R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG

Medizintechnik · München

R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Elsenheimerstrasse 41
80687 München

R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG im Überblick

Die R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG ist ein traditionsreiches Unternehmen mit Sitz in München, Bayern, das seit seiner Gründung im Jahr 1983 als Händler und Distributor für spezialisierte medizintechnische Produkte und Laborausrüstungen tätig ist. Die Gründung geht auf die Vision zurück, medizintechnische Produkte von höchster Qualität an Kliniken, Labore und medizinische Forschungseinrichtungen in Deutschland und darüber hinaus zu liefern. In den letzten vier Jahrzehnten hat sich das Unternehmen durch hohen Qualitätsanspruch und Zuverlässigkeit einen Namen gemacht, der in der Branche geschätzt wird.

Leistungen und Produkte

Die R. Schmitt-Haverkamp GmbH vertreibt ein umfassendes Sortiment an Laborgeräten, diagnostischen Reagenzien und Spezialprodukten, die für Forschungs- sowie Routinelabore entwickelt wurden. Dazu zählen unter anderem hochmoderne Analysegeräte für die Biochemie, Mikrobiologie und Histologie. Auch die Bereitstellung von Verbrauchsmaterialien wie Pipettenspitzen, Reaktionsgefäßen und Testkits gehört zum Portfolio.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der technischen Beratung und dem Kundendienst für die gelieferten Systeme. Das Unternehmen stellt sicher, dass seine Kunden umfassend geschult werden, sodass sie die Technologien optimal nutzen können. Der enge Kontakt zu internationalen Herstellern, mit denen R. Schmitt-Haverkamp langfristige Partnerschaften pflegt, ermöglicht es, innovative Produkte aus dem Ausland anzubieten und diese passend für den deutschen Markt zu adaptieren. Dies ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden in einem sich schnell entwickelnden Markt.

Standort München / Bayern

München ist nicht nur eine der wirtschaftlich stärksten Städte Deutschlands, sondern auch ein bedeutender Standort für Labortechnik und Medizintechnik. Mit Institutionen wie dem LMU Klinikum, dem Helmholtz Zentrum München und verschiedenen namhaften Forschungseinrichtungen bildet die Region ein zukunftsorientiertes Netzwerk. Dieses Umfeld fördert nicht nur die Innovationskraft von Unternehmen wie R. Schmitt-Haverkamp, sondern bietet auch reichlich Möglichkeiten für Kooperationen und Forschungsprojekte.

Als Münchner Handelsunternehmen hat R. Schmitt-Haverkamp von der hohen Dichte an potenziellen Kunden und dem Innovationsniveau des bayerischen Gesundheitsstandorts profitiert. Darüber hinaus genießt das Unternehmen eine hohe Reputation für die Bereitstellung zuverlässiger Lösungen, die den spezifischen Bedürfnissen der Gesundheitseinrichtungen gerecht werden. Die Nähe zu bedeutenden medizinischen Einrichtungen ermöglicht es R. Schmitt-Haverkamp, schnell auf Anforderungen und Trends im Gesundheitswesen zu reagieren.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte der R. Schmitt-Haverkamp GmbH unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen gemäß den Vorgaben der Europäischen Union, insbesondere der Verordnung über Medizinprodukte (MDR). Das Unternehmen sorgt dafür, dass alle angebotenen Produkte nicht nur den europäischen Standards entsprechen, sondern auch durch anerkannte Prüfstellen zertifiziert sind. Diese Zertifizierungen gewährleisten, dass die Produkte sicher und effektiv in der Anwendung sind, was für die Gesundheit und Sicherheit der Patienten von entscheidender Bedeutung ist. Zudem hält sich R. Schmitt-Haverkamp an die geltenden Richtlinien zur Rückverfolgbarkeit von Produkten, die in Kliniken und Laboren eingesetzt werden.

Bedeutung für die Region

Die R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG hat sich als wichtiger Partner für medizinische Einrichtungen in Bayern etabliert. Durch die Bereitstellung innovativer Produkte und umfangreicher Dienstleistungen trägt das Unternehmen zur ständigen Verbesserung der Versorgungsqualität in der Region bei. Die enge Zusammenarbeit mit lokalen Kliniken und Forschungseinrichtungen fördert die medizinische Innovation und Entwicklung neuer Behandlungsmethoden. Damit spielt R. Schmitt-Haverkamp eine Schlüsselrolle in der fortschreitenden Modernisierung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Bayern und darüber hinaus.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Labore | Pharmaunternehmen

Häufige Fragen zu R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG

Was macht R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG?

R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG ansässig?

R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG tätig?

R. Schmitt-Haverkamp GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik