Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

An der Bära
78567 Tuttlingen

Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH im Überblick

Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH, gegründet im Jahr 1946, hat ihren Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg, und hat sich als eine der führenden Firmen in der Herstellung von Gummizugmaschinen und Spritzgießmaschinen für die Elastomer- und Silikonverarbeitung etabliert. Das Unternehmen ist bekannt für seine innovative Produktentwicklung und erstklassige Maschinen, die in verschiedenen Industrien, insbesondere in der Medizintechnik, Anwendung finden. Die Expertise in der Kautschukindustrie und die hohen Präzisionsstandards, die bei der Herstellung der Maschinen angewandt werden, haben DESMA einen internationalen Ruf eingebracht. Der Fokus auf Qualität und Technologie hat es DESMA ermöglicht, sich als unverzichtbarer Partner im Bereich der Medizinprodukteherstellung zu positionieren.

Leistungen und Produkte

DESMA entwickelt und produziert eine Vielzahl von Maschinen, die speziell auf die Anforderungen der Elastomerverarbeitung ausgerichtet sind. Die Produktpalette umfasst Spritzgießmaschinen und Transferpressen, die auf die Herstellung von medizinischen Silikonartikeln spezialisiert sind. Dazu gehören Dichtungen, Membranen und medizinische Einmalprodukte aus Silikon, die hohe Anforderungen an Hygiene und Präzision erfüllen müssen. Darüber hinaus bietet DESMA auch individuelle Sonderlösungen an, die auf die spezifischen Bedürfnisse der Kunden im Bereich der Pharma- und Medizintechnikfertigung zugeschnitten sind.

Ein besonderes Merkmal der Maschinen von DESMA ist die Integration modernster Technologien zur Prozessüberwachung und -optimierung, die in der Fertigung unverzichtbar ist. Diese Technologien tragen nicht nur zur Effizienzsteigerung bei, sondern auch zur Einhaltung strenger regulatorischer Standards, die in der Medizintechnik vorgegeben sind. DESMA arbeitet kontinuierlich daran, innovative Lösungen zu entwickeln, die den Anforderungen eines sich ständig wandelnden Marktes gerecht werden.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Maschinen von Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH erfüllen höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards, die für die Herstellung von Medizinprodukten unerlässlich sind. Entsprechend den Vorschriften der Europäischen Union und der FDA in den USA, sind die Produkte so konzipiert, dass sie den strengen Anforderungen an die Qualität und Sicherheit in der Medizintechnik gerecht werden. DESMA legt großen Wert auf einen umfassenden Zertifizierungsprozess und ist nach den ISO 9001 und ISO 13485 Normen zertifiziert. Diese Standards sichern die gleichbleibend hohe Qualität in der Maschinenproduktion und gewährleisten, dass die Kunden stets erstklassige Produkte erhalten.

Bedeutung für die Region

Tuttlingen hat sich als das globale Zentrum der Medizintechnikfertigung etabliert. In diesem dynamischen Umfeld spielt die Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH eine Schlüsselrolle als wichtiger Zulieferer für die ansässigen Medizintechnikunternehmen. Mit ihrem Beitrag zur Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Maschinen unterstützt DESMA nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern auch die gesamte Branche in ihrer Innovationskraft. Das Unternehmen ist eng mit vielen regionalen Firmen vernetzt, was den Austausch von Know-how und technologischen Fortschritten fördert.

Darüber hinaus engagiert sich DESMA in der Region durch verschiedene Initiativen zur Förderung von Fachkräften und Nachwuchskräften in der Medizintechnikindustrie, was zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen und zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit beiträgt. Das Unternehmen investiert in moderne Ausbildungsprogramme, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und den Bedürfnissen einer zunehmend technologisierten Industrie zu entsprechen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH

Was macht Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH?

Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ansässig?

Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH tätig?

Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 05.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik