Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH Adresse & Kontakt
Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH
Die Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH wurde 1946 gegründet und sitzt in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen stellt Gummizugmaschinen und Spritzgießmaschinen für die Elastomer- und Silikonverarbeitung her. Die Maschinen kommen in verschiedenen Industrien zum Einsatz, unter anderem in der Medizintechnik. DESMA ist in der Kautschukindustrie tätig und arbeitet mit hohen Präzisionsstandards in der Maschinenherstellung. Das Unternehmen beliefert Hersteller von Medizinprodukten.
Leistungen und Produkte
DESMA entwickelt und produziert Maschinen für die Elastomerverarbeitung. Die Produktpalette umfasst Spritzgießmaschinen und Transferpressen für die Herstellung von medizinischen Silikonartikeln. Dazu zählen Dichtungen, Membranen und medizinische Einmalprodukte aus Silikon, die Anforderungen an Hygiene und Präzision erfüllen müssen. Daneben bietet DESMA Sonderlösungen an, die auf die Anforderungen der Kunden in der Pharma- und Medizintechnikfertigung zugeschnitten sind.
Die Maschinen von DESMA integrieren Technologien zur Prozessüberwachung und -optimierung in der Fertigung. Diese tragen zur Effizienz und zur Einhaltung der regulatorischen Standards in der Medizintechnik bei. DESMA entwickelt seine Lösungen entlang der Anforderungen des Marktes weiter.
Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards
Die Maschinen der Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH sind auf die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen für die Herstellung von Medizinprodukten ausgelegt. Die Produkte sind so konzipiert, dass sie den Vorschriften der Europäischen Union und der FDA in den USA entsprechen. DESMA ist nach den Normen ISO 9001 und ISO 13485 zertifiziert. Diese Standards sichern eine gleichbleibende Qualität in der Maschinenproduktion.
Bedeutung für die Region
Tuttlingen ist ein Zentrum der Medizintechnikfertigung. In diesem Umfeld ist die Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ein Zulieferer für die ansässigen Medizintechnikunternehmen. Mit der Entwicklung und Herstellung von Maschinen trägt DESMA zur lokalen Wirtschaft und zur Branche bei. Das Unternehmen ist mit regionalen Firmen vernetzt, was den Austausch von Know-how und technischen Entwicklungen fördert.
Daneben beteiligt sich DESMA in der Region an Initiativen zur Förderung von Fach- und Nachwuchskräften in der Medizintechnikindustrie, was zur Sicherung von Arbeitsplätzen beiträgt. Das Unternehmen investiert in Ausbildungsprogramme, um den Anforderungen des Marktes und einer zunehmend technisierten Industrie zu entsprechen.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Lohnhersteller | Pharmaunternehmen
Häufige Fragen zu Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH
Was macht Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH?
Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ansässig?
Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH tätig?
Klöckner DESMA Elastomertechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
Weitere Medizintechnik in Tuttlingen
Medizintechnik in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.