Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Tuttlingen

Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Johann-Peter-Hebel-Strasse 2
78194 Tuttlingen

Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG im Überblick

Die Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG in Tuttlingen ist ein renommierter Hersteller chirurgischer Instrumente und geht auf eine langjährige Tradition im Herzen der Medizintechnikbranche zurück. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1980 von Karl-Heinz Schultz, der mit seiner Leidenschaft für präzises Handwerk und einem klaren Fokus auf Qualität die Grundlage für den heutigen Erfolg legte. Mit der Fortführung des Familienunternehmens durch die nächste Generation hat Schultz Instrumente die Werte von Verantwortung, Innovation und technischer Exzellenz stets weitergetragen, was das Unternehmen zu einem wichtigen Akteur in der Branche gemacht hat.

Leistungen und Produkte

Schultz Instrumente bietet eine umfassende Palette an chirurgischen Instrumenten, die nicht nur in Deutschland, sondern auch international geschätzt werden. Neben Standardinstrumenten für die allgemeine Chirurgie in Bereichen wie Orthopädie, Traumatologie und Urologie liegt ein besonderer Fokus auf der Herstellung spezieller Instrumente für minimal invasive Verfahren. Auch kundenspezifische Sonderanfertigungen, die auf die individuellen Bedürfnisse von Krankenhäusern und chirurgischen Zentren zugeschnitten sind, gehören zum Leistungsportfolio des Unternehmens. Alle Produkte werden unter Berücksichtigung strenger Normen gefertigt, wobei die ISO 13485-Zertifizierung sicherstellt, dass die Qualität der Medizintechnik höchsten internationalen Standards entspricht. Zusätzlich wird die Einhaltung der Medizinprodukteverordnung (MDR) gewährleistet, was die Sicherheit und Effektivität der Produkte unterstreicht.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen ist nicht nur der Sitz der Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG, sondern auch das globale Zentrum für chirurgische Instrumente. Die Stadt hat sich über Jahrzehnte hinweg einen Namen in der Medizintechnikbranche gemacht und ist Heimat zahlreicher namhafter Unternehmen. Schultz Instrumente profitiert von diesem einzigartigen Innovations- und Wissensnetzwerk. Dank der kurzen Wege zu Zulieferern und spezialisierten Dienstleistern, wie etwa Sterilisations- und Beschichtungsanbietern, kann das Unternehmen effizient und flexibel auf Kundenanfragen reagieren. Darüber hinaus unterstützt das dichte internationale Vertriebsnetzwerk, welches auf jahrelangen Geschäftsbeziehungen beruht, die weltweite Distribution der hochwertigen Produkte.

Ein weiterer bedeutender Aspekt der Unternehmensidentität von Schultz Instrumente ist das Engagement für die Region Tuttlingen. Das Unternehmen spielt eine aktive Rolle in der lokalen Gemeinschaft, fördert Ausbildungsplätze für junge Menschen und trägt zur Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region bei. Mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Praktiken und sozialer Verantwortung setzt Schultz Instrumente nicht nur Maßstäbe in der Medizintechnik, sondern auch als Vorbild für andere Unternehmen in der Region.

Durch laufende Investitionen in Forschung und Entwicklung bleibt das Unternehmen an der Spitze technologischer Fortschritte in der Medizintechnik. Diese Innovationskraft zeigt sich in der stetigen Erweiterung des Produktportfolios und der Einführung neuester Technologien, die in die Herstellung der Instrumente integriert werden. So sichert Schultz Instrumente nicht nur seine Wettbewerbsfähigkeit, sondern trägt auch zur Weiterentwicklung des gesamten Sektors bei.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG

Was macht Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG?

Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG ansässig?

Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG tätig?

Schultz Instrumente Medizintechnik GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

Profil unvollständig

Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik