G. Hipp & Sohn GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

G. Hipp & Sohn GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

G. Hipp & Sohn GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Carl-Benz-Straße 1
78579 Tuttlingen

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G. Hipp & Sohn GmbH: Chirurgische Instrumente aus Tuttlingen

Die G. Hipp & Sohn GmbH stellt im baden-württembergischen Tuttlingen chirurgische Instrumente und medizintechnische Produkte her. Das Unternehmen gehört zum Tuttlinger Medizintechnikcluster. Der Familienbetrieb entwickelt und fertigt Instrumente für verschiedene chirurgische Disziplinen und ist in der Medizintechnik tätig.

Leistungen und Produkte

G. Hipp & Sohn fertigt chirurgische Instrumente für den Einsatz in Kliniken und chirurgischen Praxen. Zum Sortiment gehören:

  • Skalpellmesser und Klingen: Für Schnitte in unterschiedlichen chirurgischen Verfahren.
  • Schnellwechsel- und Schereninstrumente: Ausgelegt auf lange Nutzungsdauer und Präzision in der Anwendung.
  • Instrumente für die minimal-invasive Chirurgie: Für schonende Eingriffe an Patienten.
  • Orthopädische Instrumente: Für operationstechnische Anforderungen in der Orthopädie.
  • Hygieneprodukte: Für die Anwendung und Sterilisation der chirurgischen Instrumente.

Die Produkte entsprechen internationalen Qualitätsstandards, darunter ISO 13485, und sind medizintechnisch reguliert. G. Hipp & Sohn betreibt Forschung und Entwicklung, um technische Neuerungen aufzunehmen und klinische Anforderungen zu erfüllen.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Das Unternehmen agiert in einem stark regulierten Umfeld. Alle Produkte von G. Hipp & Sohn unterliegen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie den Richtlinien der Food and Drug Administration (FDA) in den USA. Diese Vorgaben verlangen eine Kontrolle der Prozesse sowie laufende Qualitätskontrollen während der Herstellung. Das Unternehmen schult seine Mitarbeiter, damit diese den geltenden Standards und gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Das wirkt sich auf die Produktqualität und auf die Patientensicherheit aus.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

In Tuttlingen sind über 400 Medizintechnikunternehmen ansässig. G. Hipp & Sohn ist Teil dieser Industriegemeinschaft. Die Lage in Baden-Württemberg verschafft dem Unternehmen Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften sowie Kontakte zu Forschungsinstituten und Hochschulen. Diese Netzwerke ermöglichen den Austausch von Wissen und tragen zur Entwicklung von Technologien und Verfahren in der Medizintechnik bei.

Darüber hinaus beteiligt sich G. Hipp & Sohn an lokalen Veranstaltungen und Messen, die das medizintechnische Wissen der Region zeigen. Diese Aktivitäten betreffen sowohl das Unternehmensprofil als auch die Wahrnehmung des Standortes Tuttlingen in der Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Lohnhersteller

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Häufige Fragen zu G. Hipp & Sohn GmbH

Was macht G. Hipp & Sohn GmbH?

G. Hipp & Sohn GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist G. Hipp & Sohn GmbH ansässig?

G. Hipp & Sohn GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist G. Hipp & Sohn GmbH tätig?

G. Hipp & Sohn GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik