Brennenstuhl Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Esslingen

Brennenstuhl Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Esslingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Brennenstuhl Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Rechbergstrasse 10
73669 Esslingen

```html

Über die Brennenstuhl Medizintechnik GmbH

Die Brennenstuhl Medizintechnik GmbH mit Sitz in Esslingen, Baden-Württemberg, ist im Bereich der Medizintechnik tätig. Sie gehört zur Brennenstuhl-Gruppe, deren Ursprung im Elektrobereich liegt, und überträgt diese Erfahrung auf Anwendungen im medizinischen Sektor. Der Schwerpunkt liegt auf Produkten, die den sicherheits- und qualitätsbezogenen Anforderungen des Gesundheitswesens entsprechen.

Leistungen und Produkte

Brennenstuhl Medizintechnik entwickelt und vertreibt medizintechnische Elektroprodukte. Zu den Hauptproduktbereichen gehören:

  • Medizinische Mehrfachsteckdosen: Sie sind für den Einsatz in Betriebssälen, Intensivstationen und Pflegebereichen ausgelegt und entsprechen der Norm DIN EN 60601-1.
  • Spannungsschutzgeräte: Sie schützen medizinische Geräte vor Spannungsspitzen und tragen damit zur Patientensicherheit bei.
  • Elektrotechnisches Zubehör: Dazu zählen Kabel und Adapter für den medizinischen Einsatz.
  • Individuelle Lösungen: Das Unternehmen bietet auch auf Kliniken und medizinische Einrichtungen abgestimmte Anfertigungen an.

Die Produkte sind auf Belastbarkeit und eine praxisgerechte Handhabung im Klinikalltag ausgelegt. Forschung und Entwicklung sollen sicherstellen, dass die Produkte den technologischen und regulatorischen Anforderungen entsprechen.

Regulatorische Einordnung

Das Unternehmen richtet sich nach den medizinischen Normen und ist ISO-zertifiziert. Damit sind die Produkte an entsprechende Qualitäts- und Sicherheitsstandards gebunden. Die CE-Zertifizierung belegt die Konformität mit den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte. Brennenstuhl Medizintechnik passt sich an geltende Standardisierungen und Regularien der Medizintechnik an.

Standort Esslingen / Baden-Württemberg

Esslingen am Neckar liegt in der Stuttgarter Metropolregion und bietet der Brennenstuhl Medizintechnik GmbH einen verkehrsgünstigen Standort. Die Stadt ist für ihre Geschichte als Reichsstadt bekannt und beherbergt zahlreiche Unternehmen. Die Anbindung über S-Bahn und Autobahn erleichtert die Vernetzung mit Partnern und Kunden.

Der regionale Bezug zur Medizintechnik ist ausgeprägt, da in der Umgebung viele Unternehmen aus dem Gesundheits- und Elektrotechniksektor ansässig sind. Das fördert den Austausch von Wissen und Technologien. Die lokale Wirtschaftspolitik unterstützt zudem die Ansiedlung von Unternehmen.

Brennenstuhl Medizintechnik bietet vor Ort Ausbildungsplätze und Praktika an, um Fachkräfte im Bereich der Medizintechnik auszubilden. Damit ist das Unternehmen in der Region auch als Bildungspartner und Arbeitgeber tätig.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu Brennenstuhl Medizintechnik GmbH

Was macht Brennenstuhl Medizintechnik GmbH?

Brennenstuhl Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Esslingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Brennenstuhl Medizintechnik GmbH ansässig?

Brennenstuhl Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Esslingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Brennenstuhl Medizintechnik GmbH tätig?

Brennenstuhl Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 22.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik