HP Labortechnik GmbH Adresse & Kontakt
HP Labortechnik GmbH
Die HP Labortechnik GmbH mit Sitz in München, Bayern, ist auf Laborgeräte und Labortechnik spezialisiert. Das Sortiment umfasst Laborinstrumente, Analysengeräte und Laborausstattung für klinische Labore, Forschungseinrichtungen und die pharmazeutische Industrie. München ist ein bedeutender Standort für Wissenschaft und Technologie in Deutschland.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio von HP Labortechnik umfasst Laborgeräte für molekularbiologische, biochemische und klinisch-chemische Analysen. Zu den Kernprodukten gehören:
- PCR-Thermocycler: Geräte für die genetische Forschung, die präzise Temperaturzyklen für die Polymerase-Kettenreaktion ermöglichen.
- Zentrifugen: Sie trennen und konzentrieren Zellen, Viren und andere Substanzen in Proben.
- Spektrophotometer: Geräte zur Messung der Lichtintensität in verschiedenen Wellenlängen, die für quantitative Analysen in Chemie und Biologie eingesetzt werden.
- Laborverbrauchsmaterialien: HP Labortechnik bietet zudem Verbrauchsmaterialien für den Laboralltag an.
Darüber hinaus berät das Unternehmen Kunden zur Laborausstattung und unterstützt mit technischem Service den Betrieb der vertriebenen Geräte. Der Fokus liegt auf den Anforderungen von Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der Region München.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von HP Labortechnik unterliegen den Vorschriften der Medizintechnik. Das Unternehmen entspricht den Anforderungen der Medizinprodukterichtlinie 93/42/EWG sowie der EU-Verordnung 2017/745 für Medizinprodukte. Diese Rahmenbedingungen betreffen die Qualitätssicherung und Sicherheit von Produkten, die in der Gesundheitsversorgung eingesetzt werden.
Standort München / Bayern
München ist die Landeshauptstadt Bayerns und ein Zentrum für Forschung und Entwicklung in Deutschland. Hier befinden sich Institutionen wie das LMU Klinikum, das Maximilian-Klinikum (Klinikum rechts der Isar) und das Helmholtz Zentrum München. Diese Infrastruktur bildet die Grundlage für ein Netzwerk aus akademischen und industriellen Partnern, die auf Labortechnologien angewiesen sind. HP Labortechnik baut in diesem Umfeld Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Region auf und richtet seine Produkte an den Anforderungen des Marktes aus.
Zudem beteiligt sich HP Labortechnik an der lokalen Wissenschafts- und Technologiegemeinschaft, etwa durch die Teilnahme an Konferenzen und Messen sowie durch Schulungen und Workshops für Fachpersonal.
Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik München | Labore Übersicht
```Häufige Fragen zu HP Labortechnik GmbH
Was macht HP Labortechnik GmbH?
HP Labortechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.
Wo ist HP Labortechnik GmbH ansässig?
HP Labortechnik GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.
In welchem Bereich der Medizintechnik ist HP Labortechnik GmbH tätig?
HP Labortechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.
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Über Medizintechnik
Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.
Deutschland als Medizintechnik-Standort
Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche
Regionale Cluster und Hochburgen
Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland
Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen
Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED
Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA
Herausforderungen der Branche
Medizintechnikunternehmen gezielt finden
Was umfasst die Medizintechnik-Branche?
Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.
Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?
Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).
Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?
Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.
Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?
Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.
Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?
Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.
Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?
Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.
Was ist EUDAMED?
EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.
Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?
Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).
Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?
Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.
Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?
Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.
Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.