Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH Adresse & Kontakt
Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH
Die Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH mit Sitz in Bremen handelt mit Medizin- und Labortechnik und bietet dazu technischen Service an. Das Unternehmen beliefert Kliniken, Labors, Arztpraxen und Forschungseinrichtungen mit Medizin- und Laborgeräten. Neben dem Vertrieb umfasst das Geschäft die technische Betreuung der eingesetzten Geräte, um deren Betrieb sicherzustellen.
Leistungen und Produkte
Schnakenberg führt ein Sortiment an medizinischen und labortechnischen Geräten. Dazu gehören:
- Diagnostikgeräte: Geräte zur Diagnosestellung, darunter Blutanalysesysteme und bildgebende Verfahren.
- Laborausstattung: Laboroberflächen und Mobiliar für den Einsatz in medizinischen und wissenschaftlichen Umgebungen.
- Pipetten und Zentrifugen: Pipetten für die Vor- und Hauptanalytik sowie Zentrifugen für unterschiedliche Trennverfahren.
- Inkubatoren: Geräte zur kontrollierten Kultivierung von Mikroorganismen oder Zellkulturen für Forschungs- und Diagnosezwecke.
- Medizinische Messgeräte: Geräte zur Überwachung vitaler Parameter, die stationär und ambulant eingesetzt werden.
Neben dem Produktvertrieb ist der Service ein weiteres Standbein von Schnakenberg. Das Unternehmen übernimmt Wartung, Kalibrierung und Reparatur medizinischer und labortechnischer Geräte gemäß der Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV). Diese Arbeiten dienen der Einhaltung von Sicherheits- und Qualitätsstandards im Gesundheitswesen.
Regulatorische Einordnung
Die Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH unterliegt den geltenden europäischen und deutschen Richtlinien für Medizinprodukte. Als Händler medizinischer Geräte richtet sich das Unternehmen nach den Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR) und achtet darauf, dass die Produkte den Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen. Durch regelmäßige Schulungen hält das Team seine Fachkenntnisse auf aktuellem Stand.
Standort Bremen
Bremen ist Hansestadt und zugleich ein Wissenschaftsstandort, was für die Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH von Vorteil ist. Institutionen wie die Universität Bremen, die Fraunhofer-Gesellschaft und die Jacobs University sorgen für Nähe zu Forschung und Entwicklung und bieten Anknüpfungspunkte für Kooperationen, die in das Produktportfolio einfließen.
Zu den lokalen Kunden zählen Einrichtungen wie das Klinikum Bremen-Mitte, das Klinikum Bremen-Nord und das Klinikum Links der Weser, die durch ihre Größe und den Umfang ihrer medizinischen Versorgung eine wichtige Rolle im Geschäft des Unternehmens spielen. Der Hafen am Standort Bremen bietet zudem logistische Vorteile für den Versand der Produkte.
Mit Fokus auf den lokalen Markt und die Bedürfnisse der Kunden ist die Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH auf die Anforderungen der Medizintechnikbranche ausgerichtet.
Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Bremen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH
Was macht Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH?
Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Bremen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH ansässig?
Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH hat seinen Sitz in Bremen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH tätig?
Schnakenberg Medizin- & Labortechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.