Systemhaus Thomann GmbH

Medizintechnik · Frankfurt am Main

Systemhaus Thomann GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Systemhaus Thomann GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Berger Strasse 291-293
60385 Frankfurt am Main

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Systemhaus Thomann GmbH im Überblick

Die Systemhaus Thomann GmbH in Frankfurt am Main ist ein auf IT-Systeme und Softwarelösungen für das Gesundheitswesen und die Medizintechnikbranche spezialisiertes Unternehmen. Das Unternehmen entwickelt und implementiert IT-Infrastrukturlösungen, Praxisverwaltungssysteme und digitale Lösungen für medizinische Einrichtungen. Als IT-Systemhaus mit Fokus auf Healthcare-Anwendungen ist Thomann ein kompetenter Partner für die digitale Transformation im Gesundheitswesen. Mit einem engagierten Team von Fachexperten strebt das Unternehmen danach, innovative Technologien zur Verbesserung der Patientenversorgung zu integrieren. Dabei setzt Thomann auf eine enge Zusammenarbeit mit medizinischen Fachkräften und technischen Partnern, um bedarfsgerechte Lösungen zu schaffen.

Leistungen und Produkte

Das Leistungsspektrum der Systemhaus Thomann GmbH umfasst ein breites Portfolio an IT-Infrastruktur, Netzwerklösungen, Softwareimplementierung und IT-Support für Krankenhäuser, Arztpraxen und Medizintechnikunternehmen. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • IT-Infrastruktur: Die Planung und Installation von Netzwerken, Servern und Speicherlösungen, die speziell auf die Anforderungen von medizinischen Einrichtungen abzielen.
  • Praxisverwaltungssysteme: Intuitive Softwarelösungen, die Arztpraxen bei der Verwaltung von Patientendaten, Terminplanung und Abrechnung unterstützen.
  • Telemedizin: Lösungen zur Fernüberwachung von Patienten, die eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung auch aus der Ferne ermöglichen.
  • Digitale Patientenakten: Systeme, die eine sichere und effiziente Verwaltung von Patientendaten ermöglichen und den Zugriff für medizinisches Personal vereinfachen.
  • IT-Support und Schulung: Umfassender technischer Support sowie Schulungen für das Personal, um die optimale Nutzung der Systeme zu gewährleisten.

Die Systemhaus Thomann GmbH berücksichtigt bei der Implementierung strenge Sicherheitsanforderungen der EU-DSGVO und branchenspezifische Anforderungen an IT-Systeme in Medizinprodukten, wie die IEC 62443 und IEC 80001. Dadurch wird sichergestellt, dass Datenschutz und IT-Sicherheit immer höchste Priorität haben.

Regulatorische Einordnung

In der Medizintechnik unterliegt die Systemhaus Thomann GmbH einer Vielzahl von regulatorischen Vorgaben, die sicherstellen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen den hohen Standards der Branche gerecht werden. Zu den wichtigsten Regularien gehören die Medizinprodukteverordnung (MDR) und die Normen für medizinische Software, die sicherstellen, dass alle Lösungen in sicherer Weise eingesetzt werden können. Diese regulatorische Einordnung stellt sicher, dass alle IT-Systeme nicht nur funktional sind, sondern auch sämtliche Anforderungen an Qualität und Sicherheit erfüllen.

Regionale Bedeutung

Frankfurt am Main ist als internationales Finanzzentrum und wichtiger Wirtschaftsstandort bekannt und bietet als Knotenpunkt in der Rhein-Main-Region ideale Voraussetzungen für IT-Dienstleister im Gesundheitswesen. Hessen beherbergt zahlreiche Unternehmen der Medizintechnik und des Gesundheitswesens, die als Kunden für Healthcare-IT-Anbieter infrage kommen. Die enge Vernetzung von Unternehmen in der Region fördert Innovationen und Entwicklungen. Dies ist auch der Grund, warum die Systemhaus Thomann GmbH wertvolle Partnerschaften mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Gesundheitssektor pflegt, um die neuesten Technologien und Lösungen zu integrieren und den Bedarf der Kunden bestmöglich abzudecken.

Besonderheiten der Systemhaus Thomann GmbH

Eine der besonderen Stärken der Systemhaus Thomann GmbH ist deren Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Das Unternehmen setzt auf kundennahe Lösungen, die nicht nur den aktuellen Anforderungen an die Medizintechnik entsprechen, sondern auch zukunftssicher sind. Zudem legt Thomann großen Wert auf kontinuierliche Innovationskraft und investiert regelmäßig in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Das Engagement des Unternehmens zeigt sich auch in der aktiven Teilnahme an Branchenkonferenzen und Workshops, wo Wissen ausgetauscht und Trends gesetzt werden.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

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Häufige Fragen zu Systemhaus Thomann GmbH

Was macht Systemhaus Thomann GmbH?

Systemhaus Thomann GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Systemhaus Thomann GmbH ansässig?

Systemhaus Thomann GmbH hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Systemhaus Thomann GmbH tätig?

Systemhaus Thomann GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik