B. Braun prolabor GmbH

Medizintechnik · Osnabrück

B. Braun prolabor GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Osnabrück, Niedersachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

B. Braun prolabor GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Gewerbepark Ebbendorf 14
49176 Osnabrück

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B. Braun prolabor GmbH

Die B. Braun prolabor GmbH aus Osnabrück ist eine Tochtergesellschaft des B. Braun Konzerns, eines Medizintechnik- und Pharmaunternehmens. Prolabor ist auf Labordiagnostik und In-vitro-Diagnostika für klinische Anwendungen spezialisiert. Dieses Fachgebiet trägt zur frühzeitigen Diagnose und damit zum Behandlungserfolg bei. Die regionale Verankerung verbindet das Unternehmen mit den Ressourcen der B. Braun Unternehmensgruppe.

Leistungen und Produkte

B. Braun prolabor entwickelt und vertreibt Diagnostiksysteme, Reagenzien und Analyselösungen für klinische Labore. Das Produktportfolio deckt klinische Chemie, Hämatologie und Immundiagnostik ab. Im Fokus stehen folgende Bereiche:

  • Klinische Chemie: Dazu zählen metabolische Tests zur Analyse von Blut- und Urinproben. Diese Systeme messen chemische Parameter im Körper, die für die Diagnose verschiedener Erkrankungen herangezogen werden.
  • Hämatologie: Produkte in diesem Bereich umfassen Analysatoren zur Bestimmung der Blutbestandteile sowie Softwarelösungen zur Dateninterpretation. Sie unterstützen die Diagnose von Blutkrankheiten.
  • Immundiagnostik: Diese Tests dienen der Diagnostik von Infektionskrankheiten und Allergien. B. Braun prolabor bietet Reagenzien und Testkits zum Nachweis spezifischer Antigene und Antikörper an.

Zu den Kunden zählen Krankenhauslabore, Zentrallabore sowie niedergelassene Labore. Diese Einrichtungen nutzen die angebotenen Diagnostiksysteme und den technischen Support. Die Produkte lassen sich an spezifische Anforderungen der Kunden anpassen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsmanagement

Die Produkte und Dienstleistungen von B. Braun prolabor unterliegen regulatorischen Standards. So müssen alle In-vitro-Diagnostika die Anforderungen der europäischen Richtlinie für In-vitro-Diagnostika (IVD-Richtlinie) erfüllen. Die CE-Kennzeichnung ist Teil des Produktlebenszyklus, belegt die Sicherheits- und Leistungsanforderungen und bildet die Grundlage für die Vermarktung in der EU.

Zudem betreibt B. Braun prolabor ein Qualitätsmanagementsystem, das nach ISO 13485 zertifiziert ist. Dieses System soll von der Entwicklung über die Herstellung bis zur Markteinführung und -überwachung gleichbleibende Qualität sichern. Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter und Audits dienen der Einhaltung der Standards.

Standort Osnabrück / Niedersachsen

Osnabrück ist nach Hannover die zweitgrößte Stadt Niedersachsens und ein Wirtschaftsstandort in Norddeutschland. Durch die zentrale Lage ist die Stadt ein Knotenpunkt für den Gesundheitssektor und die Medizintechnik. Das Klinikum Osnabrück und die Hochschule Osnabrück bilden Ankerpunkte für die medizintechnische und diagnostische Industrie der Region. Die Hochschule ermöglicht zudem eine Zusammenarbeit in der Forschung, etwa bei der Entwicklung neuer Technologien und Produkte.

Partnerschaften mit regionalen Kliniken und Forschungseinrichtungen unterstützen die Entwicklung von Diagnoselösungen, die auf die lokale Bevölkerungsstruktur abgestimmt sind. Der Austausch von Fachwissen und die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften stärken diese regionale Einbindung.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Niedersachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu B. Braun prolabor GmbH

Was macht B. Braun prolabor GmbH?

B. Braun prolabor GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Osnabrück. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist B. Braun prolabor GmbH ansässig?

B. Braun prolabor GmbH hat seinen Sitz in Osnabrück. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist B. Braun prolabor GmbH tätig?

B. Braun prolabor GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik