Theodor-Fliedner-Heim

Pflegeheime · Dortmund

Das Theodor-Fliedner-Heim in Dortmund ist eine evangelische Senioreneinrichtung der Fliedner Kulturstiftung im Ruhrgebiet, benannt nach Pfarrer Theodor Fliedner (1800–1864), dem Begründer der modernen Krankenpflege und…

Theodor-Fliedner-Heim Adresse & Kontakt

Adresse

Wittekindstraße 100c
44139 Dortmund

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Theodor-Fliedner-Heim Dortmund im Überblick

Das Theodor-Fliedner-Heim in Dortmund ist eine evangelische Senioreneinrichtung der Fliedner Kulturstiftung im Ruhrgebiet, benannt nach Pfarrer Theodor Fliedner (1800–1864), dem Begründer der modernen Krankenpflege und Gründer der Kaiserswerther Diakonie. In traditioneller diakonischer Prägung engagiert sich das Heim sowohl für die körperliche als auch für die seelische Gesundheit der Bewohner. Dies geschieht durch eine Vielzahl an pflegerischen und sozialen Angeboten, die sich am individuellen Bedarf orientieren.

Pflege und Betreuungsangebote

Im Theodor-Fliedner-Heim werden verschiedene Pflege- und Betreuungsangebote bereitgestellt, darunter vollstationäre Dauerpflege und Kurzzeitpflege. Die Einrichtung setzt auf diakonische Begleitung und bietet regelmäßige Andachten, Gottesdienste sowie Möglichkeiten zur spirituellen Unterstützung. Die enge Vernetzung mit der evangelischen Kirchenstruktur in Dortmund stärkt die Gemeinschaft und sorgt für eine soziale Integration, die über die Mauern des Heims hinausreicht.

  • Aktivierende Tagesangebote: Dazu gehören kreative Workshops, Gedächtnistraining, Gymnastik und Gemeinschaftsspiele, die die mentale und körperliche Fitness der Bewohner fördern.
  • Kulturelle Ausflüge: Bewohner haben die Möglichkeit, an Ausflügen in die Dortmunder Innenstadt teilzunehmen und kulturelle Highlights wie den Westfalenpark oder die Dortmunder Philharmonie zu besuchen.
  • Jahreszeitliche Feste: Feste und Feiern an Feiertagen sowie saisonale Events stärken die Gemeinschaft und fördern den Austausch unter den Bewohnern.

Die Schaffung einer vertrauensvollen und familiären Atmosphäre ist den Mitarbeitenden des Theodor-Fliedner-Heims besonders wichtig. Hierzu tragen gezielte Schulungen des Pflegepersonals bei, um den hohen Qualitätsstandards gerecht zu werden. Auch die medizinische Versorgung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit örtlichen Fachärzten und Krankenhäusern.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Das Theodor-Fliedner-Heim unterliegt den Vorgaben der Pflegeversicherung und den Richtlinien des Landes Nordrhein-Westfalen. Als Pflegeeinrichtung ist es verpflichtet, regelmäßig Qualitätsprüfungen durchzuführen, die sowohl die pflegerische als auch die organisatorische Struktur bewerten. Diese externen Qualitätsprüfungen garantieren, dass hohe Standards eingehalten werden und die Bedürfnisse der Bewohner stets im Mittelpunkt stehen. Durch das enge Zusammenspiel mit staatlichen und regionalen Gesundheitseinrichtungen wird zudem eine transparente und verantwortungsvolle Pflege garantiert.

Standort Dortmund / Nordrhein-Westfalen

Dortmund ist als größte Stadt des östlichen Ruhrgebiets ein bedeutender Wirtschafts- und Kulturstandort. Mit dem beliebten Fußballverein BVB, dem Konzerthaus, dem Deutschen Fußballmuseum und dem eindrucksvollen U-Turm zieht die Stadt sowohl Einheimische als auch Touristen an. Das dichte ÖPNV-Netz verbindet Dortmund effizient mit allen Teilen der Metropolregion Ruhr, was auch einen unkomplizierten Zugang für Angehörige und Besucher in das Theodor-Fliedner-Heim ermöglicht. Die Lage in dieser dynamischen Stadt bietet den Bewohnern ein hohes Maß an Lebensqualität.

Die Integration von Umwelt und Natur ist ebenfalls ein zentraler Aspekt der Einrichtung. Das Theodor-Fliedner-Heim fördert den Zugang zu nahegelegenen Parks und Grünflächen, die als Erholungsorte genutzt werden können und zur physischen sowie psychischen Gesundheit der Bewohner beitragen. So werden Spaziergänge und Outdoor-Aktivitäten regelmäßig angeboten, was den sozialen Austausch unter den Bewohnern stärkt und die Verbindung zur Natur fördert.

Weitere Pflegeeinrichtungen in der Region: Pflegeheime in Nordrhein-Westfalen oder alle Pflegeheime in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Theodor-Fliedner-Heim

Wie lautet die Adresse von Theodor-Fliedner-Heim?

Die Adresse lautet: Wittekindstraße 100c, 44139 Dortmund, Niedersachsen. Für Besuche und Besichtigungen empfiehlt sich eine telefonische Voranmeldung.

Wie kann ich Theodor-Fliedner-Heim telefonisch erreichen?

Theodor-Fliedner-Heim ist telefonisch unter +492319123460 erreichbar. Das Team beantwortet Anfragen zu freien Pflegeplätzen, Kosten und Aufnahmevoraussetzungen.

Welche Art von Pflege wird in Theodor-Fliedner-Heim angeboten?

Theodor-Fliedner-Heim bietet als stationäre Pflegeeinrichtung in Dortmund vollstationäre Pflege sowie in vielen Fällen auch Kurzzeit- und Verhinderungspflege an. Informationen zu den genauen Leistungen erhalten Sie direkt bei der Einrichtung.

Welcher Pflegegrad wird für Theodor-Fliedner-Heim benötigt?

Für die Aufnahme in Theodor-Fliedner-Heim oder andere stationäre Pflegeheime ist in der Regel ein anerkannter Pflegegrad (1–5) erforderlich. Den Pflegegrad beantragen Sie bei Ihrer Pflegekasse; die Einstufung nimmt der Medizinische Dienst (MD) vor.

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Über Pflegeheime

Ein Pflegeheim (vollstationäre Pflegeeinrichtung) bietet pflegebedürftigen Menschen mit anerkanntem Pflegegrad (1–5) eine umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit pflegerischen, medizinischen und sozialen Leistungen. In Deutschland gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, DRK) sowie privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Pflegeheime unterliegen der staatlichen Heimaufsicht der Bundesländer und werden regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft; Prüfberichte sind öffentlich einsehbar. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt je nach Pflegegrad Pauschalbeträge; verbleibende Eigenanteile trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln leistet das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Alle stationären Pflegeeinrichtungen sind nach Bundesland und Stadt geordnet mit Adresse, Telefonnummer und Trägerinformationen aufgeführt.

Der Pflegemarkt in Deutschland

Deutschland steht vor einer der größten Herausforderungen seines Sozialversicherungssystems: dem demografischen Wandel. Bis 2035 wird die Zahl pflegebedürftiger Menschen auf über 5 Millionen steigen. Aktuell gibt es rund 15.400 vollstationäre Pflegeheime mit über 900.000 Pflegeplätzen (Statistisches Bundesamt 2023). Der Markt wird von einer Mischung aus gemeinnützigen Trägern (Caritas, Diakonie, AWO, Deutsches Rotes Kreuz) und privaten Betreibern (Korian, Alloheim, Vitanas) geprägt. Der Fachkräftemangel in der Pflege ist die zentrale Herausforderung: Derzeit fehlen in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 100.000 Pflegekräfte.

Kosten, Pflegegrade und Finanzierung

Die Kosten für einen Heimplatz in Deutschland variieren je nach Bundesland, Lage und Ausstattung zwischen 2.500 und 5.000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung (SGB XI) übernimmt einen Pauschalbetrag je nach Pflegegrad: von rund 770 Euro (Pflegegrad 2) bis 2.005 Euro monatlich (Pflegegrad 5). Den verbleibenden Eigenanteil, bestehend aus Unterkunft, Verpflegung, Investitionskosten und dem einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE), trägt der Bewohner selbst. Bei fehlenden Mitteln übernimmt das Sozialamt die Kosten im Rahmen der Hilfe zur Pflege. Pflegegrad 1 bis 5 wird durch den Medizinischen Dienst (MD) nach dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) festgestellt.

Das richtige Pflegeheim finden

Bei der Wahl eines Pflegeheims zählen Lage und Erreichbarkeit, Pflegekonzept und Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, freie Plätze, Kosten und spezielle Versorgungsangebote wie Demenzpflege oder Palliativversorgung. Pflegestützpunkte der Länder begleiten Angehörige kostenlos und unabhängig bei der Suche. Alle Pflegeheime in Deutschland sind nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer auffindbar.

Qualitätssicherung und Heimaufsicht in deutschen Pflegeheimen

Die Qualität in deutschen Pflegeheimen wird durch ein mehrstufiges Kontrollsystem gesichert. Der Medizinische Dienst (MD) prüft vollstationäre Einrichtungen regelmäßig und unangekündigt; die Ergebnisse werden als Qualitätsberichte veröffentlicht und sind für jedermann einsehbar. Die staatliche Heimaufsicht der jeweiligen Bundesländer erteilt die Betriebserlaubnis und kann bei schwerwiegenden Mängeln den Betrieb untersagen. Seit 2019 gilt das neue Qualitätssystem nach dem Pflege-Qualitätsentwicklungsgesetz (PflEQG) mit standardisierten Qualitätsindikatoren zu Sturzereignissen, Druckgeschwüren, ungewolltem Gewichtsverlust und Freiheitseinschränkungen. Das Pflegeheim muss ein internes Qualitätsmanagement unterhalten und Pflegefachkräfte regelmäßig fort- und weiterbilden. Fachkraftquoten schreiben vor, welcher Anteil der Pflegenden über eine anerkannte Berufsausbildung verfügen muss. Einrichtungen mit Demenzpflegekonzept, Palliativversorgung oder Kurzzeitpflege sind in Sanoliste gesondert ausgewiesen, damit Angehörige gezielt nach speziellen Versorgungsangeboten suchen können.

Was ist ein Pflegeheim?

Ein Pflegeheim (stationäre Pflegeeinrichtung) ist eine Einrichtung, die pflegebedürftigen Menschen rund um die Uhr pflegerische, medizinische und soziale Betreuung bietet. Pflegeheime in Deutschland unterliegen der staatlichen Aufsicht der jeweiligen Bundesländer und müssen regelmäßig durch den Medizinischen Dienst (MD) geprüft werden.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Bei der Wahl eines Pflegeheims spielen Lage, Pflegekonzept, Betreuungsangebote, die Qualitätsprüfberichte des Medizinischen Dienstes, Kosten und freie Plätze eine zentrale Rolle. Pflegestützpunkte der Länder bieten kostenlose Beratung bei der Suche. Auf Sanoliste finden Sie alle Pflegeheime nach Bundesland und Stadt sortiert mit Adresse und Telefonnummer.

Wer bezahlt das Pflegeheim?

Die Kosten für ein Pflegeheim werden anteilig von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen. Der verbleibende Eigenanteil (Investitionskosten, Unterkunft, Verpflegung und einrichtungseinheitlicher Eigenanteil EEE) muss vom Pflegebedürftigen selbst getragen werden. Bei unzureichendem Einkommen oder Vermögen kann Hilfe zur Pflege vom Sozialamt beantragt werden.

Welche Pflegegrade gibt es und was bedeuten sie?

In Deutschland gibt es fünf Pflegegrade (1–5), die den Grad der Beeinträchtigung der Selbstständigkeit beschreiben. Pflegegrad 1 entspricht geringen Beeinträchtigungen, Pflegegrad 5 schwersten Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die Pflege. Die Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst (MD) anhand des Neuen Begutachtungsassessments (NBA).

Was bedeutet der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE)?

Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil (EEE) ist der Anteil der Pflegekosten, den Bewohner in einem Pflegeheim selbst tragen, unabhängig vom Pflegegrad. Seit der Pflegereform 2022 wird der EEE durch Zuschüsse der Pflegeversicherung gemindert: Im ersten Jahr zahlt die Pflegekasse 15 Prozent Zuschlag, im zweiten Jahr 30 Prozent, im dritten Jahr 50 Prozent und ab dem vierten Jahr 75 Prozent Zuschlag auf den EEE. Dies entlastet langzeit-pflegebedürftige Bewohner erheblich. Neben dem EEE zahlen Bewohner auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten selbst.

Was ist Kurzzeitpflege und wann ist sie sinnvoll?

Kurzzeitpflege ermöglicht eine vorübergehende stationäre Unterbringung von bis zu acht Wochen pro Jahr – etwa nach einem Krankenhausaufenthalt, während einer Erholungsphase der pflegenden Angehörigen (Verhinderungspflege) oder bei einem akuten Pflegebedarf. Die Pflegeversicherung übernimmt bis zu 1.774 Euro jährlich für Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI); nicht genutztes Budget der Verhinderungspflege kann teilweise angerechnet werden. Viele Pflegeheime bieten spezielle Kurzzeitpflegeplätze an, die auf Sanoliste entsprechend ausgewiesen sind.

Was ist Demenzpflege und welche Anforderungen stellt sie an ein Pflegeheim?

Demenzpflege ist ein Spezialisierungsfeld der stationären Pflege für Menschen mit Alzheimer, vaskulärer Demenz und anderen kognitiven Erkrankungen. Einrichtungen mit Demenzkonzept bieten gesicherte Wohnbereiche (ohne Weglaufgefahr), milieu-therapeutisch gestaltete Umgebungen, Beschäftigungstherapie sowie ausgebildetes Pflegepersonal mit Demenz-Fortbildungen. Nach § 43c SGB XI erhalten Pflegebedürftige mit eingeschränkter Alltagskompetenz einen Betreuungszuschlag. Bei der Heimsuche für demenzkranke Angehörige ist das Demenzkonzept des Hauses ein entscheidendes Auswahlkriterium.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pflegeheime