Medi-Globe GmbH

Medizintechnik · Rosenheim

Medi-Globe GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rosenheim, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Medi-Globe GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Medi-Globe-Strasse 1-5
83101 Rosenheim

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Medi-Globe GmbH im Überblick

Die Medi-Globe GmbH aus Rosenheim in Bayern hat sich seit ihrer Gründung auf die Entwicklung und den Vertrieb von Einweg-Endoskopiematerialien spezialisiert. Das Unternehmen, das international tätig ist, liefert innovative Lösungen für die Fachgebiete Gastroenterologie, Urologie und weitere Interventionen in der medizinischen Endoskopie. Ein herausragendes Merkmal der Medi-Globe GmbH ist die Anwesenheit in über 50 Ländern weltweit, was ihre strategische Position in der globalen Medizintechnikbranche unterstreicht. Diese internationale Ausrichtung wird von einer lokalen Präsenz unterstützt, die durch die Nähe zu führenden medizinischen Einrichtungen in der Region München und darüber hinaus gefördert wird.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Medi-Globe umfasst eine Vielzahl von hochspezialisierten Einwegprodukten. Dazu gehören Einweg-Zangen, elektrische Schlingen, Spritznadeln sowie Bougierungssets und Stents. Besonders hervorzuheben sind die Ballonkathetersysteme, die für ihre Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit bekannt sind. Diese Produkte sind so konzipiert, dass sie mit allen gängigen Endoskopiesystemen kompatibel sind, was den Ärzten Flexibilität und Effizienz in ihrer täglichen Arbeit garantiert.

Ein zentrales Anliegen von Medi-Globe ist es, das Infektionsrisiko während der endoskopischen Eingriffe zu minimieren. Durch den klaren Fokus auf Einwegprodukte wird die Notwendigkeit einer aufwendigen Aufbereitung der Materialien eliminiert. Dies ist ein bedeutender Vorteil in der klinischen Praxis, da damit auch die Zeit, die Personal aufwenden muss, um Instrumente zu reinigen und steril zu halten, drastisch reduziert wird. Darüber hinaus ist Medi-Globe bestrebt, hochwertige Produkte anzubieten, die strengen regulatorischen Anforderungen entsprechen und regelmäßig aktualisiert werden, um den neuesten medizinischen Standards gerecht zu werden.

Regulatorische Einordnung

Die Produktherstellung bei Medi-Globe unterliegt den strengen Richtlinien der Europäischen Union bezüglich der Medizintechnik. Alle Produkte müssen der EU-Bestimmung für Medizinprodukte (MDR) entsprechen, um auf dem europäischen Markt verkauft werden zu dürfen. Zudem ist Medi-Globe zertifiziert nach ISO 13485, was sicherstellt, dass die Qualität des Qualitätsmanagementsystems (QMS) in der Entwicklung und Produktion von Medizinprodukten gewährleistet ist. Damit wird nicht nur Qualität sichergestellt, sondern auch die Sicherheit für die Patienten, die diese Produkte verwenden.

Standort Rosenheim / Bayern

Rosenheim ist nicht nur ein malerischer Ort in Oberbayern, sondern auch ein strategischer Standort für die Medizintechnikindustrie. Die Anbindung an die Autobahnen A8 und A93 ermöglicht schnelle Verbindungen zu Großstädten wie München und Salzburg, was Medi-Globe für Kundentermine und Partnerschaften zugutekommt. Die Nähe zum Klinikum Rosenheim und zu den Münchener Unikliniken schafft ein dynamisches Umfeld für Kooperationen und den Austausch von Wissen. Dies fördert nicht nur die Innovation innerhalb des Unternehmens, sondern stärkt auch die Stellung Rosenheims als Medizintechnik-Standort in Deutschland.

Die Medi-Globe GmbH legt großen Wert auf Mitgliedschaften und Netzwerke innerhalb der medizintechnischen Gemeinschaft, was den Zugang zu neuesten Entwicklungen und Technologien erleichtert. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen aktiv in der Weiterbildung von Medizinern und Fachkräften, um sicherzustellen, dass die Produkte optimal eingesetzt werden können und die medizinische Versorgung nachhaltig verbessert wird.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bayern oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Medi-Globe GmbH

Was macht Medi-Globe GmbH?

Medi-Globe GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rosenheim. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Medi-Globe GmbH ansässig?

Medi-Globe GmbH hat seinen Sitz in Rosenheim. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Medi-Globe GmbH tätig?

Medi-Globe GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 08.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik