Securos Europe GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

Securos Europe GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Securos Europe GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

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Adresse

Take Off Gewerbepark 4
78579 Tuttlingen

Securos Europe GmbH im Überblick

Die Securos Europe GmbH mit Sitz in Tuttlingen wurde im Jahr 2004 als Tochtergesellschaft des amerikanischen Unternehmens Securos Surgical gegründet. Das Hauptaugenmerk der Firma liegt auf der Entwicklung und dem Vertrieb von orthopädischen Veterinärimplantaten, einer speziellen Nische innerhalb der Medizintechnik. Securos Surgical selbst hat über 15 Jahre Erfahrung in der Herstellung von chirurgischen Instrumenten und Implantaten, was sich in der hohen Qualität der Produkte widerspiegelt, die in der Kleintierorthopädie eingesetzt werden.

Die Entscheidung, die europäische Niederlassung in Tuttlingen zu etablieren, ist nicht zufällig gefallen. Die Stadt hat sich als Zentrum für Medizintechnik entwickelt, zutiefst verwurzelt in traditioneller Handwerkskunst und modernster Technologie. Die Expertise der Tuttlinger Unternehmen im Bereich der Fertigung kommt der Securos Europe GmbH zugute, da sie von den besten Praktiken und dem Fachwissen in der Umgebung profitieren kann.

Leistungen und Produkte

Securos Europe bietet ein spezialisiertes Portfolio an orthopädischen Implantaten und chirurgischen Instrumenten, die in der Veterinärmedizin große Anerkennung finden. Zu den wichtigsten Produkten gehören:

  • Platten: Diese sind für die Fixierung von Knochenbrüchen bei Hunden und Katzen konzipiert und bestehen aus hochwertigen, biokompatiblen Materialien.
  • Schrauben: Sie spielen eine tragende Rolle bei der Stabilisierung von Implantaten und werden in unterschiedlichen Größen für verschiedene Tiere angeboten.
  • Nägel: Diese werden häufig in der Frakturbehandlung verwendet und bieten eine sichere und effektive Möglichkeit zur Verankerung von Knochenteilen.
  • Spezialinstrumente: Dazu gehören maßgeschneiderte chirurgische Instrumente, die für spezifische Eingriffe in der Kleintierchirurgie entwickelt wurden.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Angebots von Securos Europe ist die Weiterbildung und Unterstützung für Veterinärchirurgen. Das Unternehmen organisiert regelmäßig Schulungen, bei denen Tierärzte und Assistenzpersonal die neuesten Techniken im Umgang mit den Produkten erlernen können. Darüber hinaus bietet Securos technischen Support an, um die herausragende Handhabung und Anwendung der Produkte sicherzustellen.

Standort Tuttlingen / Baden-Württemberg

Tuttlingen hat sich als einer der führenden Standorte für Medizintechnik in Deutschland etabliert. Die Kombination aus traditioneller Handwerkskunst und modernster Technologie macht die Region besonders attraktiv für Unternehmen wie Securos Europe. Die hervorragenden Produktionsbedingungen ermöglichen es, veterinärmedizinische Implantate mit höchster Präzision und Qualität herzustellen. So wird die energieeffiziente Fertigung zum Standard, was nicht nur ökonomische Vorteile mit sich bringt, sondern auch der Umwelt zugutekommt.

Die Bedeutung von Securos Europe für die Region Tuttlingen ist nicht zu unterschätzen. Das Unternehmen trägt zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei und unterstützt die lokale Wirtschaft, indem es wichtige Partnerschaften mit anderen Medizintechnikunternehmen eingeht. Auch die Nähe zu bedeutenden Fachmessen und Kongressen in der Region bietet Securos Möglichkeiten zur Vernetzung und direkten Geschäftsanbahnung, was wiederum die Marktpräsenz stärkt.

Insgesamt verkörpert die Securos Europe GmbH innovative Ansätze im Bereich der Veterinärmedizin und profitiert von der Tradition und dem Know-how einer Region, die für ihre Spitzenleistungen in der Medizintechnik bekannt ist. Die Spezialisierung auf Haustiere und die enge Zusammenarbeit mit Tierärzten machen das Unternehmen zu einem wichtigen Akteur in der europäischen Veterinärszene.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu Securos Europe GmbH

Was macht Securos Europe GmbH?

Securos Europe GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Securos Europe GmbH ansässig?

Securos Europe GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Securos Europe GmbH tätig?

Securos Europe GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnikunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Medizinprodukte im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 – von In-vitro-Diagnostika und bildgebenden Systemen über Implantate und chirurgische Instrumente bis zu medizinischer Software (SaMD). Deutschland ist mit einem Jahresumsatz von ca. 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der deutschen Medizintechnikbranche beschäftigt; rund zwei Drittel aller Produkte gehen in den Export. Bedeutende Cluster befinden sich in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Zentrum für chirurgische Instrumente. Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche sind hier mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und vollständigen Kontaktdaten für Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen erfasst.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Sanoliste erfasst Hersteller, Händler und Zulieferer aus der gesamten deutschen Medizintechnikbranche. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen können gezielt suchen: Welche Unternehmen bieten CE-zertifizierte Produkte in einer bestimmten Kategorie an? Wo ist der nächste Medizintechnikpartner in meiner Region? Alle Einträge enthalten Adresse, Telefonnummer, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme – allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz – verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Die Medizintechnik umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von medizinischen Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden. Deutschland ist einer der führenden Medizintechnik-Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte in Deutschland und der EU müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und mit dem CE-Kennzeichen versehen sein. Je nach Risikoklasse sind Konformitätsbewertungen durch benannte Stellen erforderlich.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Medizintechnikunternehmen sind über Branchenverbände wie SPECTARIS oder BVMed recherchierbar. Viele Unternehmen sind zudem in der EUDAMED-Datenbank der EU registriert. Auf Sanoliste finden Sie alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt mit vollständigen Kontaktdaten.

Was ist der Unterschied zwischen Klasse I, IIa, IIb und III bei Medizinprodukten?

Die Risikoklasse eines Medizinprodukts bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (niedriges Risiko): z. B. Pflaster, Brillenrahmen – oft Selbsterklärung des Herstellers ausreichend. Klasse IIa: z. B. Hörgeräte, Ultraschallgeräte – Beteiligung einer benannten Stelle erforderlich. Klasse IIb: z. B. Defibrillatoren, Beatmungsgeräte – strengere Prüfung durch benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko): z. B. Herzklappen, aktive Implantate – vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie enthält Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Die schrittweise Befüllung durch Hersteller ist seit Mai 2021 verpflichtend. EUDAMED verbessert die Transparenz für Behörden, Gesundheitsdienstleister und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller, die ihre Produkte in der EU vermarkten, müssen als erstes Schritt einen eindeutigen Gerätekenncode (UDI – Unique Device Identifier) in der Datenbank registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 sollten Medizintechnikunternehmen ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 implementieren, das speziell für die Medizinproduktebranche entwickelt wurde. Für IVD-Produkte gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Softwareprodukte (SaMD) müssen nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity-Anforderungen gemäß IEC 81001-5-1 gewinnen zunehmend an Bedeutung, da vernetzte Medizinprodukte Hackingrisiken ausgesetzt sind. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten bereit.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik