SECONA Conrad GmbH

Medizintechnik · Dresden

SECONA Conrad GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Dresden, Sachsen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

SECONA Conrad GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Bodenbacher Strasse 81
01277 Dresden

SECONA Conrad GmbH

Die SECONA Conrad GmbH mit Sitz in Dresden (Sachsen) wurde 2008 gegründet und ist in der Medizintechnik tätig. Das Unternehmen entwickelt Sicherheitstechnik und Hygieneprodukte für den Infektionsschutz und die Arbeitssicherheit im Gesundheitswesen. Die Produkte richten sich an Kliniken, Praxen und weitere medizinische Einrichtungen und sollen zur Patientensicherheit beitragen.

Leistungen und Produkte

SECONA Conrad bietet Produkte, die Risiken im Gesundheitssektor verringern sollen. Zu den Hauptprodukten zählen:

  • Sicherheitskanülen: Diese Kanülen verfügen über Mechanismen, die das Risiko von Nadelstichverletzungen während der Anwendung verringern. Sie sind in verschiedenen Größen und Ausführungen erhältlich, um unterschiedliche Anforderungen abzudecken.
  • Nadelstichsichere Instrumente: Dazu zählen chirurgische Instrumente, die so konzipiert sind, dass sie eine Exposition gegenüber kontaminierten Nadeln und scharfen Gegenständen vermeiden.
  • Entsorgungsbehälter für Spitzteile (Sharps): Diese Behälter sind in verschiedenen Größen verfügbar und für die sichere Entsorgung kontaminierter Materialien konzipiert. Sie entsprechen den geltenden Vorschriften.
  • Hygieneartikel: SECONA Conrad stellt Hygieneprodukte her, darunter Desinfektionsmittel, chirurgische Masken und Einmalhandschuhe für medizinische Einrichtungen.
  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA): Dazu gehören Schutzkleidung, Gesichtsschutz und Atemschutzmasken zum Schutz des medizinischen Personals bei der Arbeit.

Die Produkte von SECONA Conrad sind auf Sicherheit und Anwendbarkeit ausgelegt. Das Unternehmen arbeitet in Forschung und Entwicklung an Lösungen, die mit den Standards und Empfehlungen im Gesundheitswesen übereinstimmen. Dazu zählen Zertifizierungen wie das CE-Zeichen und die ISO 13485, die die Qualität von Medizintechnikprodukten bescheinigt.

Standort Dresden / Sachsen

Dresden ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Sachsens und zugleich ein Standort für die Medizintechnik. In der Stadt befinden sich medizinische Einrichtungen wie das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus. Das Zusammenspiel von medizinischer Forschung, Lehre und Industrie bildet die Grundlage für Unternehmen wie die SECONA Conrad GmbH.

In Sachsen sind zahlreiche Institutionen und Forschungszentren im Bereich Life Sciences aktiv. Dies hat zu einer wachsenden Zahl an Medizintechnik- und Biotechunternehmen in der Region geführt. SECONA Conrad trägt mit seinen Produkten und Dienstleistungen zur Sicherheit und Hygiene im Gesundheitsbereich bei.

Darüber hinaus beteiligt sich die SECONA Conrad GmbH an regionalen Netzwerken und Kooperationsprojekten, um den Technologietransfer und den Wissensaustausch zu unterstützen. Durch die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen wirkt das Unternehmen am Innovationsstandort Sachsen mit.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu SECONA Conrad GmbH

Was macht SECONA Conrad GmbH?

SECONA Conrad GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Dresden. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist SECONA Conrad GmbH ansässig?

SECONA Conrad GmbH hat seinen Sitz in Dresden. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist SECONA Conrad GmbH tätig?

SECONA Conrad GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

SECONA Conrad GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik