Schiller Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Stade

Schiller Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Stade, Hamburg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Schiller Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Mo-Do: 8:00-12:00 Uhr & 13:00-17:00 Uhr

Fr: 8:00-12:00 Uhr & 13:00-15:00 Uhr

Adresse

Bockhorner Allee 16
21683 Stade

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Schiller Medizintechnik GmbH

Die Schiller Medizintechnik GmbH mit Sitz in Stade in Niedersachsen (Hamburg-Umland) ist die deutsche Vertriebsgesellschaft des schweizer Medizintechnikunternehmens SCHILLER AG. Das Unternehmen vertreibt in Deutschland Systeme für die kardiovaskuläre Diagnostik. Die Geräte kommen in Krankenhäusern, Arztpraxen und Notfalleinrichtungen zum Einsatz. Die Produkte erfüllen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio richtet sich an Kardiologen und weitere Fachrichtungen. Es umfasst unter anderem:

  • 12-Kanal-EKG-Geräte: Geräte für die Diagnose von Herzkrankheiten.
  • Langzeit-EKG-Systeme: Erlauben eine kontinuierliche Überwachung der Herzaktivität über einen längeren Zeitraum.
  • Belastungs-EKG-Systeme: Unterstützen die Diagnostik von Belastungsabläufen und der Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems.
  • Automatische Defibrillatoren (AED): Geräte für den Einsatz bei Herzstillständen.
  • Patientenmonitore: Überwachung der Vitalzeichen in Echtzeit für den Einsatz in Notaufnahmen und Intensivstationen.

Viele Produkte sind mit Softwarelösungen ausgestattet, die die Analyse und das Management von Patientendaten unterstützen. Schiller Medizintechnik bietet zudem Schulungen und technischen Support zum Einsatz der Geräte an.

Standort Stade / Hamburg

Stade liegt im Landkreis Stade im Hamburger Umland und profitiert von seiner Nähe zu Hamburg. Über die Anbindung an Hamburg erreicht die Schiller Medizintechnik GmbH die kardiologische Versorgungslandschaft der Region. Einrichtungen wie das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und Fachpraxen in der Metropolregion gehören zur Zielgruppe des Unternehmens.

Die Schiller Medizintechnik GmbH arbeitet mit medizinischen Fachkräften zusammen. So lassen sich die Produkte an medizinischen Erkenntnissen ausrichten und an Marktentwicklungen anpassen.

Regulatorische Einordnung und Zertifizierungen

Die Produkte der Schiller Medizintechnik GmbH sind CE-zertifiziert und entsprechen den Anforderungen der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR). Diese Zertifizierungen sind Voraussetzung für den Handel im europäischen Wirtschaftsraum. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben dient der Produktsicherheit. Die firmeneigenen Prozesse zur Qualitätssicherung umfassen regelmäßige Audits und Weiterbildungen für das gesamte Team.

Regionale Bedeutung und Entwicklung

Die Schiller Medizintechnik GmbH ist in der Region Stade in der medizinischen Versorgung tätig. Die kardiovaskuläre Diagnosetechnologie unterstützt auch präventive Gesundheitsmaßnahmen. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung trägt Schiller zu den Fortschritten in der Medizintechnik bei.

Zu den Merkmalen gehört die Integration von Künstlicher Intelligenz in die Diagnoseprozesse. Sie soll Ärzte bei schnelleren und präziseren Entscheidungen unterstützen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Schiller Medizintechnik GmbH

Was macht Schiller Medizintechnik GmbH?

Schiller Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Stade. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Schiller Medizintechnik GmbH ansässig?

Schiller Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Stade. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schiller Medizintechnik GmbH tätig?

Schiller Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik