Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH

Medizintechnik · Frankfurt am Main

Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Zertifizierung gemäß: CE EN ISO 20345:2011 S3 HRO HI CI WR SRCHöhe in cm: 19,0 cm

HAIX AIRPOWER XR1 Rettungsdienst CE EN ISO 20345:2011 S3

Adresse

Lärchenstrasse 48
65933 Frankfurt am Main

Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH

Walter Pfitzner gründete das Unternehmen 1985 in Frankfurt am Main, um Rettungs- und Notfallausrüstung zu entwickeln. Die Gründung fiel in eine Zeit, in der die Notfallversorgung in Deutschland an Bedeutung gewann, und das Unternehmen richtete sein Angebot früh auf Rettungsdienste und medizinische Einrichtungen aus. Heute beliefert Pfitzner sowohl lokale Einsatzkräfte als auch internationale Organisationen im Bereich der Notfallversorgung.

Leistungen und Produkte

Das Sortiment der Pfitzner Rettungsausrüstung umfasst Produkte für Notfälle und Rettungsaktionen. Dazu zählen Rettungstragen und Spineboard-Systeme für den Transport von Verletzten sowie Notfalltaschen in verschiedenen Ausführungen. Diese sind für die Notfallmedizin und den Ausbildungseinsatz konzipiert und enthalten die notwendigen Geräte und Materialien für die erste Hilfe. Hinzu kommen Defibrillationsgeräte zur Reanimation. Außerdem stellt Pfitzner persönliche Schutzausrüstung für Einsatzkräfte in verschiedenen Gefahrenlagen her.

Standort Frankfurt am Main / Hessen

Der Firmensitz liegt in Frankfurt am Main, einem Finanz- und Wirtschaftszentrum mit zahlreichen medizinischen Institutionen und Rettungsorganisationen, darunter das Universitätsklinikum Frankfurt und das Krankenhaus Sachsenhausen. Die Nähe zu diesen Kunden unterstützt die Produktentwicklung für die Bedürfnisse der Rettungsdienste und Kliniken. Die Lage im Rhein-Main-Gebiet ermöglicht zudem eine schnelle Belieferung von Rettungsorganisationen in Hessen und angrenzenden Bundesländern wie Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Als Hersteller von Medizintechnik unterliegt die Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH regulatorischen Vorgaben. Die Produkte sind nach den relevanten europäischen Normen zertifiziert und erfüllen die Anforderungen der Medizinprodukteverordnung (MDR). Damit sind die Produkte sicher und entsprechen den geltenden technologischen Standards. Das Unternehmen arbeitet an der Weiterentwicklung seiner Produkte und an seinen Produktionsmethoden.

Bedeutung für die Region und gesellschaftliche Verantwortung

Die Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH ist über die Rettungs- und Notfallversorgung mit der Region verbunden. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Rettungsdiensten, Feuerwehren und Kliniken trägt das Unternehmen zur Einsatzbereitschaft und zur öffentlichen Sicherheit bei. Pfitzner unterstützt zudem Ausbildungsprogramme für Rettungskräfte sowie soziale Projekte im Bereich der Notfallmedizin. Diese Ausrichtung spiegelt sich in der Unternehmensphilosophie wider, die auf den Werten Sicherheit und Kooperation basiert.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Medizintechnik Frankfurt

Häufige Fragen zu Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH

Was macht Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH?

Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH ansässig?

Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH tätig?

Pfitzner Rettungsausrüstung GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik