Fenwal GmbH

Medizintechnik · München

Fenwal GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Fenwal GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Oskar-Schlemmer-Strasse 15
80807 München

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Fenwal GmbH im Überblick

Fenwal GmbH ist die deutsche Niederlassung von Fenwal, einem weltweit führenden Anbieter von Produkten und Systemen für Blutmanagement und Transfusionsmedizin. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München beliefert Kliniken und Blutbanken mit hochwertigen Blutbeutelsystemen, Apheresegeräten sowie innovativen Lösungen zur Blutkomponentenherstellung. Seit der Gründung hat sich Fenwal auf die Entwicklung und Verbesserung der Technologien konzentriert, die entscheidend für die Sicherheit und Effizienz in der Transfusionsmedizin sind. Das Unternehmen legt großen Wert auf Forschung und Entwicklung, um stets die neuesten Standards in der Medizintechnik zu erfüllen und zu übertreffen.

Leistungen und Produkte

Fenwal produziert und vertreibt eine Vielzahl von Produkten, die auf die spezifischen Bedürfnisse von Blutspendediensten und klinischen Einrichtungen zugeschnitten sind. Dazu gehören:

  • Blutbeutelsysteme: Diese Systeme sind für die Vollblutentnahme sowie für die Sammlung und Lagerung von Blutkomponenten wie Erythrozyten, Plasma und Thrombozyten konzipiert.
  • Apheresegeräte: Fenwals Apheresegeräte ermöglichen hochpräzise Plasma- und Thrombozytenspenden, wodurch die Bedarfsdeckung in der medizinischen Versorgung verbessert wird.
  • Pathogeninaktivierungssysteme: Diese Technologien gewährleisten die Sicherheit von Blutprodukten durch Inaktivierung schädlicher Erreger, was besonders in der Transfusionsmedizin von höchster Bedeutung ist.

Kliniken, Blutbanken und Transfusionsmediziner vertrauen auf Fenwal-Produkte für eine zuverlässige Patientenversorgung. Die Lösungen zeichnen sich durch Benutzerfreundlichkeit, hohe Sicherheit und Effizienz aus, was sie zu einer bevorzugten Wahl in der Branche macht.

Regulatorische Einordnung

Fenwal GmbH ist in einer stark regulierten Branche tätig. Alle Produkte unterliegen strengen Qualitätsstandards und Richtlinien, die durch die European Medicines Agency (EMA) sowie durch die FDA in den Vereinigten Staaten festgelegt wurden. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist unerlässlich, um die Sicherheit und Wirksamkeit der angebotenen Produkte sicherzustellen. Die kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Prozesse, sowie regelmäßige Audits, garantieren die Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen und die Zufriedenheit der Kunden.

Standort München / Bayern

München ist mit dem LMU Klinikum, dem Klinikum rechts der Isar und dem Deutschen Herzzentrum Bayern einer der wichtigsten Gesundheitsstandorte in Deutschland. Die bayerische Metropole bietet Fenwal als globalem Blutmanagementanbieter einen idealen Standort für den deutschen und europäischen Markt. Die Nähe zu bedeutenden medizinischen Einrichtungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten schafft ein fruchtbares Umfeld für Innovationen und Kooperationen. Zudem ist die hervorragende Vernetzung im Gesundheitssektor von Bayern ein strategischer Vorteil für Fenwal, um gezielte Lösungen zu entwickeln, die direkt auf die Bedürfnisse der regionalen Versorgungssysteme abgestimmt sind.

Fenwal spielt durch die Bereitstellung innovativer Medizintechnikprodukte eine wesentliche Rolle in der Versorgungslandschaft. Die kontinuierliche Entwicklung neuer Technologien in der Blutmanagementbranche wird durch die starke Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in der Region unterstützt. Dies ermöglicht es Fenwal, stets an der Spitze medizinischer Innovationen zu stehen und die hohen Standards der Patientenversorgung zu gewährleisten.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Bayern | Labore

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Häufige Fragen zu Fenwal GmbH

Was macht Fenwal GmbH?

Fenwal GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in München. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Fenwal GmbH ansässig?

Fenwal GmbH hat seinen Sitz in München. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Fenwal GmbH tätig?

Fenwal GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik