SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG

Medizintechnik · Soest

SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Soest, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG Adresse & Kontakt

Adresse

Zum Ostenfeld 29
58739 Soest

Über SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG

SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG wurde 1975 gegründet und ist im Bereich Medizintechnik tätig. Das Familienunternehmen mit Sitz in Soest, Nordrhein-Westfalen, stellt medizintechnische Produkte her und vertreibt sie. Der Schwerpunkt liegt auf der Versorgung von Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen im westfälischen Raum. Seit der Gründung hat das Unternehmen sein Geschäft ausgebaut und ist in der Region als Arbeitgeber und Dienstleister tätig.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment von SCHMITZ u. Söhne umfasst medizintechnische Ausrüstung für Diagnose, Therapie und Patientenversorgung. Dazu zählen unter anderem Geräte für die Elektrostimulation, Wundversorgungssysteme sowie Hilfsmittel zur Unterstützung der Mobilität von Patienten. Die Produkte richten sich nach den geltenden medizinischen Standards. Neben dem Produktvertrieb bietet das Unternehmen einen technischen Service, der Installation, Wartung und Reparatur der Geräte umfasst. So bleiben die Geräte funktionsfähig, was für die Patientensicherheit relevant ist. Durch die Zusammenarbeit mit örtlichen Gesundheitseinrichtungen hat SCHMITZ u. Söhne langfristige Kundenbeziehungen aufgebaut.

Standort Soest / Nordrhein-Westfalen

Soest ist ein Gesundheitsstandort in Nordrhein-Westfalen. Die Region weist eine hohe Dichte an Krankenhäusern und Arztpraxen auf, darunter das St. Johannes Hospital Soest und die Kliniken der Stadt Soest. Damit hat die lokale Bevölkerung Zugang zu medizinischer Versorgung. Das Netz an Pflegeeinrichtungen ergänzt dieses Angebot und sorgt für Bedarf an medizintechnischen Produkten. SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG trägt mit seiner Präsenz zur medizinischen Infrastruktur in der Region bei und versorgt lokale Gesundheitseinrichtungen. Die Anbindung an die Metropolregion Dortmund und Paderborn ermöglicht es dem Unternehmen, auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren.

SCHMITZ u. Söhne setzt zudem auf Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Praktiken in der Produktion. Das Unternehmen nutzt Fertigungstechniken, die energieeffizient sind und den ökologischen Fußabdruck verringern sollen. Außerdem erfüllt SCHMITZ u. Söhne die regulatorischen Standards und Normen der Medizintechnik, wie sie etwa durch die Medizinprodukteverordnung (MDR) in der Europäischen Union vorgegeben werden. Die regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter dient dazu, die Qualität der Produkte und Dienstleistungen zu sichern.

Als Mitglied verschiedener Berufs- und Fachverbände beteiligt sich SCHMITZ u. Söhne an der Diskussion um die Weiterentwicklung der Medizintechnik und bringt seine Erfahrung in öffentliche Diskurse ein. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, die junge Menschen für den Sektor Medizintechnik ausbilden soll.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Nordrhein-Westfalen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG

Was macht SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG?

SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Soest. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG ansässig?

SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG hat seinen Sitz in Soest. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG tätig?

SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik