Hermann Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Hermann Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Hermann Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Öffnungszeiten

Mo - Do: 08:00 - 12:00 Uhr, 13:00 - 16:00 Uhr

Fr: 08:00 - 12:00 Uhr

Adresse

Württemberger Str. 26
78567 Tuttlingen

Hermann Medizintechnik GmbH: Profil

Die Hermann Medizintechnik GmbH mit Sitz in Tuttlingen in Baden-Württemberg stellt chirurgische Instrumente her. Das Unternehmen entwickelt und fertigt chirurgische Instrumente und ist am Markt für medizinische Geräte tätig. Es gehört zum Tuttlinger Cluster, das mehr als 400 Hersteller umfasst und fast 40 Prozent der weltweiten Produktion von chirurgischen Instrumenten ausmacht. Dieser Standort bietet Zugang zu Zulieferern und Technologien der Branche.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von Hermann Medizintechnik deckt mehrere Spezialgebiete der Chirurgie ab und umfasst Instrumente für die Allgemein-, Gynäkologie- und Orthopädiechirurgie. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Klemmen: Die Klemmen sind auf sicheren Halt und Stabilität während chirurgischer Eingriffe ausgelegt.
  • Scheren: Ergonomisch gestaltete Scheren ermöglichen das präzise Schneiden von Gewebe.
  • Retraktoren: Diese Instrumente halten Operationsstellen frei und schaffen Zugang für die Chirurgen.
  • Nadelhalter: Sie dienen der exakten Handhabung während der Nahttechnik und verringern das Verletzungsrisiko.
  • Spezialinstrumente: Hierzu zählen individuell angefertigte Instrumente für spezifische medizinische Anforderungen.

Alle Produkte werden gemäß der internationalen Qualitätsnorm ISO 13485 hergestellt, die sicherheitstechnische und qualitative Standards in der Medizintechnik festlegt. Das Unternehmen beliefert Kliniken sowie OEM-Kunden, deren Produkte in zahlreichen Ländern zum Einsatz kommen.

Regulatorische Einordnung

Hermann Medizintechnik unterliegt den regulatorischen Anforderungen der Europäischen Union sowie internationaler Vorschriften zur Zulassung medizinischer Produkte. Die Herstellung erfolgt in einer nach ISO 13485 zertifizierten Umgebung, die die Qualitätsmanagement-Norm für Medizintechnikprodukte definiert. Jedes Produkt wird getestet und dokumentiert, um die Übereinstimmung mit den geltenden Anforderungen und Richtlinien nachzuweisen. Das Unternehmen arbeitet mit Behörden und Prüfinstitutionen zusammen, um die Regularien einzuhalten.

Regionale Bedeutung

Als Teil des Tuttlinger Clusters ist die Hermann Medizintechnik GmbH in der Medizintechnikbranche und in der regionalen Wirtschaft tätig. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen in der Region unterstützt die Entwicklung und den Standort Tuttlingen als Zentrum für Medizintechnik. Daraus ergeben sich Verbindungen, die der Produktentwicklung und der Ausbildung von Fachkräften dienen. Kooperationen mit Kliniken und Forschungseinrichtungen liefern praktische Erfahrungen und Rückmeldungen zu den Produkten von Hermann Medizintechnik.

Besonderheiten und Entwicklung

Die Hermann Medizintechnik GmbH legt einen Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung, um den Anforderungen in der Chirurgie zu entsprechen. Über den Einsatz aktueller Technologie und Verfahren entstehen neue Produkte und Lösungen, die Effizienz und Sicherheit im operativen Umfeld unterstützen. Das Unternehmen berücksichtigt zudem Nachhaltigkeit und bezieht umweltfreundliche Materialien und Prozesse in den Produktionsablauf ein. Dieser Ansatz zeigt sich in der Produktentwicklung sowie in den Unternehmensrichtlinien zur nachhaltigen Unternehmensführung.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Tuttlingen | Medizintechnik Baden-Württemberg

Häufige Fragen zu Hermann Medizintechnik GmbH

Was macht Hermann Medizintechnik GmbH?

Hermann Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Hermann Medizintechnik GmbH ansässig?

Hermann Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Hermann Medizintechnik GmbH tätig?

Hermann Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik