Schweigert Medizintechnik

Medizintechnik · Heidekreis

Schweigert Medizintechnik bietet ein breites Spektrum an medizinischen Hilfsmitteln und betont zuverlässige Auftragsbearbeitung und Auslieferung. Ihr Sitz ist in Walsrode, Niedersachsen.

Schweigert Medizintechnik Adresse & Kontakt

Adresse

Walsroder Strasse 8
29683 Heidekreis

Schweigert Medizintechnik

Schweigert Medizintechnik hat seinen Sitz im Heidekreis in Niedersachsen. Gegründet wurde das Unternehmen vor über 20 Jahren vom Ingenieur und Unternehmer Andreas Schweigert, um die Region mit Medizintechnik zu versorgen. Seither beliefert das Unternehmen Gesundheitseinrichtungen in der Lüneburger Heide und darüber hinaus. Die Region ist landschaftlich von sanften Hügeln, Wäldern und Mooren geprägt.

Leistungen und Produkte

Schweigert Medizintechnik bietet Produkte und Dienstleistungen für Kliniken, Arztpraxen und weitere Gesundheitseinrichtungen an. Zu den Kernbereichen gehören:

  • Diagnosetechnologie: Geräte und Systeme zur diagnostischen Bildgebung, die Ärzte bei der Diagnosestellung unterstützen.
  • Therapeutische Geräte: Geräte für Behandlung und Therapie von Patienten, einschließlich chirurgischer Instrumente und Rehabilitationsgeräte.
  • Technische Dienstleistungen: Neben dem Vertrieb bietet das Unternehmen technische Unterstützung, Schulungen und Wartungsservices für die installierten Systeme an, um deren Funktionsfähigkeit und Sicherheit zu erhalten.
  • Individualisierte Lösungen: Das Unternehmen entwickelt maßgeschneiderte Lösungen für spezifische medizinische Anforderungen.

Das Unternehmen ist in der Region für seine Produkte sowie für persönliche Beratung und Kundenservice bekannt.

Standort Heidekreis / Niedersachsen

Der Standort Heidekreis liegt zwischen Hamburg und Hannover und ermöglicht Schweigert Medizintechnik, Gesundheitseinrichtungen im Umkreis zu bedienen. Im Heidekreis gibt es mehrere Kliniken, darunter die Kreisklinik Soltau und die Klinik in Fallingbostel, die verschiedene Fachrichtungen abdeckt. Mit diesen Einrichtungen arbeitet das Unternehmen bei der Umsetzung von Technologien und Methoden zusammen.

Der Heidekreis ist über die Autobahn A7 erschlossen und hat eine Tradition in der medizinischen Versorgung. Regionale Initiativen zur Gesundheitsversorgung haben die Ansiedlung von Unternehmen wie Schweigert Medizintechnik begünstigt. Damit verbunden sind Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Durch die Zusammenarbeit mit Kliniken in der Umgebung liefert das Unternehmen technische Lösungen und trägt zur Gesundheitsversorgung in der Region bei. Die Erreichbarkeit für Kunden und Partner erlaubt es Schweigert Medizintechnik, auf die Bedürfnisse der Einrichtungen zu reagieren.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Niedersachsen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Schweigert Medizintechnik

Welche Leistungen bietet Schweigert Medizintechnik an?

Schweigert Medizintechnik konzentriert sich auf die Lieferung einer Vielzahl von medizinischen Hilfsmitteln und Produkten, darunter Pflegebetten, Badehilfen, Gehhilfen, Dekubitus-Hilfsmittel, stationäre und mobile Sauerstoffgeräte, Krankenfahrzeuge, Krankenpflegeartikel, Lagerungshilfen, Mobilitätshilfen und Toilettenhilfen.

Wo befindet sich der Firmensitz von Schweigert Medizintechnik?

Der Firmensitz von Schweigert Medizintechnik befindet sich in Walsrode, Niedersachsen.

Worauf legt Schweigert Medizintechnik Wert?

Sie betonen die zuverlässige Auftragsbearbeitung und pünktliche Auslieferung mit einem Team von 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 10 Servicefahrzeugen. Reparaturen werden in der eigenen Servicewerkstatt durchgeführt​.

Was ist die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR)?

Die MDR (Medical Device Regulation, EU 2017/745) ist seit Mai 2021 die maßgebliche Verordnung für Medizinprodukte in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 93/42/EWG und stellt strengere Anforderungen an klinische Bewertungen, Post-Market-Surveillance und Rückverfolgbarkeit. Unternehmen wie Schweigert Medizintechnik müssen die MDR-Konformität für alle Produkte nachweisen.

Was bedeutet CE-Kennzeichnung bei Medizinprodukten?

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass ein Medizinprodukt die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung erfüllt. Für Produkte der Risikoklassen Is, Im, Ir, IIa, IIb und III ist die Einschaltung einer Benannten Stelle (Notified Body) erforderlich, die die Konformitätsbewertung durchführt.

Welche Risikoklassen gibt es bei Medizinprodukten?

Medizinprodukte werden in vier Risikoklassen eingeteilt: Klasse I (geringes Risiko, z.B. Verbandmaterial), Klasse IIa (mittleres Risiko, z.B. Hörgeräte), Klasse IIb (erhöhtes Risiko, z.B. Infusionspumpen) und Klasse III (hohes Risiko, z.B. Herzschrittmacher). Die Klassifizierung bestimmt den Umfang der Konformitätsbewertung.

Schweigert Medizintechnik in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik