Renfert GmbH

Medizintechnik · Konstanz

Renfert GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Konstanz, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Renfert GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Mo - Fr 08:00 - 17:00

Mo - Do 07:30 - 16:00

Fr 07:30 - 15:00

Adresse

Untere Giesswiesen 2
78247 Konstanz

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Renfert GmbH im Überblick

Die Renfert GmbH in Konstanz ist ein international anerkannter Hersteller von zahntechnischen Laborgeräten und Zubehör, der seit seiner Gründung im Jahr 1925 eine zentrale Rolle in der Entwicklung innovativer Lösungen für die Dentalbranche spielt. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, hochwertige Geräte zu entwickeln, die eine entscheidende Rolle in der Herstellung von Zahnersatz, Kronen, Brücken und Prothesen spielen. Mit einer Präsenz in über 100 Ländern hat sich Renfert als einer der führenden Anbieter von zahntechnischen Laborlösungen etabliert und ist bekannt für seine verlässliche Qualität und fortschrittliche Technologie.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von Renfert umfasst eine breit gefächerte Auswahl an zahntechnischen Laborgeräten und Zubehör, welches die Effizienz und Qualität der Laborarbeit maßgeblich steigert. Dazu zählen:

  • Vibratoren: Für die optimale Verarbeitung von Gips und Kunststoffen.
  • Gipsmischer: Effiziente und homogene Mixvorgänge für zahntechnische Anwendungen.
  • Abrasivsandstrahler: Für die Oberflächenbearbeitung und Vorbereitung von Materialien.
  • Poliergeräte: Hochpräzise Geräte für das Polieren von Zahnersatz.
  • Wachseinheitssysteme: Diverse Lösungen zur Verarbeitung von Wachs, einem zentralen Material in der Zahnmedizin.

Besonders hervorzuheben sind die EASY-Produktlinie und die JOMO-Silikone. Die EASY-Produktlinie zeichnet sich durch ihre benutzerfreundliche Handhabung und innovative Features aus, die die Effizienz von Laborprozessen unterstützen. Die JOMO-Silikone hingegen werden für ihre exzellente Flexibilität und Detailtreue geschätzt und kommen vor allem bei der Herstellung von detaillierten Abdrücken zum Einsatz.

Zusätzlich zu den hochwertigen Produkten bietet Renfert technischen Support, Schulungen und Entwicklungsberatung für zahntechnische Labore an, um sicherzustellen, dass die Kunden die Technologien optimal nutzen können. Alle Produkte sind CE-zertifiziert und entsprechen den strengen Qualitätsanforderungen der Dentalbranche, was die Sicherheit und Effektivität der Anwendungen gewährleistet.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Renfert GmbH orientiert sich an den höchsten regulatorischen Standards der Medizintechnik. Alle Geräte und Materialien unterliegen einer sorgfältigen Prüfung und müssen die europäischen Vorschriften der CE-Kennzeichnung erfüllen, was die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte garantiert. Das Unternehmen implementiert zudem ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem, das sicherstellt, dass alle Produktionsprozesse den internationalen Normen entsprechen. Renfert ist darüber hinaus in verschiedenen branchenrelevanten Zertifizierungen aktiv, was die Nachhaltigkeit und Qualität der Produkte unterstreicht.

Regionale Bedeutung und Einfluss

Der Standort Konstanz am Bodensee hat eine besondere strategische Bedeutung für die Renfert GmbH. Die Nähe zur Schweizer Dentalindustrie und zu bedeutenden internationalen Märkten ermöglicht es dem Unternehmen, innovative Produkte gezielt zu entwickeln und schnell auf die Bedürfnisse seiner Kunden zu reagieren. Baden-Württemberg als führendes Bundesland in der Medizintechnikbranche bietet ein dynamisches Innovationsumfeld, das sich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung und Industrie auszeichnet. Zudem profitieren Unternehmen wie Renfert von regionalen Netzwerken und Partnerschaften, die den Wissenstransfer fördern.

Die Kombination aus technischem Know-how, traditioneller Handwerkskunst und modernsten Fertigungsmethoden positioniert die Renfert GmbH als einen herausragenden Akteur auf dem internationalen Medizintechnikmarkt. Die Produkte des Unternehmens sind nicht nur technologisch fortschrittlich, sondern auch benutzerfreundlich, was den Zahntechnikern weltweit zugutekommt.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

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Häufige Fragen zu Renfert GmbH

Was macht Renfert GmbH?

Überblick über Renfert GmbH Renfert GmbH ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Familienunternehmen in der Dentalindustrie. Die Firma wurde 1925 von Emil Renfert gegründet und hat

Wo befindet sich Renfert GmbH?

Renfert GmbH hat seinen Sitz in Konstanz (Baden-Württemberg). Detaillierte Kontaktdaten, Adresse und Telefonnummer finden Sie auf dieser Seite.

In welchem Bereich ist Renfert GmbH tätig?

Renfert GmbH ist in der Medizintechnik-Branche tätig und bietet spezialisierte Produkte und Dienstleistungen für das deutsche Gesundheitswesen an.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik