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Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH
Die Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH wurde 2003 gegründet und ist im Bereich der Medizintechnik in Niedersachsen tätig. Vom Sitz in Stade aus übernimmt das Unternehmen Wartung, Reparatur und Prüfung medizintechnischer Geräte für Kliniken und Arztpraxen in der Region Hamburg und Nordniedersachsen und sorgt so für deren Sicherheit und Funktionstüchtigkeit. Die Gründer Andreas Schreiber und Thomas Tholen brachten von Beginn an technische Erfahrung in den Aufbau des Betriebs ein.
Leistungen und Produkte
Das Leistungsspektrum umfasst sicherheitstechnische und messtechnische Kontrollen (STK/MTK) nach der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Solche Kontrollen sind für die Einhaltung der Sicherheitsstandards in medizinischen Einrichtungen vorgeschrieben. Hinzu kommen Reparatur und Wartung verschiedener medizintechnischer Geräte, von einfachen Diagnosegeräten bis zu komplexen Behandlungsmaschinen. Für Klinikkunden übernimmt das Unternehmen zudem die Bestandsführung der Medizingeräte und damit deren Dokumentation und Verwaltung.
Schreiber & Tholen ist zertifizierter Servicepartner mehrerer Medizintechnikhersteller, darunter Bosch und Siemens. Über dieses Netzwerk erbringt das Unternehmen die angebotenen Dienstleistungen direkt vor Ort in der Region.
Regulatorische Einordnung
Als Dienstleister im Bereich Medizintechnik unterliegt die Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH regulatorischen Auflagen. Die Einhaltung der Vorschriften ist für den Betrieb maßgeblich, insbesondere bei Qualitätssicherung und Sicherheit im Gesundheitswesen. Das Unternehmen richtet sich nach den Vorgaben der MPBetreibV sowie nach den für die Medizintechnik relevanten ISO-Normen. Diese Normen sollen sicherstellen, dass die durchgeführten Tätigkeiten den geltenden Qualitätsanforderungen entsprechen und die Patientensicherheit nicht gefährdet wird.
Bedeutung für die Region
Schreiber & Tholen ist Dienstleister für Kliniken und Praxen und zugleich Arbeitgeber in der Region Stade. Die Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsmöglichkeiten in der Medizintechnik wirkt sich auf die lokale Wirtschaft aus. Indem das Unternehmen Fachkräfte aus der Region ausbildet und weiterbildet, trägt es zum Medizintechniksektor vor Ort bei. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitseinrichtungen und Kliniken unterstützt es die medizinische Versorgung in der Region. Die Lage nahe Hamburg, einem Gesundheitsstandort mit Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, erlaubt es Schreiber & Tholen, kurzfristig auf die Anforderungen der Kunden zu reagieren.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Niedersachsen | Labore
Häufige Fragen zu Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH
Was macht Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH?
Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Stade. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH ansässig?
Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Stade. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH tätig?
Schreiber & Tholen Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Medizintechnik nach Standort
Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.