AktiFlex Produkte KG

Medizintechnik · Offenbach

AktiFlex Produkte KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Offenbach, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

AktiFlex Produkte KG Adresse & Kontakt

Adresse

Industriestrasse 34
63150 Offenbach

AktiFlex Produkte KG im Überblick

Die AktiFlex Produkte KG mit Sitz in Offenbach am Main wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich seitdem auf die Entwicklung und den Vertrieb von innovativen orthopädischen Hilfsmitteln und Produkten der Bewegungstherapie spezialisiert. Geleitet von der Vision, Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein aktives Leben zu ermöglichen, investiert das Unternehmen kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. AktiFlex betrachtet die Rehabilitation nicht nur als medizinische Notwendigkeit, sondern als einen integralen Bestandteil der Lebensqualität, insbesondere für ältere Menschen. Durch die Entwicklung von benutzerfreundlichen und effektiven Produkten trägt AktiFlex aktiv zur Förderung der Selbstständigkeit und Mobilität seiner Nutzer bei.

Leistungen und Produkte

Das umfangreiche Produktportfolio von AktiFlex umfasst eine Vielzahl von spezialisierten Therapiegeräten, die gezielt auf Bedürfnisse in der Rehabilitation ausgerichtet sind. Dazu gehören innovative Geräte für aktive Bewegungsübungen, die nicht nur die Muskulatur stärken, sondern auch den Gleichgewichtssinn trainieren. Im Bereich der Sturzprophylaxe bietet AktiFlex spezifische Trainingshilfen an, die zur Reduzierung von Sturzrisiken bei älteren Menschen entwickelt wurden. Ergänzend dazu führt das Unternehmen eine breite Palette von Orthesen und Bandagen, die speziell für die Stabilisierung von Gelenken und der Wirbelsäule konzipiert sind, wodurch eine frühzeitige Rückkehr zur Mobilität gefördert wird.

Ein besonderes Merkmal der AktiFlex Produkte ist die Zugänglichkeit der verwendeten Technologien. Zur Nutzung der Produkte wird kein umfangreiches Fachwissen benötigt, sodass sowohl Pflegeeinrichtungen, Physiotherapeuten als auch die Endverbraucher selbst die Hilfsmittel effektiv einsetzen können. Darüber hinaus steht ein geschultes Team zur Verfügung, das umfassende Beratungen für Pflegeeinrichtungen, Physiotherapeuten und Senioren anbietet, um die passende Auswahl und Anwendung der Produkte sicherzustellen. Dies gewährleistet eine individuelle Anpassung an die spezifischen Bedürfnisse des Nutzers.

Alle Produkte von AktiFlex sind gemäß der Europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) zertifiziert und im Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gelistet. Dies garantiert höchste Qualitätsstandards und eine sichere Anwendung der Produkte im medizinischen Bereich. Das Engagement für Qualität zeigt sich auch in der ständigen Überprüfung und Anpassung der Produkte an die sich verändernden Bedürfnisse der Nutzer und die Entwicklungen im Gesundheitswesen.

Standort Offenbach / Hessen

Offenbach am Main ist eine Stadt im Rhein-Main-Gebiet und bekannt für ihre zentrale Lage direkt östlich von Frankfurt am Main. Diese Metropolregion ist eine der wirtschaftlich stärksten in Deutschland und zieht zahlreiche Arbeitgeber aus unterschiedlichsten Branchen an, unter anderem aus der Medizintechnik. Die hohe Bevölkerungsdichte und der demografische Wandel, insbesondere eine wachsende Zahl älterer Menschen, schaffen eine Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Reha- und Pflegeprodukten, die das Fundament für die Geschäftstätigkeit von AktiFlex bilden.

Der Standort Offenbach sorgt für eine hervorragende Vernetzung mit anderen Unternehmen der Gesundheitsbranche sowie Forschungseinrichtungen, was den Austausch und die Weiterentwicklung der Produkte unterstützt. Zudem profitieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der hervorragenden Lebens- und Arbeitsqualität in der Region, die eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten und eine hohe Attraktivität für Fachkräfte bietet. AktiFlex trägt somit aktiv zum positiven wirtschaftlichen Gesicht der Region bei und unterstützt die Gesundheitsversorgung durch innovative Produkte, die direkt auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort abgestimmt sind.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Sanitätshäuser | Pflegeheime

Häufige Fragen zu AktiFlex Produkte KG

Was macht AktiFlex Produkte KG?

AktiFlex Produkte KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Offenbach. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist AktiFlex Produkte KG ansässig?

AktiFlex Produkte KG hat seinen Sitz in Offenbach. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist AktiFlex Produkte KG tätig?

AktiFlex Produkte KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik