Das Dr. Carl-Möricke-Altenstift im Überblick
Das Pflegeheim Dr. Carl-Möricke-Altenstift in Neuenstadt am Kocher, Baden-Württemberg, wurde im Jahr 1994 gegründet und bietet älteren und pflegebedürftigen Menschen einen sicheren und komfortablen Lebensraum. In den mittlerweile fast drei Jahrzehnten seines Bestehens hat sich die Einrichtung einen Namen gemacht, indem sie sich auf eine ganzheitliche und individuelle Pflege spezialisiert hat. Hierbei wird besonders darauf geachtet, auf die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche jedes Bewohners einzugehen, was eine familiäre Atmosphäre innerhalb der Einrichtung fördert.
Pflegeleistungen und Betreuungsangebot
Die stationäre Pflegeeinrichtung bietet rund um die Uhr professionelle Pflege und Betreuung. Zu den Leistungen zählen nicht nur die Grundpflege und medizinische Behandlungspflege, sondern auch die soziale Betreuung und Beschäftigungstherapie. Soziale Interaktionen sind ein zentraler Bestandteil des Lebens im Altenstift. Dazu werden regelmäßig abwechslungsreiche Veranstaltungen organisiert, wie Gartenfeste, kreative Bastelstunden und Bewegungsangebote, die den Bewohnern helfen, aktiv und sozial eingebunden zu bleiben. Auch kulturelle Ausflüge und kleine Reisen stehen auf dem Programm, um den Bewohnern eine angenehme Abwechslung vom Alltag zu ermöglichen.
Pflegegrad und Kostenübernahme
Für die Aufnahme in das Dr. Carl-Möricke-Altenstift wird in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) vorausgesetzt. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt je nach Pflegegrad einen Anteil der Kosten, doch es ist wichtig zu beachten, dass der verbleibende Eigenanteil – bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) – von den Bewohnern oder deren Angehörigen getragen werden muss. Um die finanzielle Belastung zu mildern, besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Sozialamt ergänzende Hilfe zur Pflege zu beantragen, falls dies erforderlich sein sollte. Das Team des Altenstifts steht den Interessierten zur Verfügung, um Fragen zur Kostenübernahme und finanziellen Unterstützung zu klären.
Standort und Erreichbarkeit
Das Dr. Carl-Möricke-Altenstift befindet sich in der Lindenstraße 6, 74196 Neuenstadt am Kocher, einer malerischen Stadt in Baden-Württemberg. Die Lage ermöglicht in der Regel eine gute Erreichbarkeit für Angehörige und Besucher aus der Region. Neuenstadt ist nicht nur für seine schöne Umgebung mit Grünflächen und Naherholungsmöglichkeiten bekannt, sondern auch für seine gute Anbindung an die Verkehrsnetze, was den Besuch für die Angehörigen erleichtert. Die örtlichen Gegebenheiten tragen dazu bei, dass die Bewohner bei gemeinsamen Besuchen mit Angehörigen oder Freunden die Region erkunden und genießen können.
Besonderheiten des Dr. Carl-Möricke-Altenstifts
Ein besonderes Merkmal des Dr. Carl-Möricke-Altenstifts ist die Vielzahl an Therapieansätzen, die hier angeboten werden. Neben der klassischen Pflege werden auch alternative Ansätze integriert, wie etwa Musiktherapie und tiergestützte Therapie, die den Bewohnern helfen, emotionale und soziale Bindungen aufbauen zu können. Die Räumlichkeiten sind so gestaltet, dass sie den Bedürfnissen älterer Menschen gerecht werden: helle, einladende Räume und ein sicherer Außenbereich stehen für die Bewohner zur Verfügung. Die Einrichtung verfolgt das Ziel, die Lebensqualität der Bewohner kontinuierlich zu steigern und ihnen eine würdevolle Zeit im Alter zu ermöglichen.
Kontakt und Aufnahme
Für diejenigen, die an einem Platz im Dr. Carl-Möricke-Altenstift interessiert sind, besteht die Möglichkeit, direkt Kontakt aufzunehmen, um eine persönliche Beratung zu erhalten. Informationen zu freien Pflegeplätzen, Pflegegraden und dem Aufnahmeverfahren sind über die Webseite oder telefonisch erhältlich. Das engagierte Team im Altenstift ist bestrebt, den potentiellen Bewohnern und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Weitere Informationen: Entdecken Sie Pflegeheime in Baden-Württemberg oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Dr. Carl-Möricke-Altenstift
Wie lautet die Adresse von Dr. Carl-Möricke-Altenstift?
Dr. Carl-Möricke-Altenstift hat seinen Standort in Lindenstraße 6, 74196 Neuenstadt am Kocher, Baden-Württemberg.
Wie lautet die Telefonnummer von Dr. Carl-Möricke-Altenstift?
Die Telefonnummer von Dr. Carl-Möricke-Altenstift lautet +49713947300. Für Fragen zu Pflegeplätzen und Terminen wenden Sie sich direkt an das Team.
Was für Pflegeangebote gibt es bei Dr. Carl-Möricke-Altenstift?
Dr. Carl-Möricke-Altenstift ist eine stationäre Pflegeeinrichtung in Neuenstadt am Kocher und bietet in der Regel vollstationäre Dauerpflege sowie Kurzzeitpflege an. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes Pflegepersonal rund um die Uhr.
Welche Kosten entstehen bei einem Einzug in Dr. Carl-Möricke-Altenstift?
Die monatlichen Kosten in Dr. Carl-Möricke-Altenstift bestehen aus dem gesetzlichen Eigenanteil und dem von der Pflegekasse übernommenen Anteil. Dazu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionsmaßnahmen. Detaillierte Informationen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.
Pflegeheime in Deutschland
Verwandte Bereiche im Gesundheitswesen
Pflegeheime nach Standort
Über Pflegeheime
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, versorgt pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr, pflegerisch, medizinisch und sozial. In Deutschland gibt es rund 11.500 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Plätzen; etwa 800.000 Menschen werden dort betreut (Statistisches Bundesamt 2023). Träger sind gemeinnützige Organisationen wie Caritas, Diakonie, AWO und DRK sowie private Betreiber. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad einen festen Zuschuss, den Eigenanteil zahlt der Bewohner selbst; reicht das Einkommen nicht, hilft das Sozialamt mit der Hilfe zur Pflege. Geprüft werden die Häuser jährlich vom Medizinischen Dienst, die Heimaufsicht liegt bei den Ländern. Im Verzeichnis finden Sie stationäre Pflegeheime, sortiert nach Bundesland und Stadt, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen.
Der Pflegemarkt in Deutschland
Pflegegrade und was die Pflegekasse zahlt
Kosten und Eigenanteil im Pflegeheim
Wer zahlt, wenn das Einkommen nicht reicht
Stationär, Kurzzeit, Tagespflege: die Pflegeformen
Qualität, Personal und Aufsicht
Das richtige Pflegeheim finden
Herausforderungen: Fachkräftemangel und steigende Kosten
Pflegeheime in Ihrer Region finden
Was ist ein Pflegeheim?
Ein Pflegeheim, fachlich vollstationäre Pflegeeinrichtung, betreut pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr mit Pflege, medizinischer Behandlungspflege, Unterkunft und Verpflegung. In Deutschland gibt es rund 11.500 solcher Heime mit über 900.000 Plätzen (Destatis 2023).
Was zahlt die Pflegekasse für ein Pflegeheim je Pflegegrad?
Im Heim zahlt die Pflegekasse 2025 monatlich 805 Euro bei Pflegegrad 2, 1.319 Euro bei Pflegegrad 3, 1.855 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.096 Euro bei Pflegegrad 5. Pflegegrad 1 erhält nur einen Zuschuss von 131 Euro. Die Beträge stiegen zum 1. Januar 2025 um 4,5 Prozent.
Wie hoch ist der Eigenanteil im Pflegeheim?
Im Bundesdurchschnitt lag der gesamte Eigenanteil im ersten Heimjahr 2025 bei rund 3.000 Euro im Monat, mit großen regionalen Unterschieden. Er setzt sich aus dem pflegebedingten Eigenanteil, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung, den Investitionskosten und der Ausbildungsumlage zusammen.
Welche Pflegegrade gibt es und wie werden sie ermittelt?
Es gibt die Pflegegrade 1 bis 5. Sie werden vom Medizinischen Dienst über das Begutachtungsverfahren mit fünf Modulen festgestellt, von der Mobilität über die Selbstversorgung bis zur Gestaltung des Alltags. Im Pflegeheim gibt es Leistungen der Pflegekasse ab Pflegegrad 2.
Wer bezahlt das Pflegeheim, wenn das Geld nicht reicht?
Reichen Rente, Einkommen und Vermögen nicht aus, übernimmt das Sozialamt die Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII. Vorrangig werden eigenes Einkommen und Vermögen oberhalb des Schonvermögens von 10.000 Euro je Person eingesetzt.
Müssen Kinder für die Pflege ihrer Eltern zahlen?
Erwachsene Kinder werden für die Heimkosten ihrer Eltern erst herangezogen, wenn ihr eigenes Bruttojahreseinkommen über 100.000 Euro liegt (Angehörigen-Entlastungsgesetz seit 2020). Das Einkommen von Schwiegerkindern oder Geschwistern wird nicht berücksichtigt; die Grenze gilt je Kind.
Was bedeutet einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE)?
Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil ist der Teil der pflegebedingten Kosten, den der Bewohner selbst trägt. Er ist innerhalb eines Heims für alle Bewohner mit Pflegegrad 2 bis 5 gleich hoch, unterscheidet sich aber von Heim zu Heim. Mit der Aufenthaltsdauer mindert ihn der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI.
Wie erkenne ich ein gutes Pflegeheim?
Hilfreich sind der MD-Prüfbericht und die indikatorenbasierte Qualitätsdarstellung (etwa im AOK-Pflegenavigator oder vdek-Pflegelotsen). Entscheidend ist ein Besuch vor Ort, am besten unangemeldet, mit Blick auf Personal, Atmosphäre, Sauberkeit, Verpflegung und passende Spezialangebote wie Demenzbetreuung.
Was unterscheidet Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege und Tagespflege?
Kurzzeitpflege ist eine zeitlich befristete stationäre Pflege, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Verhinderungspflege springt ein, wenn die private Pflegeperson ausfällt; beide wurden 2025 zu einem gemeinsamen Jahresbudget zusammengeführt. Tagespflege ist eine teilstationäre Betreuung mit Rückkehr nach Hause.
Was bedeutet Demenzpflege im Pflegeheim?
Viele Heime bieten spezielle Betreuung für Menschen mit Demenz, etwa in einem geschützten Wohnbereich mit geschultem Personal, festen Strukturen und Beschäftigungsangeboten. Eine geschlossene Unterbringung ist nur mit Beschluss des Betreuungsgerichts zulässig.
Wie finde ich ein freies Pflegeheim in meiner Nähe?
Auf Sanoliste sind stationäre Pflegeheime nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Trägerinformationen. Freie Plätze erfragen Sie direkt bei der Einrichtung; bei der Suche und Finanzierung hilft zusätzlich die kostenlose Pflegeberatung nach § 7a SGB XI.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pflegeheime – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.