Rieger GmbH

Medizintechnik · Freudenstadt

Rieger GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Freudenstadt, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Rieger GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Zeppelinstrasse 16-20
72280 Freudenstadt

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Profil der Rieger GmbH

Die Rieger GmbH aus Freudenstadt in Baden-Württemberg handelt mit medizintechnischen Geräten und Hilfsmitteln und bietet dazu Servicedienstleistungen. Beliefert werden Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Nordschwarzwald; zum Angebot gehört auch die Wartung der Geräte. Das Team deckt nach eigenen Angaben sowohl kleinere als auch größere medizintechnische Anforderungen ab.

Leistungen und Produkte

Die Produktpalette der Rieger GmbH umfasst:

  • Diagnosegeräte: Hierzu zählen unter anderem Geräte zur Blutdruckmessung, EKG-Systeme und Ultraschallgeräte für die Diagnostik.
  • Therapiegeräte: Dazu gehören Geräte zur Physiotherapie und Schmerztherapie, die in Gesundheits- und Rehabilitationszentren Anwendung finden.
  • Pflegehilfsmittel: Rieger bietet Hilfsmittel für Pflegebedürftige und deren Betreuer an, darunter Mobilitätshilfen und Pflegebetten.
  • Medizinisches Verbrauchsmaterial: Das Unternehmen führt ein Sortiment an Verbrauchsmaterialien für den täglichen Bedarf in Kliniken und Praxen.

Darüber hinaus führt Rieger regelmäßig Gerätewartungen und STK-Prüfungen gemäß der Medizinprodukte-Betreiber-verordnung (MPBetreibV) durch und achtet dabei auf die Gerätekonformität. Außerdem unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Gerätebeschaffung und führt Kostenverhandlungen mit Krankenkassen.

Regulatorische Einordnung

Die Rieger GmbH ist in einem regulierten Umfeld tätig. Das Unternehmen richtet sich nach den Vorgaben der EU Medizinprodukteverordnung (MDR) und der MPBetreibV. Diese Regeln betreffen die Sicherheit und Qualität der angebotenen Produkte im klinischen Einsatz. Interne und externe Audits dienen dazu, die Einhaltung der Vorgaben zu prüfen.

Regionale Bedeutung

Im Gesundheitsmarkt von Freudenstadt ist die Rieger GmbH Teil der medizinischen Versorgungsstruktur der Region und arbeitet mit lokalen Gesundheitsdienstleistern zusammen. Freudenstadt ist Kurort und Mittelzentrum mit zahlreichen ärztlichen und pflegerischen Einrichtungen. Das Krankenhaus Freudenstadt sowie mehrere Reha-Einrichtungen benötigen regelmäßig medizintechnische Produkte und tragen so zur Nachfrage nach den Dienstleistungen der Rieger GmbH bei.

Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen wirkt die Rieger GmbH an der gesundheitlichen Versorgung in der Region mit.

Besonderheiten und Schwerpunkte

Die Rieger GmbH greift technische Entwicklungen der Medizintechnik auf und nimmt sie in ihr Produktportfolio auf. Dazu zählen digitale Lösungen für die Patientenüberwachung und telemedizinische Anwendungen, die in Praxen und Kliniken zunehmend nachgefragt werden.

Darüber hinaus bildet Rieger die eigenen Mitarbeiter weiter. Durch regelmäßige Schulungen und Fortbildungen soll das Team mit dem aktuellen Stand der Medizintechnik vertraut bleiben.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Sanitätshäuser

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Häufige Fragen zu Rieger GmbH

Was macht Rieger GmbH?

Rieger GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Freudenstadt. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Rieger GmbH ansässig?

Rieger GmbH hat seinen Sitz in Freudenstadt. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Rieger GmbH tätig?

Rieger GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik