TONTARRA Medizintechnik GmbH

Medizintechnik · Tuttlingen

TONTARRA Medizintechnik GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Tuttlingen, Baden-Württemberg. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

TONTARRA Medizintechnik GmbH Adresse & Kontakt

Website

Öffnungszeiten

Montag – Donnerstag: 08:00 – 12:00 Uhr / 13:00 – 17:00 Uhr

Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr / 13:00 – 16:30 Uhr

Adresse

Daimlerstraße 15
78573 Tuttlingen

TONTARRA Medizintechnik GmbH im Überblick

Die TONTARRA Medizintechnik GmbH wurde im Jahr 1971 gegründet und hat sich seither als führender Anbieter in der Medizintechnik etabliert. Mit Hauptsitz in Tuttlingen, einer Stadt, die als Zentrum für Medizintechnik in Deutschland gilt, hat TONTARRA sich auf die Entwicklung und Herstellung von Reinigungsgeräten und Desinfektionssystemen für chirurgische Instrumente spezialisiert. Zu den bekanntesten Produkten zählen die TONTARRA-Ultraschallreiniger, die nicht nur in Deutschland, sondern auch international in der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) von Kliniken weit verbreitet sind. Diese Geräte gewährleisten eine gründliche und schonende Reinigung chirurgischer Instrumente, was einen entscheidenden Beitrag zur Patientensicherheit leistet.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von TONTARRA umfasst eine Vielzahl von innovativen Lösungen für die Instrumentenaufbereitung. Die Hauptprodukte sind:

  • Ultraschallreinigungsgeräte: Diese Geräte nutzen hochfrequente Schallwellen, um Schmutz und Verunreinigungen von Instrumenten zu lösen. Sie bieten eine effiziente und präzise Reinigung, auch in schwer zugänglichen Bereichen der Instrumente.
  • Tauchbäder: Tauchbäder von TONTARRA sind darauf ausgelegt, chirurgische Instrumente in speziellen Reinigungs- und Desinfektionslösungen einzutauchen, um eine gründliche Reinigung zu gewährleisten.
  • Reinigungsmaschinen: Diese Maschinen kombinieren verschiedene Reinigungs- und Desinfektionsprozesse, um die hohen Standards der DIN EN ISO 15883 zu erfüllen, die für die maschinelle Reinigung und Desinfektion erforderlich sind.

Die Produkte von TONTARRA zeichnen sich durch ihre hohe Qualität und Zuverlässigkeit aus, die durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung garantiert wird. Ingenieure und Techniker arbeiten eng zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die den spezifischen Anforderungen der Kliniken, Sterilisationsabteilungen und Instrumentenhersteller gerecht werden.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

TONTARRA unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen, die im Medizinproduktegesetz (MPG) und durch die Normen der ISO 13485 für die Qualitätssicherung von Medizinprodukten festgelegt sind. Das Unternehmen hat ein Qualitätsmanagementsystem implementiert, das sicherstellt, dass alle Produkte den hohen Standards der Branche entsprechen. Die Geräte durchlaufen umfangreiche Tests und Zertifizierungen, bevor sie auf den Markt kommen, um eine optimale Funktionalität und Sicherheit zu gewährleisten. Diese Maßnahmen haben dazu beigetragen, das Vertrauen der Kunden weltweit zu gewinnen.

Bedeutung für die Region

Die TONTARRA Medizintechnik GmbH ist nicht nur ein wichtiger Akteur in der Medizintechnikbranche, sondern auch ein bedeutender Arbeitgeber in der Region Tuttlingen. Die enge Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Tuttlinger Medizintechnikcluster fördert Innovationen und ermöglicht den Austausch von Wissen und Technologien. Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der Ausbildung junger Fachkräfte und trägt zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft bei. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Hochschulen und Universitäten unterstützt TONTARRA auch die Forschung im Bereich der Medizintechnik, was langfristig zur Stärkung des Innovationsstandorts Tuttlingen führt.

Weitere Medizintechnikunternehmen in der Region: Medizintechnik in Baden-Württemberg oder alle Medizintechnik in Deutschland auf Sanoliste.

Häufige Fragen zu TONTARRA Medizintechnik GmbH

Was macht TONTARRA Medizintechnik GmbH?

TONTARRA Medizintechnik GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Tuttlingen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist TONTARRA Medizintechnik GmbH ansässig?

TONTARRA Medizintechnik GmbH hat seinen Sitz in Tuttlingen. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist TONTARRA Medizintechnik GmbH tätig?

TONTARRA Medizintechnik GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Medizintechnik