scienova GmbH

Medizintechnik · Jena

scienova GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Jena, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

scienova GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Spitzweidenweg 30
07743 Jena

Profil der scienova GmbH

Die scienova GmbH wurde im Jahr 2007 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Jena, Thüringen. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Produkte für die Medizintechnik und die Life-Science-Technologie. Jena weist eine hohe Dichte an wissenschaftlichen Institutionen auf und gilt als Standort optischer Technologien, was scienova Bedingungen für Forschung, Entwicklung und Anwendung bietet. Die Zusammenarbeit mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie dem Ernst-Abbe-Institut ist für das Unternehmen von Bedeutung. Über diese Kooperationen besteht Zugang zu Fachwissen und ein Austausch mit Wissenschaftlern.

Leistungen und Produkte

scienova konzentriert sich auf Lösungen in den Bereichen Molekularbiologie, Zellbiologie und In-vitro-Diagnostik. Zum Produktangebot zählen Analysesysteme, spezifische Reagenzien und Verbrauchsmaterialien für Labore, Kliniken und Forschungseinrichtungen. Systeme zur Analyse von Zellkulturen und Molekularassays dienen Forschern als Werkzeuge zur Durchführung ihrer Experimente.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Diagnosetests, mit denen Ärzte in einer frühen Phase von Erkrankungen Diagnosen stellen können. Dazu gehören unter anderem Tests zur Identifizierung von Infektionskrankheiten und genetischen Mutationen. Damit richtet sich scienova an gesundheitliche Fragestellungen und an die Patientenversorgung. Die Anbindung an das Jenaer Wissenschaftsnetzwerk ermöglicht Produktentwicklungen, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und häufig im direkten Austausch mit klinischen Anwendern entstehen.

Standort Jena / Thüringen

Jena ist für seine Geschichte in der Optik und Photonik bekannt und hat sich daneben als Standort für Medizintechnik in Deutschland etabliert. Neben der Friedrich-Schiller-Universität tragen Forschungseinrichtungen wie das Leibniz-Institut für Photonische Technologien und das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik zur Forschungslandschaft der Region bei. Diese Einrichtungen zeigen die Synergien, die innerhalb des Jenaer Wissenschaftsnetzwerks entstehen. Für Unternehmen wie scienova erleichtert dies den Zugang zu neuen Technologien und Forschungsergebnissen.

Die Infrastruktur und das Umfeld in Jena ziehen sowohl etablierte Unternehmen als auch Start-ups aus der Medizintechnik an. Die Stadt bietet damit ein Umfeld, das Arbeitnehmer und Unternehmen anspricht und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region beiträgt. scienova wirkt dabei mit, indem es nicht nur wirtschaftlich tätig ist, sondern sich auch an der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und an Bildungspartnerschaften mit Institutionen der Region beteiligt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Thüringen oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu scienova GmbH

Was macht scienova GmbH?

scienova GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Jena. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist scienova GmbH ansässig?

scienova GmbH hat seinen Sitz in Jena. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist scienova GmbH tätig?

scienova GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik