Summira GmbH

Medizintechnik · Rhein-Sieg-Kreis

Summira GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Summira GmbH Adresse & Kontakt

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Adresse

Lise-Meitner-Strasse 10
53332 Rhein-Sieg-Kreis

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Summira GmbH: Profil

Die Summira GmbH aus dem Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen entwickelt Software für das Gesundheitswesen und die Medizintechnik. Das Unternehmen erstellt IT-Lösungen für Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen mit dem Ziel, Abläufe effizienter zu gestalten. Die Anwendungen sind auf eine praxisnahe Bedienung durch das medizinische Personal ausgelegt.

Leistungen und Produkte

Summira bietet Softwarelösungen für verschiedene Aspekte des Gesundheitswesens. Dazu gehören:

  • Patientendatenmanagement: Eine Cloud-basierte Plattform zur Verwaltung von Patientendaten, die Datenschutzrichtlinien einhält und autorisiertem medizinischem Personal den Zugang zu Informationen ermöglicht.
  • Digitale Dokumentation: Unterstützung für elektronische Patientenakten und automatisierte Dokumentationsprozesse, die den administrativen Aufwand reduzieren.
  • Klinisches Workflow-Management: Abbildung und Digitalisierung von Prozessen innerhalb medizinischer Einrichtungen.
  • Mobiler Zugriff: Anwendungen für mobile Endgeräte, die einen ortsunabhängigen Datenzugriff ermöglichen.

Die Produkte richten sich nach den geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen; das Unternehmen orientiert sich an den aktuellen Normen und gesetzlichen Vorgaben.

Regulatorische Einordnung

Als Anbieter von Medizintechnik unterliegt die Summira GmbH regulatorischen Anforderungen. Die Produkte müssen die Vorgaben der Medizinprodukteverordnung (MDR) in der Europäischen Union sowie des digitalen Gesundheitsgesetzes (DVG) erfüllen. Diese Regularien sollen sicherstellen, dass die Softwarelösungen sicher und wirksam sind. Summira arbeitet an der Zertifizierung ihrer Produkte, um auf dem Markt für digitale Gesundheitslösungen bestehen zu können.

Standort Rhein-Sieg-Kreis / Nordrhein-Westfalen

Der Rhein-Sieg-Kreis im Großraum Köln/Bonn ist ein Standort für IT- und Healthcare-Unternehmen. Die Region verfügt über eine Anbindung an Forschungseinrichtungen wie die Universität Bonn und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Diese Institutionen bilden Fachkräfte aus und sind Partner in Forschungsprojekten im Bereich der digitalen Medizin.

Summira GmbH beteiligt sich an Netzwerken und Initiativen, die den Austausch zwischen Forschung, Industrie und medizinischer Praxis fördern. Die Zusammenarbeit mit lokalen Bildungseinrichtungen erlaubt es dem Unternehmen, Technologien aufzugreifen und Produkte an den Bedürfnissen medizinischer Einrichtungen auszurichten.

Besonderheiten der Summira GmbH

Ein Schwerpunkt der Summira GmbH liegt auf der Bedienbarkeit und der Integration in bestehende Systeme. Das Unternehmen arbeitet dazu eng mit Endnutzern zusammen, damit sich die Softwarelösungen in die Arbeitsabläufe der Gesundheitsdienstleister einfügen. Zudem setzt das Unternehmen auf Weiterbildung und Schulung des Personals zur Nutzung der Softwarelösungen.

Summira hat zudem Partnerschaften mit anderen Technologieanbietern und Start-ups im Bereich der Gesundheits-IT geschlossen. Dadurch kann das Unternehmen seine Produktpalette erweitern und Lösungen auf die Anforderungen der Kunden abstimmen.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Summira GmbH

Was macht Summira GmbH?

Summira GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Summira GmbH ansässig?

Summira GmbH hat seinen Sitz in Rhein-Sieg-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Summira GmbH tätig?

Summira GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik