Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG
Die Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG mit Sitz im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg fertigt Präzisionsdrehteile und -komponenten für die Medizintechnik. Mit mehr als zwei Jahrzehnten Branchenerfahrung produziert das Unternehmen Drehteile, Frästeile und Baugruppen aus Metall und Kunststoff. Beutter beliefert Medizintechnikhersteller in Deutschland und Europa und setzt dafür auf kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse sowie die Einhaltung von Qualitätssicherungsstandards.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum umfasst CNC-Drehen, CNC-Fräsen und Schleifen von Präzisionsteilen für die Medizintechnik. Die Fertigung erfolgt mit CNC-Maschinen, die auf hohe Genauigkeit ausgelegt sind. Zu den verarbeiteten Hauptmaterialien zählen:
- Edelstahl: Insbesondere rostfreier Edelstahl, ideal für chirurgische Instrumente.
- Titan: Wegen seiner Biokompatibilität und Festigkeit häufig in Implantaten verwendet.
- Aluminium: Für leichte, langlebige Komponenten in medizintechnischen Geräten.
- Medizintechnische Kunststoffe: Wie PEEK und PTFE, die in vielen Anwendungen eingesetzt werden.
Die Fertigung erfolgt nach den strengen Normen der ISO 13485, die Anforderungen für Qualitätsmanagementsysteme in der Herstellung von Medizinprodukten festlegt. Darüber hinaus hält Beutter alle Vorschriften der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR ein, was die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Produkte gewährleistet. Von der Prototypenfertigung bis zur Serienproduktion begleitet Beutter seine OEM-Kunden durch den gesamten Entwicklungsprozess – von der direkten Zusammenarbeit mit Ingenieuren in der frühen Entwicklungsphase bis hin zur zuverlässigen Lieferung in der Serienfertigung.
Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung
Die Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG ist in einem stark regulierten Markt tätig, der strengen gesetzlichen Anforderungen unterliegt. Das Unternehmen hält alle relevanten regulatorischen Auflagen ein, die Effizienz und Sicherheit der Produkte sicherstellen. Dies umfasst regelmäßige interne Audits und umfassende Tests, um sicherzustellen, dass jeder Artikel den Standards von Medizintechnikherstellern entspricht. Das Team verfügt über Erfahrung in der Umsetzung der ISO 13485-Zertifizierung.
Standort Zollernalbkreis / Baden-Württemberg
Der Zollernalbkreis, eingebettet in die Schwäbische Alb südlich von Tübingen, ist ein bedeutender Standort für die Medizintechnik. Besonders die geografische Nähe zum weltgrößten Medizintechnikcluster Tuttlingen bringt Vorteile mit sich. Die Region ist bekannt für ihre starke Vernetzung von Unternehmen, die in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von chirurgischen Instrumenten tätig sind. Diese Clusterbildung fördert den Wissensaustausch und ermöglicht Synergien zwischen den Unternehmen. Beutter ist in diesem Umfeld als Präzisionszulieferer tätig.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller
Häufige Fragen zu Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG
Was macht Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG?
Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Zollernalbkreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG ansässig?
Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Zollernalbkreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG tätig?
Beutter Präzisions-Komponenten GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.