Harald Scholz

Medizintechnik · Freiburg im Breisgau

Harald Scholz ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Harald Scholz Adresse & Kontakt

Adresse

Linnestrasse 10
79110 Freiburg im Breisgau

Harald Scholz im Überblick

Harald Scholz ist ein medizintechnischer Fachbetrieb aus Freiburg im Breisgau, der auf Wartung, Reparatur und Vertrieb von medizinischen Geräten spezialisiert ist. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1992 von Harald Scholz, einem erfahrenen Techniker und Unternehmer mit einer Leidenschaft für die Medizintechnik. Mit dem Ziel, medizinische Einrichtungen mit hochwertigen Dienstleistungen zu unterstützen, hat sich das Unternehmen in der Freiburger Region und dem südlichen Baden-Württemberg als vertrauenswürdiger Partner etabliert. Durch seine inhabergeführte Struktur kann Harald Scholz flexibel und schnell auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum von Harald Scholz umfasst den technischen Service für Diagnose- und Therapiegeräte, die Prüfung gemäß DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) und MPG (Medizinproduktegesetz) sowie die Beschaffung von Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien. Zu den technischen Dienstleistungen zählen die Kalibrierung, Instandhaltung und Reparatur zahlreicher medizintechnischer Geräte, die in Arztpraxen und Kliniken eingesetzt werden. Geschultes Personal stellt sicher, dass alle Dienstleistungen den hohen Standards der Branche entsprechen und regelmäßig auf die neuesten regulatorischen Anforderungen überprüft werden.

Besonderheiten des Unternehmens sind die kurzen Reaktionszeiten und der direkte Kundenkontakt, die es Harald Scholz ermöglichen, individuell auf die Herausforderungen und Bedürfnisse seiner Kunden einzugehen. Das Unternehmen pflegt langjährige Beziehungen zu seinen Kunden und bietet darüber hinaus umfassende Schulungen für medizinisches Personal an, um die Sicherheit und Effektivität der Geräteanwendung zu gewährleisten.

Regulatorische Einordnung

Die Dienstleistungen von Harald Scholz unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die durch das Medizinproduktegesetz (MPG) und die gemäß dem Medizinproduktegesetz gestellten Anforderungen an die Prüf- und Wartung von medizintechnischen Geräten festgelegt sind. Dies bedeutet, dass alle Wartungs- und Reparaturarbeiten im Einklang mit den geltenden Normen durchgeführt werden, um die Sicherheit der Patienten und der Anwender zu gewährleisten. Das Unternehmen arbeitet eng mit den zuständigen Behörden und Institutionen zusammen, um sicherzustellen, dass alle relevanten Vorschriften eingehalten werden.

Bedeutung für die Region

Freiburg ist nicht nur ein bedeutender Medizinstandort im Südwesten Deutschlands, sondern auch der Sitz des Universitätsklinikums Freiburg, das zu den größten und renommiertesten Kliniken des Landes gehört. Diese Institution stellt hohe Anforderungen an technische Dienstleistungen, was die Bedeutung von Harald Scholz für die Region unterstreicht. Durch die zuverlässige Bereitstellung von Wartungs- und Reparaturdienstleistungen trägt das Unternehmen dazu bei, die medizinische Versorgung in der Region zu optimieren.

Darüber hinaus fördert Harald Scholz Innovationen im Bereich der Medizintechnik, indem es aktiv an lokalen Fachmessen und Veranstaltungen teilnimmt. Der Austausch von Wissen und Erfahrung mit anderen Fachleuten der Branche stärkt nicht nur die Position des Unternehmens, sondern trägt auch zur Weiterentwicklung der medizintechnischen Landschaft in Freiburg bei. Dies schafft nicht nur ein günstiges Umfeld für die Patientenversorgung, sondern unterstützt auch die Ansiedlung weiterer Gesundheitseinrichtungen und Innovationsprojekte in der Region.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Harald Scholz

Was macht Harald Scholz?

Harald Scholz ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Freiburg im Breisgau. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Harald Scholz ansässig?

Harald Scholz hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Harald Scholz tätig?

Harald Scholz ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik