Schlumbohm GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Segeberg

Schlumbohm GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Segeberg, Schleswig-Holstein. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Schlumbohm GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Klein Floyen 8-10
24616 Segeberg

Schlumbohm GmbH & Co. KG in Bad Segeberg

Die Schlumbohm GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Segeberg wurde 2001 gegründet und ist in der Medizintechnikbranche in Schleswig-Holstein tätig. Bad Segeberg hat eine lange Tradition als Gesundheitsstandort und liegt zwischen den norddeutschen Städten Hamburg und Lübeck. Diese Lage erleichtert dem Unternehmen die Belieferung regionaler und überregionaler Märkte. Das Unternehmen stellt medizintechnische Produkte für medizinische Einrichtungen bereit.

Leistungen und Produkte

Die Schlumbohm GmbH & Co. KG bietet ein Portfolio an medizintechnischen Produkten für Kliniken und andere medizinische Einrichtungen. Dazu gehören unter anderem:

  • Operationsinstrumente: Instrumente für verschiedene chirurgische Disziplinen.
  • Hilfsmittel für die Diagnostik: Geräte und Systeme zur Unterstützung bei der frühzeitigen Erkennung von Erkrankungen.
  • Rehabilitationstechnik: Lösungen zur Unterstützung von Patienten nach operativen Eingriffen.

Zum Angebot gehört außerdem der technische Service. Dieser umfasst die Installation, die Schulung der Mitarbeiter in den Kliniken sowie Wartungs- und Reparaturdienste. Das Unternehmen legt Wert auf Kundenbeziehungen und individuelle Beratung. Für Arztpraxen und Kliniken in Schleswig-Holstein ist Schlumbohm ein Ansprechpartner in der Medizintechnik.

Standort Bad Segeberg / Schleswig-Holstein

Bad Segeberg ist Kreisstadt des gleichnamigen Kreises und Teil der Gesundheitsversorgung der Region. Über die Autobahn A21 ist die Stadt für Unternehmen und Kunden erreichbar. Die Anbindung an umliegende Kliniken und Gesundheitseinrichtungen unterstützt die Arbeit der Schlumbohm GmbH & Co. KG.

Schleswig-Holstein verfügt über Bildungseinrichtungen im Gesundheitsbereich, darunter Fachhochschulen und Universitäten, die Fachkräfte für die Branche ausbilden. Lokale Expertise und regionale Nachfrage kommen sowohl der Schlumbohm GmbH & Co. KG als auch der Medizintechnikbranche in Schleswig-Holstein zugute.

Mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitssektor plant die Schlumbohm GmbH & Co. KG, weitere Produkte zu entwickeln. Dabei richtet sich das Unternehmen nach den geltenden regulatorischen Vorgaben. Die CE-Zertifizierung der Produkte belegt, dass sie den europäischen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen.

Die Schlumbohm GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnik in Schleswig-Holstein tätig und zugleich Arbeitgeber in der Region. Mit Arbeitsplätzen und Produktentwicklung trägt das Unternehmen zur Wirtschaft in Bad Segeberg und dem umliegenden Raum bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Schleswig-Holstein oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Schlumbohm GmbH & Co. KG

Was macht Schlumbohm GmbH & Co. KG?

Schlumbohm GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Segeberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Schlumbohm GmbH & Co. KG ansässig?

Schlumbohm GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Segeberg. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schlumbohm GmbH & Co. KG tätig?

Schlumbohm GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik