bremen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu Pluradent AG

Was macht Pluradent AG?

Was ist die Pluradent AG? Die Pluradent AG ist ein führender deutscher Anbieter von zahnmedizinischen Produkten und Dienstleistungen. Das Unternehmen bietet ein umfangreiches Sort

Wo befindet sich Pluradent AG?

Pluradent AG hat seinen Sitz in Bremen (Bremen). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Pluradent AG tätig?

Pluradent AG ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik